Tagebuch

Einfach …

Es sich wieder einfach machen. Nicht lange darüber nachdenken. Macht es mir Spaß oder nicht? Wenn nicht, warum zum Teufel sollte ich es dann tun?

Einfach mal „Nö“ sagen. Weil man es so meint. Nein zu den Dingen, die andere einen aufbürden wollen. Nein zu den schlechten Gefühlen.

Einfach der Stimme zuhören, sie liegt nicht falsch. Wenn sie sagt, hier stimmt was nicht, dann stimmt auch etwas nicht. Die Stärke und die Kraft daraus ziehen, darauf zu vertrauen. Denn wenn man seiner Stimme nicht vertraut, wem denn dann?

Einfach Luft holen, Flügel ausstrecken und fallen lassen. Gar nicht schwer, wenn man nicht den anderen Stimmen zuhört und erst recht ganz einfach, wenn man sich auf sich besinnt.

Einfach … Es geht doch, das balancieren auf dem Drahtseil, wenn man nicht drüber nachdenkt. Warum habe ich mir eigentlich anderes erzählen lassen? Und wie kann es sein, das andere so anmaßend sind, es besser zu Wissen?

Ich bin nicht die anderen. Und die anderen sind nicht ich. Ganz einfach.

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Tagebuch

Leichtigkeit …

Lange, viel zu lange habe ich sie vergessen und gleichzeitig so vermisst. Sehnsucht? … Teilweise schmerzhaft.

Momente, in denen ich inne halte und verwirrt den Kopf schüttel und mich frage, was zum Teufel eigentlich passiert ist. Früher war ich nicht so …

Wenn diese Momente da sind und sich diese Frage aufdrängt, hat sie die an der Hand, die fragt, wie ich denn früher nicht gewesen bin.

Nun, bildlich gesprochen fühl ich mich da schwer, am Boden klebend, dunkel, jeglicher Freude und Lachen beraubt. Ausgesaugt. Eingesperrt in einen Käfig, der es mir nicht möglich macht zu fliegen.

Das beschäftigt mich schon seit einiger Zeit. Und wie viele Dinge, gibt es hier auch zwei Seiten. Die habe ich mir angeschaut, wie es eben meine Art ist.

Ich könnte jetzt einen wirren Text schreiben, warum, wieso es so war, welchen Anteil ich dazu beigetragen habe, welchen nicht. Was manipuliert wurde und was einfach nur Illusion war. Könnte ich, aber verworrene Texte sind nicht meine Liga.

Ich könnte es auch hochwissenschaftlich und dementsprechend intellektuell und aufgeblasen schildern, aber auch das überlass ich denen, die lieber schwafeln, als zum Punkt zu kommen.

All das könnte ich, will ich aber nicht, weil ich es nicht brauche. Meine Worte sind vielleicht derb, aber sie bringen den Kern nach außen.

Nun, Käfig trifft es ziemlich gut. Ich tauschte Ketten, die ich mir selbst anlegte, gegen einen Käfig. Gebaut aus Worten, denen ich glaubte, auch wenn es sich nicht richtig anfühlte und ich Zweifel hatte. Glaubte, das es normal wäre, weil das, was ich fühlte, sei eben nur das, was mich hindert zu wachsen, die lange Konditionierung der Umwelt, Familie, Gesellschaft …

Natürlich war ich nie die, die immer leicht und fröhlich war. Es gab sie schon, die dunklen Zeiten. Dennoch … Auch in diesen Zeiten war sie immer da und nicht wie jetzt, so völlig überlagert. Die Leichtigkeit, die Kraft, die mich immer lächeln ließ.

Fast war es so, als würde der Abgrund in den ich blickte, sie aufsaugen und mich zu einem dunklen Wesen machen. Mich anziehen, um mich komplett aufzusaugen, wie ein schwarzes Loch.

Schwer dieser Anziehung zu entkommen, wenn man ihr gewahr wird. Sie bewusst wahr nimmt. Sehr kräftezehrend und anstrengend. Aber absolut lohnend …

Jeder Schritt zurück, bringt was lohnendes mit sich. Der Kopf wird klar. Das Gedankenkarusell lässt immer mehr nach. Die Dinge, mit denen man sich beschäftigt, bekommen eine andere Farbe und Form, werden wieder vielfältiger und sind nicht mehr nur an ein oder zwei Themen oder Dingen gebunden.

Ich schreibe wieder, ganz intensiv und voll und ganz dabei. Fast von allein und ohne viel darüber nachzudenken. Der Raum ist wieder frei und erreichbar.

Und … Es fühlt sich seit langem alles wieder richtig an, weil es JETZR so ist, wie es ist. Alles geklärt? Ja, vieles ist einfach kein Thema mehr, wird es auch nicht mehr. Die Reste? Werden sich von selbst lösen, weil sie nichts mit mir zu tun haben. Das muss da geklärt werden, wo es noch Thema ist, nämlich auf der anderen Seite.

Und noch bin ich unsicher und wackelig, aber sie ist tatsächlich da. Leise, zaghaft hat sie sich wieder eingeschlichen, die Leichtigkeit. Die Lust, die Freude, die Leidenschaft …

Alles was mir nicht gehört, alles, was nicht zu mir passt, habe ich losgelassen und auch an den Absender zurück geschickt.

Und das fühlt sich gut an. Die Flügel strecken …  Die Verbindung bleibt, aber auf einer anderen Ebene. Mit einem anderen Verständnis.

Letztlich war es ganz einfach. Ich bin ich, ich war nie weg, war nie verloren oder versteckt. Es war wichtig das zu erfahren. Zu erkennen. Ich nehme viel daraus mit, neues.

 

 

 

 

 

Tagebuch

Oh man …

… was für ein Wetter. Sogar ich, die von Wärme nicht genug bekommen kann, hätte nichts gegen etwas Regen und eine leichte Abkühlung. In erster Linie wegen der Natur. Es ist staubtrocken und schon jetzt werden Bedenken laut, was die anstehenden Ernten angeht.

Ich hätte nichts gegen eine Abkühlung, um mal wieder etwas in einem normalen Tempo erledigen zu können … 😂😂😂 … Ansonsten? Genieß ich das Wetter.

Gestern habe ich noch einen Krankenbesuch gemacht. Der fehlenden Kollegin geht es besser. Noch nicht gut, aber besser als dem letzten Mal, als ich da war. Es belastet sie, die gesamte Situation und das, was ihr zusetzt, macht sich sofort in Form von Luftnot bemerkbar. Ich bin gespannt, wie das weiter geht.

Der Besuch brachte es mit sich, das ich gestern erst spät nach Hause kam. Der Abend war dann auch recht kurz, duschen, essen und ab ins Bett.

Und sonst? Scheinbar alles ruhig. Was mir auch recht sein soll.

Tagebuch

Netzfund ….

HALLO AR***LOCH,

heute erspar ich mir das „liebe“. Denn das wär verlogen. Du bist nicht lieb, nicht viele deiner Handlungen sind liebevoll oder wertschätzend sondern einfach nur Scheisse, gefüllt mit Missachtung, Arroganz und Überheblichkeit… ab dem Moment, wo es ans Eingemachte geht.

Du stolzierst in der Welt herum, versprühst Offenheit und Weltgeist, doch die Kleinlichkeit deines Geistes kommen nur jene zu spüren, die dir einmal nahe gekommen sind, vielleicht zu nahe.

Du schmückst dich mit einem gelesenen oder gehörten Psychovokabular und verdrehst auf manipulative Weise, jede Emotion für die du verantwortlich sein könntest und schickst sie an dein Gegenüber, dass sich dir verletzlich zeigt, in der Hoffnung dich zu erreichen um das was ihr mal hattet zu erkennen und dich zu fragen, was aus all dem geworden ist, dass du als wunderschön bezeichnet hast. Dein gesprochenes Wort, vergisst du sehr schnell.. und unterstellst uns falsche Interpreation.

Du bist ein Ar***loch, ja kein liebes.. und was immer in deiner Kindheit vorgefallen ist, was immer du davon noch nicht sehen möchtest, wir haben auch keinen Bock mehr uns da etwas zusammen zu reimen, nur damit wir Verständnis aufbringen können für dein Verhalten. Du magst zwar dann und wann darüber reden, doch darüber weinen magst du nicht. Und da ist der Knackpunkt wo deine Arroganz dir selber ein Bein stellt, du denkst nur durchs Wissen erlöst sich die Verletzung deines inneren Kindes und weil du das verstandestechnisch gelöst hast, glaubst du es gibt nichts mehr zu tun, ausser der Person aus dem Weg zu gehen, die mehr von dir will, die mehr von dir braucht, die dich auffordert nicht nur bei anderen den Psychologen und Klugscheisser zu spielen, sondern erstmal bei dir anzufangen den Dreck hervor zukehren.

Ja klar, du hast eine Mauer gebraucht …ALS KIND. Und Frauen haben dich am Ende nicht so gewollt wie du bist, sondern nur dein Geld, oder nur deinen Samen, oder nur dein Äusseres… und die einfachste Variante diesen Schmerz nicht mehr zu erleben ist…. zuzumachen… und sich nicht auf eine Person einzulassen.. sondern auf viele.. auf diese freie unverbindlich heuchelnde Art und Weise.

Du bist ein Ar***loch. Ein richtiges. Kein liebes. Ein berechnendes, unterkühltes von der gefährlichen Sorte. Weil du holst dir einfach wo anders Bestätigung, damit du auf die Wahrheit die dir ein Mensch dem du viel bedeutest offenbart…. scheissen kannst. Aus-Tauschprogramm !!!

Ja du machst dich unnahbar.. unberührbar… und sagst du bist halt einfach ehrlich.. dabei hat diese Ehrlichkeit nichts mit Mitgefühl zu tun und diese Wahrheit nichts mit Respekt.

Du schaffst es sogar, dein Gegenüber zu erniedrigen ohne mit der Wimper zu zucken, und streust dann noch nach: niemand kann dich verletzten, nur du dich selber.

Dann redest du noch etwas von Respekt. Weisst du was.. AR***LOCH…. unsere Herzen mögen gebrochen sein, unsere Seele in tiefer Trauer, doch in jedem Augenblick dürfen wir dir für etwas dankbar sein, nämlich dass du uns zeigst, wie wir niemals sein wollen.. NIEMALS. Und wenn wir es jemals waren dafür die Verantwortung übernehmen… in dem wir wissen, wann es Zeit ist jemanden um Vergebung zu bitten… auch wenn sie uns vielleicht niemals gewährt wird, weil wir es einfach verkackt haben.

Hallo Ar**loch,

möge das was wir durch dich erfahren irgendwann Erlösung finden, und möge unser Karma endlich abgeschlossen sein, damit wir solche Begegnungen nicht ständig wiederholen müssen. Denn da ist eine Hoffnung, dass von 10 Männern.. einer kein Ar***loch ist.. und wir genau diesem begegnen dürfen. So Gott es will. Und damit meine ich nicht dem „Mann der neuen Zeit“.. denn auf dieses Esogewimmer und gewaltfrei-Getuschel verzichten wir liebend gern… das sind auch nur Arschlöcher in Licht und Liebe Tarnanzügen.

AMEN

Was das über uns aussagt? Dass wir wunderbare fühlende wahrhaftige Wesen sind, die in jedem Menschen erstmal das Schöne sehen.. bis wir erkannt haben, dass es manchmal halt nicht reicht…. das was wir sehen. Ob wir Männer verachten??? NEIN !! WIR GLAUBEN AN MÄNNER! Aber nur ein Schw**** macht noch lange keinen Mann aus.

Und logisch gibt es Arschlöchinnen !!!

Text vom 21. Juni 2017

Moksha Devi

Tagebuch

Zu viel …

… von allem. Oder zu wenig. Keine goldene Mitte, egal worum es geht. Zu viel erschreckt, verschreckt, macht Beklemmungen. Auch wenn das zu viel gut gemeint ist und lediglich der Ausdruck von Wohlwollen und Verbundenheit ist. Zu wenig lässt die Frage aufkommen, was nicht stimmt und Distanz füllt den Raum.

Fragiles Gleichgewicht. Schnell zu durchbrechen und zu zerstören. Und wieder zu viel, zu wenig. Im Kreis drehen.

Und irgendwann hört es auf. Man macht es nicht mehr an den anderen fest. Nicht mehr im Außen. Man fragt sich nicht mehr, zu viel oder zu wenig. Man läßt es einfach sein, da draußen nach Antworten zu suchen. Nach Bestätigung, nach Liebe, nach Glück.

Zu glauben, zu hoffen, da draußen etwas zu finden, ist Lüge. Der größte Selbstbetrug, zu dem Menschen fähig sind. Wenn ich den richtigen Partner habe, dann bin ich glücklich, liebe … Wenn ich den richtigen Job habe, dann habe ich keinen Mangel mehr … Wenn, dies, wenn jenes … Alles nur Betrug.

Nichts davon passiert. Nichts davon geht in Erfüllung. Im Außen findet sich nichts.

Alles was man da draußen findet, wenn man Augen und Ohren aufhält, sind Menschen, die das auch erkannt haben. Jeder auf seine Weise. Es gibt viele Namen dazu, viele Wege in denen sie an ihrem Wissen teilhaben lassen. Wecken und aufrütteln wollen.

Es gibt nicht den Weg, die Methode und schon gar nicht den Pfad, der für alle gemacht ist. Der Weg ist man selber. Nicht andere. Man selbst ist der Schlüssel zum Tor.

Aber nur wenige bringen es über sich, den Schlüssel zu drehen und noch weniger öffnen die Tür.

Letztlich entscheidet jeder selbst und für sich.