Tagebuch

Schon Mittwoch?! …

Die Zeit nach dem Urlaub finde ich immer dämlich. Es gibt so vieles, was liegen geblieben und aufgearbeitet werden muss … 😐 …

Aufregen? Nee … weit von entfernt. Es ist wie erwartet gewesen, als ich letzte Woche wieder rein geschneit bin. Letzte Woche? … Es kommt mir schon wie eine Ewigkeit vor … 😂😂😂

Urlaubszeit und Krankheitsfälle. Die Stimmung? Na ja … Sehr durchwachsen. Nichts offensichtliches. Es war aber auch schon mal schlimmer.

Kino ist auf Sonntag verlegt, weil die Argentiener ja gestern weiter gekommen sind … 😂😂😂 … Studentenvolk … Oder Jungs halt. Ist aber nicht dramatisch. Es ist mir relativ egal, an welchen der beiden Tagen es ins Kino geht. Hauptsache Kino … 😊

Geklärte „Fronten“ … Erleichterung.  Und Freundschaft, die bleibt. Lehrreich, das fasst es am besten zusammen. Ich weiß jetzt, das solche unbestimmten Situationen über einen langen Zeitraum nichts für mich sind. Wenn es also in Zukunft zu solchen Situationen kommt, werde ich sie verlassen. Und schon im Vorfeld dafür sorgen, das es gar nicht erst soweit kommt.

Das ich mich zu 100% auf das verlassen kann, was ich fühle und wahrnehme. Auch wenn ich nicht immer sofort orten kann, was und woher. Aber ich muss mehr darauf achten, das von anderen aufgenommene schnell wieder los zu werden. Viel von dem, was mich die letzte Zeit beschäftigt hat, war nicht von mir.

Nein zu sagen, ein Ja zu sich, ohne schlechtes Gewissen und schlechte Gefühle. Sehr wichtige Erfahrung ✌ …

Das Ja zu mir ist das, was mir gefehlt hat. Quasi der letzte Schritt, sich davon zu lösen, das es wichtig ist, was andere denken oder deren Wohlbefinden Einfluss auf das eigene hätte. Ich bin nicht bedürftig und abhängig von anderen. In keiner Form und Weise.

Allerdings hat mich die Zeit müde gemacht. Erschöpft. Ausgebrannt … Im wahrsten Sinne des Wortes.

Es fühlt sich ungewohnt an, aber nicht schlecht. Die nächste Zeit gehört mir … 😊 … Und es wird spannend werden, dem anderen in die Augen zu schauen. Spiegel sind so wertvoll …

 

 

Tagebuch

Irrtümer …

Wer unterliegt dem Irrtum, wenn einer sagt, man würde sich ähnlich sein, wo doch Handlungen und Motivation grundlegend verschieden sind? Wer irrt in diesem Fall? Der, der es in den Raum stellt oder der, der auf die Unterschiede hinweist?

Sind die Unterschiede, die ähnliche Grundzüge haben können, relevant? Und wenn ja, für wen?

Ist es ein Kampf, unbeirrt das zu tun, was man für richtig hält? Ist das ein Kampf für das einzustehen, was einem richtig erscheint? Und wenn es ein Kampf ist, sind es dann die richtigen Dinge, für die man einsteht? Sollte es nicht vielmehr einfach sein? Fehlt einem die Überzeugung, wenn es Kampf geworden ist?

Ist man im Irrtum, wenn man Menschen so behandelt, wie man selbst behandelt werden will? Was zählt mehr? Sich selbst treu zu sein oder sich zu verstellen, um jegliche Art von Erfolg verbuchen zu können?

Wie definiert sich Stärke oder Schwäche, wenn es um die Eigenschaften geht, die einem zu eigen sind? Ist es meist nicht so, das andere das als Schwäche oder Stärke wahrnehmen, was einem selbst gegenteilig erscheint?

Ist man in seiner inneren Mitte, wenn man, trotz zahlreicher Bemühungen eines anderen, seinen selbst gewählten Grundsätzen treu bleibt? Ist das authentisch oder einfach nur Naivität?

Beschränkt man sein Denken, wenn man stets das Gute in anderen sehen will, auch wenn man weiß, das selbst das Schlimmste was man sich vorstellen zu traut, im Bereich des Möglichen liegt?

Ist man ein Opfer, wenn man sich ausnutzen, benutzen lässt auf Grund einer emotionalen Bindung? Oder ist man erst das Opfer, wenn das Prinzip „Geben und Nehmen“ unausgewogen ist?

Uncategorized

Wochenende vorbei ….

So schnell … Ach, menno. Ich war noch gar nicht fertig mit Wochenende … 😁

Junior hat seine Sache gut gemacht. Zugfahren ist jetzt keine Herausforderung mehr, auch nicht das Umsteigen. Aber das bemerkbar machen ist noch ausbaufähig … 😂😂😂 … 10 Minuten habe ich ihn gesucht, weil er sich natürlich nicht an einen zentralen Punkt hingestellt hat … 😒 … Fußball hat er dann gestern mit den Nachbarn geguckt und heute ging es schon wieder zurück.

Mini geht es auch gut. Obwohl sie etwas beschämt war, als ich gestern mit ihr telefonierte. Wundert mich nicht. Montag soll ich anrufen und mit der Psychologin reden oder zumindest einen Termin mit ihr verabreden.

Die Große hat sich von der Attacke etwas erholt. Nächste Woche geht’s mit ihrem Vater zusammen zur Polizei. Sie hat sich heute gemeldet.

Mal sehen, nächsten Samstag wird es wohl ins Kino gehen. Jurassic Park. Morgen erfahre ich dann, wann und wo wir den Film gucken. Im Kino war ich auch schon lange nicht mehr … 🤔 … Wird mal wieder Zeit. Ob danach noch was läuft, essen, trinken, werden wir sehen. Hängt davon ab, wie müde ich bin … 😂😂😂

Mein Kollege von der Tankstelle, der Student, ist auch etwas angeschlagen. Ich hatte zwar schon was läuten hören, aber ich frage lieber selbst. Da er immer früher kommt zum ablösen, haben wir gestern drüber geredet. Die Trennung sitzt ihm in den Knochen, aber es schien schon länger schief zu laufen. Er ist es auch, mit dem ich ins Kino gehe. Mit ihm und ein paar anderen. Junge Hüpfer … 😂😂😂 …

 

 

Tagebuch

Aus dem Inneren …

„Aber ich bin doch gar nicht müde!“ „Du sollst dich nur einen Moment ausruhen.“ „Es wird aber nicht so, wie beim letzten Mal, oder?“ Die Stimme hat einen mißtrauischen und ängstlichen Unterton. „Nein, versprochen.“ Es klingt vertrauensvoll.

Ein kleines Mädchen liegt in einem Bett, eine Frau sitzt daneben und beginnt eine Geschichte zu erzählen. Ein Märchen, so wie es das Mädchen mag. Es lauscht erst mit leuchtenden Augen, langsam fallen sie zu. „Das möchte ich auch. Wird es so auch mal werden?“, hört man eine schläfrige, kleine Stimme. „Es kann alles so werden, wie du es dir vorstellst.“ Nur kurze Zeit später schläft das Mädchen tief und fest. Leise verlässt die Frau den Raum, schließt die Tür, dreht den Schlüssel und zieht ihn ab.

Sie weint, stumm. Es ist ihr nicht leicht gefallen, aber es ging nicht mehr anders. Sie musste das kleine Mädchen schlafen schicken. Sie tat es schon mal, da aber war ihr Schlaf unruhig und sie war immer da. Dieses Mal hatte die Frau dafür gesorgt, das der Schlaf tief und fest sein wird. Und sie hat den Schlüssel abgezogen. Sie wird nicht mehr zulassen, das diese Tür nochmal geöffnet wird. Nein, zu schmerzhaft ist es, mit der Vorstellung des Mädchens und dem, was wirklich ist zurecht zu kommen.

Hinter einer anderen Tür, da findet sich Schmerz. Es ist nicht viel in diesem Raum, viel von dem, was Schmerz verursacht hatte, wurde aufgelöst und entsorgt. Aber diese Narbe, die war schon immer da und war mitgewachsen. Die Frau kann sich selbst nicht an sie erinnern, an das Ereignis, das dies verursachte. Von außen wurde vor langer Zeit versucht herauszufinden, wo sie herkommt. Für die Frau ist das nicht wichtig, sie sorgt dafür, das die Narbe geschlossen bleibt. Es scheint mit Verlust und Vertrauen zu tun zu haben, zumindest haben diese Dinge immer dazu geführt, das sie aufgerissen und versorgt werden musste.

Schmerz war einmal ein Thema. Sie ließ ihn sich auf anderen Ebenen zufügen, um den einen Schmerz nicht zu fühlen. Seltsame, giftige Blüten trieb es. Nicht geliebt zu werden, angenommen zu werden, weil … Und gleichzeitig die Furcht, regelrechte Panik, das jemand diesen Ort findet und die Narbe aufreißt.

Inzwischen weiß sie, das man sie trotzdem annimmt. Das war gut. Es hat viel von dem genommen, was sie sich an Schmerz zufügte. Aber …

Sie schließt auch diese Tür. Sie hat nicht vor, es nochmal jemanden zu zeigen, zu offenbaren. Ja, es gibt welche, die wissen drum. Sie hat nicht vor, nochmal jemanden hierhin zu führen.

Vor einem Bild bleibt sie stehen. Sie streicht zärtlich drüber. Es zeigt ein Mädchen, eine junge Frau, 19 Jahre alt. Eine seltsame Bindung bestand zwischen den beiden. Die andere hatte sie mal fest angesehen und gesagt: „Für die wirklich Kaputten gibt es kein HappyEnd.“ Dann hatte sie ihr aufs Herz getippt und hinzugefügt: „Und du weißt das.“

Monate später fiel sie. 20 Stockwerke tief. Einer, der versuchte sie davon abzuhalten erzählte, das er fast bei ihr war. Die ganze Zeit sprach er auf sie ein, während sie mit gesenkten Blick und dem Rücken zum Himmel stand. Er hatte sie fast erreicht und sagte, man könne ihr helfen. Da schaute sie ihn an, mit großen, leeren Augen und sagte: „Für die wirklich Kaputten gibt es kein HappyEnd!“ … Dann ließ sie sich fallen … Es war nur der Aufschlag zu hören.

Die Frau dreht sich weg. Wie recht sie doch hatte. Es wird Zeit. Katzengold … daran muss sie denken. Nichts ist echt. Nichts ist wie es scheint. Alles nur Katzengold.