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Schnee …

…. den hat tatsächlich schon gegeben. Zwar nur ein wenig und auch nicht hier bei mir, GsD, aber dennoch Schnee. Die Aussicht, das es jetzt schon Schnee gibt, treibt mir die Gänsehaut auf den Körper und sorgt dafür, das ich mich auf dem Sofa einmummel.

Sehr viel besser ist das Wetter hier aber auch nicht. Es stürmt, es ist reichlich frisch und auch reichlich bewölkt. Meine Kerzen brennen wieder. Das Essen muss auch nur noch fertig werden und danach nehme ich mein Buch und feier das Wetter. Eben auf meine Art und Weise. Eingekuschelt, mit einem Kaffee und einem Buch auf dem Sofa … 😁

Für mich mit Abstand die schönste Art, dem Herbst zu begegnen. Zumindest dann, wenn das Wetter so grenzwertig ist. Das ist auch wieder die Zeit, wo ich mir beim nächsten Einkauf wieder Trinkschokolade und Sprühsahne besorge … 😁 … Es gibt nichts besseres, als am Abend eine warme Schokolade mit Sahne und Schokosplitter zu trinken … 😍

Ach ja, Essen ist die Woche hoch angesetzt. Morgen mache ich mir die erste Hühnersuppe. Ich bin zwar nicht krank, dennoch wird sie mir schmecken. Zum Wochenende, wenn der Junior kommt, mache ich einen Wirsing – Eintopf. Da brauch ich mir bei keines meiner Kinder Gedanken machen, sie alle lieben deftige Suppen und Eintöpfe.

Herbstzeit ist Kohlzeit. Mein persönliches Highlight kommt noch, nach dem ersten Frost. Grünkohl … 😁

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Sonntag 2/9

Ich hoffe wirklich, das diese dumme, dämliche Zeitumstellerei tatsächlich ein Ende findet. Sie nervt gewaltig, ist sinnlos und … Für mich und für meine Mitbewohner, gerade für die, kommt das einem Jet-Leg gleich.

Na ja, wird sich schon wieder einspielen, so wie jedes Mal. Bei mir wird es wohl zwei, drei Tage dauern, bis ich in der Winterzeit angekommen bin. Heute, jetzt, reicht mir erstmal der Kaffee … 😁

Gestern habe ich mir, wie ich schon erwähnte, meine Wohnung aufs Korn genommen. Gerade das Gästezimmer, wo nun ein Möbelstück fehlt. Dies Zimmer hat der Junior sich ja für sich ausgesucht. Ich denke, ich werde das Reagal auch noch raus räumen. Dann wäre eine Grundausstattung im Zimmer und die fehlenden Kleinigkeiten kann man kurzfristig besorgen. Streichen werde ich es noch. Neutral weiß … 😁

Mini ihre Sachen werde ich auch durchsehen und ordentlich verpacken. Ich war schon ziemlich verärgert, das man ihre Sachen in Müllbeutel gepackt hat, aber na ja, ging wohl schneller und war wohl auch billiger. Auch egal. Hinter dieser Station kann auch ein Punkt gesetzt werden. Schade nur, das nach der guten Zeit und auch der guten Zusammenarbeit, der Abschluß so lieblos war.

Den Tag heute lass ich langsam und gemütlich angehen. Ich werde nur das im Haushalt tun, was auch wirklich gemacht werden muss. Der Rest läuft mir die Woche über nicht weg … 😁 … Muss ja schließlich nicht los.

Am Sonntag mache ich eh nicht viel. Der Tag dient mir zum verschnaufen und vorbereiten auf das, was die kommende Woche so ansteht und dem, was unbedingt erledigt werden muss. Es ist der Tag, der mir am meisten Quality -Time für mich bietet und ich bereue es nicht, die Stunden im Nebenjob in die Woche verlagert zu haben. Das fehlende Wochenende hat mir nun doch arg zugesetzt.

Heute hat übrigens mein Ex Geburtstag, 46 wird er. Nicht das mich das noch besonders berührt, auch wenn ich ihm natürlich gratuliere. Nein, der Tag hat viele seltsame Bedeutungen …

Am 28. Oktober 2003 hörte ich meine Mutter zum letzten Mal, als sie anrief, um zum Geburtstag zu gratulieren. Ihre letzten Worte galten mir. Ich solle immer daran denken, das sie mich lieb hat. Am 31. Oktober war sie dann tot, ohne nochmal mit mir zu sprechen.

Am 28. Oktober 2010 starb mein Vater. Er starb allein in der Nacht im Krankenhaus. Ich erfuhr davon erst am Nachmittag des Tages, weil ich an diesem Tag meine Reha auf Norderney antrat. Er ging unversöhnt.

Aber dieser Tag hat nicht nur solch Ereignisse mit sich gebracht. Am 28. Oktober 2014 traf ich jemanden, der mich auf eine seltsame Art berührte und es auch heute noch tut.

Ich brauch noch einen Kaffee …

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Zusammen gewürfelt … Teil 2

Ich habe gar nicht erwähnt, warum ich diesen Titel gewählt hatte. Zusammen gewürfelt erschien mir sinnig, da meine Gedanken derzeit eben so sind. Aus verschiedenen Bereichen, Themen und auch emotional besetzte Gedanken wechseln sich wahllos ab.

Aber auch deswegen, weil alles, was irgendwie mit mir zu tun hat, scheinbar wahllos zusammen gewürfelt erscheint. Das ist mir aufgefallen, als ich mir meine Wohnung und die Einrichtung mal genauer ansah. Das wenigste davon habe ich mir selbst ausgesucht oder angeschafft. Vieles ist noch von meinen Eltern. Gerade der alte Wohnzimmerschrank und der Schreibtisch sind Dinge, die würde ich nicht hergeben. Der Rest hingegen? Na ja, ich hätte nichts dagegen sie auszutauschen … 😁

Es scheint sich einfach überlebt zu haben und … Es scheint alles nicht wirklich ich zu sein. Es gibt Dinge, die sind so völlig meine Mutter, anderes ist so voll und ganz mein Vater. Anderes ist hier, weil es an anderer Stelle nicht mehr gebraucht wurde und hier Bedarf danach war. Und dann gibt es auch noch Sachen, die ich mir im Alter von 15 aussuchte und die mich seitdem begleiten. Alles irgendwie improvisiert.

Bisher hat es mich auch nie wirklich gestört. Aber seit ein paar Wochen … 🤔 … Ich könnte nicht beschreiben oder erklären, was und warum. Aber angefangen hat es mit dem Sperrmüll, wo auch ein altes Möbelstück von mir aussortiert wurde. Das führte auch zu der Frage, was eigentlich mein Stil sei und ob mir mein Umfeld gefällt. Dabei fiel mir eben auf, das alles irgendwie bunt zusammen gewürfelt ist.

Als wäre das irgendwie ich, bunt zusammen gewürfelt. Meine Einrichtung, meine Klamotten und ich selbst auch … 🙈

Mein Stil ist es, keinen zu haben … 😂😂😂 …

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Zusammen gewürfelt …

Tag 1 von 9. Neun Tage habe ich jetzt frei, die Wochenenden eingerechnet … 😊 … Neun Tage, um … 🤔 … Tja, was genau eigentlich? Mich zu erholen? Mir Gedanken zu machen? Abstand zu gewinnen? Tiefgreifende Entscheidungen zu treffen? … 🤔 … So wirklich Ahnung oder eine Vorstellung davon, was in diesen Tagen passiert, habe ich nicht.

Nächstes Wochenende ist der Junior hier. Das ist Fakt und steht fest. Darauf freu ich mich auch. Die Zeit mit ihm ist mir wichtig und ich bin wirklich beeindruckt von meinem Sohn, der einmal im Monat die Zugfahrt von 4,5 Stunden in Kauf nimmt, um hier zu sein. Und nicht nur das. Er ist derjenige, der dann schon vor der Abfahrt fragt, wann er das nächste Mal kommt. Das macht mich schon stolz.

Weiterhin steht fest, das ich heute meine Couch nicht verlassen werde. Nö. Ich war heute schon draußen, einkaufen, und dabei habe ich mir gedacht, das ich mir heute mal einen faulen Tag gebe. Auf dem Sofa. Schlafen, essen, lesen, blödes Zeug schreiben und so etwas wie ein Brainstorming durchführen. Den vielen Gedanken Raum geben, um letztlich wieder Platz zu schaffen.

Gestern auf der Tankstelle habe ich mit Erstaunen festgestellt, das mich viele Menschen mögen. Es war eine Kleinigkeit, die zu dieser Einsicht führte, die mich wirklich verblüffte und … Dankbar machte.

Auslöser dafür war ein Kunde, der mich, als er in den Laden kam und sah, mit den den Worten „Oh, wie schön, Sie sind ja wieder hier!“ anstrahlte und sich wirklich zu freuen schien. Ich war etwas irritiert und er sagte, ich bräuchte nicht mit den Kollegen kommen, die wären okay. Aber bei mir würde man wenigstens einen „Guten Tag“ hören, sogar mit Lächeln und ich wäre immer freundlich und zuvorkommend. Zu mir würde er am liebsten kommen.

Es ist jetzt nicht so, das mir das nicht schon einige Kunden gesagt hätten. Und es ist ja auch nicht so, das die Fahrer der Firma nicht auch immer hupen oder manchmal sogar anhalten. Aber … Ich habe das bisher nicht wirklich auf mich und meine Person bezogen. Und gestern hat es zum ersten Mal „Klick“ gemacht.

Wenn Kunden gesagt haben, sie halten nur, wenn mein Wagen dort steht oder das der Chefin, dachte ich, okay. Ich habe bisher nie weiter darüber nachgedacht. Gestern nun wurde mir klar, das die Leute, mich sympathisch finden und mögen, wenn sie so etwas sagen. Das die Fahrer nicht nur deswegen hupen, weil wir in der selben Firma arbeiten. Das einige Kunden, schon fast freundschaftlichen Umgang pflegen, indem sie mich „Locke“ nennen oder „Senorita“ und man selbst weiß, was sie holen kommen. Man kennt Details aus deren Leben, was Arbeit, Familie und Kinder angeht. Das sie fragen, wo ich bin, wenn ich mal nicht wie gewohnt oder länger nicht da bin. Das sie meiner Chefin sagen, das es immer angenehm ist, wenn ich da bin.

Liebenswert und toll, das hörte ich schon von anderer Seite. Aber bisher schien das immer abzuprallen, ich habe es gehört, aber bisher nie für mich angenommen oder gar auf mich und meine Person bezogen.

Und nun plötzlich stand ich da und habe für mich erkannt, das es ja nicht von ungefähr kommt, wenn Menschen gern zu mir kommen. Wenn sie nach mir fragen und sich positiv über mich äußern. Das ich wirklich ein liebenswerter und toller Mensch bin.

Das es mich erstaunt hat, das andere etwas in mir gesehen haben und noch immer sehen, das ich selbst nicht gesehen habe. In Frage gestellt und noch viel schlimmer, es für unmöglich gehalten habe, das ich liebenswert bin. Das meine Meinung über mich so schlecht war und ist, das ich solche Komplimente nie auf mich bezog.

Und nach ziemlich langer Zeit lächel ich …