Tagebuch

Freitag …

Seit 2 Stunden grinse ich wie ein Honigkuchenpferd. Oder doch eher, wie die Grinsekatze? … 🤔 … Eher wie der Grinser … 😂😂😂

War ich doch heute bei meinem Mobilfunkanbieter. Lästig, und etwas, was ich immer gern aufschiebe. Na ja, der Vertrag läuft im November aus und es wurde Zeit, neue Bedingungen auszuhandeln …

Rein gegangen bin ich mit dem alten Handy. Rausgekommen bin ich mit einer großen Tüte, in der ein Tablet und der Cube steckten … 😁 … Das neue Handy hole ich dann nächste Woche ab.

Normalerweise habe ich es so gar nicht mit technischen Schnickschnack. Weder bei Geräten, noch im Auto. Andrerseits … Das Tablet ist etwas, womit ich eh schon geliebäugelt habe. Da ich kein zweites Handy wollte, gab’s heute das Tablet … 😁

Der Cube ist erstmal zum probieren und ich sehe es jetzt schon, das dies Ding meine Wohnung nicht mehr verlässt … 😂😂😂 … Ich bin davon völlig fasziniert. Stecker rein und los geht’s. Ohne großes Hin und Her. So einfach wie Finger schnippsen. Der Hintergedanke dabei ist auch der, den Kindern W-Lan zu ermöglichen, ohne das sie mein mobiles Datenvolumen aufbrauchen. Was die Kosten angeht, zahle ich das gleiche, wie bei dem bisherigen Anbieter, der mir bisher den Internetzugang zur Verfügung gestellt hat. Hach ja, nächste Woche werde ich den Vertrag endgültig kündigen … 😊

Das Tablet startklar zu machen und einzurichten, war genauso easy und idiotensicher … 😂😂😂 … Es wird wohl zum Lieblingsstück avancieren und von mir heiß und innig geliebt … 😍 …

Die Große war total am ausflippen … 😂😂😂 … Sie fragte tatsächlich, wann sie einziehen kann … 🤤 … Oder zumindest zu Besuch kommen kann. Es nervt sie, was da bei ihr zu Hause abgeht, das lässt sie einen durch die Blume wissen. Kann ich sehr gut verstehen. Mich hat es stets wahnsinnig gemacht, wenn mal wieder kein Geld da war.

Na ja … Thema wechseln. Ich ess jetzt mal was und spiel dann weiter mit dem Spielzeug … 😁

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September … Zum zweiten …

Sagte ich nicht, entweder reduzieren sich die Wochenenden im Nebenjob oder ich werde gefeuert? … 🤔

Aber weder das eine, noch das andere sind eingetreten. Es ist sogar noch viel besser … 😂😂😂

Aus den Wochenenden bin ich komplett raus und habe dafür zwei Abende in der Woche … 😁 …

Was mir sogar noch mehr Stunden bringt, als wenn ich die Wochenenden arbeite … 😊

Hach ja … So viel freie Zeit … 😂😂😂 … Auf dem Heimweg war ich völlig damit beschäftigt, mir auszumalen, was ich mit der Zeit anfangen werde und war völlig hin und weg.

Ja, völliger Blödsinn. Sich so darüber zu freuen, das man im Nebenjob (!), den man jederzeit an den Nagel hängen könnte, Stunden am Wochenende spart und dafür mehr in der Woche arbeitet … 😱

Egal … Mit diesem Ergebnis habe ich einfach nicht gerechnet und ich freu mich einfach, das es besser geworden ist, als gedacht … 😊

Im übrigen war der Auto – Narr tatsächlich da. Und ja, er ist ganz nett, aber … Damit hat es sich dann auch. Kein Typ, den ich ernst nehmen könnte. Eher dieser Typ, der den Beschützerinstinkt weckt, also in mir … 😂😂😂

Und … mehr ein Spielzeug, als alles andere. Klingt komisch? … 🤔 … Nee, ehrlich …

Tagebuch

Begebenheiten …

An manchen Tagen denke ich, das ich wahrhaft ein langweiliges Leben führe … 🤔 … Aufstehen, arbeiten, essen und erledigen, was täglich zu besorgen ist.

Andrerseits … 🤔 … Es ist eine angenehme Routine. Und langweilig oder nicht, ich komme damit gerade gut klar, das kaum etwas los ist. Auf der Arbeit und auch privat.

Zumindest auf der Arbeit, wird es ab nächste Woche etwas aufregender werden. Der Kunde eröffnet das Herbst – Mailing. Das wird ein kleines Vorab – Feuer, bevor im November dann das Weihnachtsgeschäft eingeläutet wird.

Wahnsinn … Schon wieder. So schnell ist das Jahr hingegangen.

Die anstehende Reha macht dem 2. Geschäftsführer irgendwie Bauchschmerzen. Die Vorstellung, das ich nicht da bin, behagt ihm nicht wirklich … 😂😂😂 … Schon gar nicht zu Weihnachten.

Ich selbst bin da ja auch gespalten. Die Reha ist wichtig, ohne Frage. Dennoch … Gerade das Weihnachtsgeschäft ist die stressigste Zeit, mit allerhand Sonderwünschen und Extra – Aufträgen.

Das ich für mich entschieden habe, die Reha zu verschieben, wenn der Termin erst Ende November gelegt wird, brauche ich noch niemanden zu sagen … 😂😂😂 … Rein aus privaten Gründen. Ich komme doch nicht zwei Tage vor Weihnachten wieder, um hier gleich wieder Streß zu haben … 😱 … Einkaufen vor Weihnachten ist eh schon die Hölle … 😂😂😂

Sei es drum. Bisher ist das alles noch offen.

Gestern habe ich eine Einladung bekommen. Ob ich Lust hätte am Samstag zu einem Auto -Treffen nach Wolfsburg mitzukommen. Der Ort löste natürlich Gelächter aus und Verwirrung auf der anderen Seite. Bis ich denjenigen aufklärte, warum. Er würde eine nette Begleitung suchen … 🤔😂😂😂 …

Heute treffen wir uns kurz, denn live habe ich ihn auch noch nicht gesehen. Er kann dann heute entscheiden, ob ich zur „netten Begleitung“ geeignet bin. Und ich entscheide, ob ich ihn wirklich begleiten will.

Sowas ist normalerweise gar nichts meins. Aufgemotzte und getunede Autos … Aber! … 👆 … Man soll ja offen sein für alles und Dinge ausprobieren, die man sonst nicht macht … 😊

Tagebuch

Neid …

Etwas, von dem ich mich im großen und ganzen frei sprechen kann. Neidisch zu sein oder Neid zu empfinden. Schon gar nicht so ätzend und tief greifend, das man nicht mehr klar denken kann und völlig auf das Ding der Begierde fokussiert ist.

Als Kind war ich neidisch. Auf die schmalen, zarten Mädchen mit den blonden Haaren. Die, die von allen gemocht und hofiert wurden. Und wenn sie dann auch noch zum Ballett gingen … 😂😂😂 … Da war mein Trauma perfekt. Meine erste Freundin aus der ersten Klasse hieß Anke. Und Anke war … Na? Wer möchte raten? 😂😂😂 … Vollkommen richtig. Anke hatte alles, was ich wollte. Nebst einem schönen Prinzessinnen – Zimmer und einer Mama, die immer zu Hause war.

Nach zwei Jahren war das auch vorbei. Zum einen durch einen Schulwechsel und zum anderen? Anke war ein widerlicher, kleiner blonder Engel … 😂😂😂

Später war ich froh, nicht blond zu sein. Blondinen – Witze kommen nicht von ungefähr, wie ich feststellen konnte. Womit ich nicht sagen will, das alle Blondinen intelligenzbehindert sind. Nein, es gibt sie auch in schlau.

Brrr … zurück zum Thema. Neid. Das hat mich heute beschäftigt. Bin ich neidisch? Und wenn, wann und weswegen?

Manchmal denke ich, ja, das hätte ich auch gerne oder da wäre ich auch gern. Aber das mich deswegen der Neid auffrißt, weil Kollege XY mehr verdient oder Frau ABC nach Bali zum Urlaub reist? Nö. Überhaupt nicht.

Liegt wohl daran, das ich weiß, das Kollege XY viel mehr arbeiten, ständig erreichbar sein muss und zudem ein übles Maß an Verantwortung trägt und Frau ABC ein Jahr lang für den Urlaub gespart hat.

Ich könnte also auch, wenn ich wollte. Von daher von Neid keine Spur.

Neidisch auf das Eigenheim der Nachbarn oder deren tolle Beziehung? Nun, er ist im Außendienst tätig und wenn er mal zu Hause ist, ist er im Garten oder beim Nachbarn und sie? Gelangweilte, gefrustete Hausfrau mit ausgeprägten Putz-Fimmel … (Kein Witz, sie reinigt alle 2 Wochen ihre Biotonne mit Hochdruckreiniger und Desinfektionszeug … 😱)

Auch nichts, worauf man neidisch sein müsste.

Ich habe festgestellt, das Leute, die neidisch sind, lediglich von dem Wunschobjekt besessen sind und es nur darum geht, genau DAS zu haben. Es dem anderen nicht zu gönnen, weil es einem scheinbar ungerechtfertigt vorenthalten und dafür einem anderen ungerechtfertigt zuteil wird.

Gespräche sind schwer mit ihnen zu führen und mit Vernunft braucht man es gar nicht erst versuchen … 😂😂😂 … Beispiel der Kollege XY. Würde man mit oben genannten Argumenten kommen, würde man vermutlich zu hören bekommen, der sitzt den ganzen Tag nur rum und trinkt Kaffee. Der ist schon wieder rauchen. Was macht der eigentlich den ganzen Tag? … 🤔 …

Okay … Dann ist das halt so. Was soll man dazu auch sagen?

Zugegeben, ich bin froh nicht neidisch zu sein. Für manche Sachen ist der Preis einfach zu hoch. Andere sind der Mühe einfach nicht wert. Und natürlich geht immer mehr, aber braucht man dieses mehr?

Ach ja … dumme Gedanken zum Vollmond …

Tagebuch

Stärke …

Der Begriff an sich, ist klar definiert. Körperlich bin ich nicht stark. Ich kann keine 50 kg stemmen oder gar tragen. Gläser, vorzugsweise die mit Marmelade, kann ich nur öffnen, weil ich den Trick mit dem Löffel und dem Schlag auf den Boden kenne.

Nein, stark binnich nicht. Auch mein Äußeres zeigt es und doch täuscht gerade das enorm. Auch wenn ich nicht stark bin, so bin ich aber zäh.

Und wie sieht es mit der anderen Stärke aus? Der mentalen? Der inneren?

Stärke soll sich daraus definieren, das egal wie oft einen das Schicksal niederschlug, man immer einmal mehr aufsteht.

Mhh, ist das Stärke? Die meisten machen nach einem tragischen, einschneiden Erlebnis weiter. Weil die Welt sich weiter dreht. Es bleibt einem nichts anderes übrig, die Zeit, auch wenn sie für einen selbst stehen geblieben scheint, läuft weiter.

Aufstehen ist für mich nicht Stärke. Die zeigt sich für mich, wenn man trotz der Erlebnisse, der Verletzungen, auch weiterhin seinen Weg beschreitet, die Hoffnung nicht verloren hat und offen bleibt für das, was kommt.

Sich selber treu zu sein. Zu dem zu stehen, was einem wichtig ist. Für sich einzustehen. Auch das bedeutet Stärke für mich.

Eine Entscheidung zu treffen, die emotional für einen selbst überhaupt nicht richtig sind, dennoch durchzusetzen und zu tragen, weil es so das Beste für einen anderen ist, könnte man auch Stärke nennen.

Vieles, was ich mal mit „Stärke“ verbunden habe, habe ich inzwischen ausgetauscht.

Ganz wichtig war dabei für mich die Erkenntnis, das ich loslassen darf. Nein, nicht kann, sondern DARF … Das ich mich nicht kaputt machen muss, indem ich festhalte, aushalte.

Das ICH der Maßstab dessen bin und nicht an das gebunden bin, was Außen passiert oder von dort an mich heran getragen wird.

Es ist ein gewaltiger Unterschied, sich dessen bewusst zu sein, das das Außen nicht der Spiegel ist, ist den man blickt, sondern die Reflektion von einen selbst.

So viele Dinge haben dadurch einfach aufgehört. Unsinnige Kämpfe und Reibereien. Die Jagd nach Aufmerksamkeit und Anerkennung. Die Suche nach Sicherheit, Halt und Ruhe.

Das „Ja“ zu sich ist noch etwas zaghaft, aber es wird leichter es auszusprechen und zu behaupten.

Aber bin ich deswegen stark?