Tagebuch

Zielsetzungsgedöhns und Veränderungsliste(n) …

Ich halte es für wichtig, ein Ziel im Blick zu haben. Ein konkretes Ziel vor Augen ist hilfreich. Sich zu fokussieren und für den weiteren Ablauf. Denn, so ist das ja mit vielen Zielen, sie sind nicht auf Anhieb zu erreichen, sondern eher durch die Kette von „Wenn, dann“ – Verknüpfungen realisierbar.

Soweit so gut. Ich bin ziemlich gut darin, solche Dinge mit jemanden zusammen für ihn oder sie zu erarbeiten, zu formulieren und so klar zu strukturieren, das das Ziel mit relativ wenig Aufwand erreicht werden kann. Kleiner Ausflug in die Vergangenheit, beruflicher Art … 😁 … Das war für mich immer das spannenste an Vorarbeit. Wo stehen wir und wo soll es jetzt hingehen. Wichtig dabei war allerdings immer, die Selbsteinschätzung des anderen, mit der Fremdeinschätzung abzugleichen und ggf. zu korrigieren.

Zurück zum Zielsetzungsgedöhns … Wenn es um mich persönlich geht, vermeide ich es, Ziele zu formulieren und ich hüte mich davor, sie öffentlich zu machen … 😁 … Ja, weil ich den Druck fürchte, wenn es nicht klappt. Weil es sich albern anhören könnte. Weil es natürlich viel zu viel auf einmal ist und damit sowieso zum scheitern verurteilt. Die Liste dessen, warum und wieso NICHT könnte ich noch beliebig fortsetzen, lass es aber, weil ich glaube, jeder versteht, was ich zum Ausdruck bringen wollte.

Hinzu kommt, das Dinge auszusprechen und sie zu planen, auch beinhaltet, das man sich für etwas entschieden hat und durchs formulieren und aussprechen, nehmen die Gedanken und die Ideen Gestalt an und werden „real“.

Ich bin da nicht wirklich gut drin. Schon gar nicht im „sich entscheiden“ und „festlegen“. Andrerseits … 🤔

Wenn ich es gar nicht erst versuche, kann und werde ich nie feststellen, ob es was geworden wäre oder wohin mich das nun gebracht hat … 😒

Ziemlich langer Text für etwas, was mich etwa eine halbe Stunde lang beschäftigt hat … 😂😂😂

Ohne Punkt und Komma und ohne Anspruch auf eine logische oder sinnvolle Ordnung, waren folgende Gedanken der Auslöser.

2019 sollte mir schon einige Veränderungen bringen. Okay, das es nun Veränderungen sind, die keiner vorhersehen oder überhaupt in Betracht gezogen hat, nennt sich halt Leben.

Ich habe meine Haare abschneiden lassen und ja, das habe ich ganz bewußt gemacht und nicht aus einer Laune raus. Für mich das erste, vor allem sichtbare Zeichen, das sich was verändert.

Ich werde wohl Oma. Wenn alles gut geht. So bescheuert es sich auch anhört … Aber ich komm damit überhaupt nicht klar, das ICH in die „Oma“ – Riege wechsel … 😒 … Und ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, das mein „Baby“ selbst ein solches bekommt. Sorry, aber da blockiert mein Hirn und rauscht voll an die Wand … 😒

Brrr … Stop! Das ist jetzt nicht Thema. Schnell Tür auf, Thema rein, Tür zu … 😁 …

Also, ich werde Oma und erlebe damit eine weitere Veränderung. Inwiefern und weit dies gehen wird, wird sich zeigen. Nächste Woche habe ich Telefonkonferenz mit der Großen und dem Vater, um gewisse Punkte zu besprechen und zu hören, wie sich das vorgestellt wird.

Mini ist wieder in der Klinik und wie schon mal, weiß keiner wie lange. Also wieder Plan B aus der Tasche ziehen und Besuchswochenenden organisieren, damit sie sich nicht so allein fühlt. Wie ich die mit anderen Sachen, sprich Besuchen, kombiniere, werde ich noch herausfinden … 🤔 … Fakt ist, das ein Wochenende außerhalb pro Monat auf mich zukommen wird.

Der Junior hat nächste Woche endlich das Hilfeplangespräch … Dafür das es hieß, man könne den Termin im August 2018 spontan absprechen, zieht sich das nun ja schon ewig. Ich werde nicht dran teilnehmen. Das Gespräch ist am 07. und ich komme am 06. aus der Reha. Ich werde mit dem Junior nochmal durchgehen, was wir dazu besprochen haben, also Vorteile Rückführung und auch Vorteile Verselbständigungsgruppe, mit dem Ex werde ich das Gespräch auch führen und zu guter Letzt auch nochmal die Betreuer diesbezüglich impfen.

In Juniors Fall wäre es mir lieber, er würde in eine Verselbstständigungsgruppe wechseln. Nicht, weil ich ihn nicht bei mir haben will. Nein, eher weil ich denke, das er dort mehr für sich herausholen kann und ich sehe eben auch viel Konfliktpotential zwischen ihm und mir. Wir sind halt beide viel zu emotional … 😁

Der Job? Der wird Geschichte sein. Die Empfehlung der Reha ist eindeutig und die Ergebnisse sprechen für sich. Jetzt trete ich dem Rententräger ziemlich nah und halte ihm den Antrag für eine Umschulung unter die Nase. Ich wechsel also in die „Sesselpubser – Fraktion“ … 😒 … Na ja, man kann sein Geld auch schlechter verdienen … 😁

Die Sozialarbeiterin hat mir auch dazu geraten, einen, Herrgott nochmal, warum fällt es mir eigentlich so schwer, darüber zu schreiben? Also, ich soll auch einen Schwerbehindertenausweis beantragen. Aber da zöger ich wirklich noch. Natürlich soll einen dieser Ausweis nicht stigmatisieren … Aber … Ich kann das noch nicht … 😔

Meine Krankheit und ich … Puh … Kurz und knapp … Kein Streß, Infekte vermeiden, viel Trinken, gesund und ausgewogen ernähren, viel und konstant Sport treiben, Entspannungstechniken anwenden und viel Schlafen und natürlich … NICHT RAUCHEN … 👆

😂😂😂 … heißt jetzt übersetz. Ich habe den Auftrag mein bisheriges Leben komplett umzudrehen und alles bisherige ersatzlos zu streichen und alles neu und anders zu machen.

Das wird ein interessantes Projekt … 🤔 … Der Tag hat schließlich nur 24 Stunden, nicht wahr? … 🙈🙉🙊

Eine ganz gesunde und egoistische „Ist mir egal“ – Haltung in Bezug auf Arbeit, Anliegen und Erwartungen von anderen. „NÖ!“ … Ist und bleibt ein vollständiger Satz.

Drei Schritte zurück ist die Devise.

Also … ich halte jetzt mal fest. 2019 werde ich Oma ( echt, ICH hasse es, das schreiben zu müssen! 😬) … werde beruflich umsteigen und mein persönliches Feld neu organisieren und strukturieren.

Was ich 2019 auf keinen Fall brauche!!! … Streß in jeglicher Art und Weise und Männer.

Wenn mir noch Ergänzungen einfallen, kommen die dazu. Wer gute Tipps hat was Ernährung und Sport angeht. Gerne her damit … 😁

Was ich nicht brauche, sind Fragen zum Männer – Thema.

9 Kommentare zu „Zielsetzungsgedöhns und Veränderungsliste(n) …

  1. Yoga
    Yoga ist für und gegen alles gut
    Yoga hat die ganze Spanne – von Entspannung zu echt anstrengend
    Zwei , drei Kurse sollte man machen , dann kann man es zu Hause machen
    Jederzeit und überall
    Yoga verändert dich von Innen … dann verändern sich deine Ernährungs und andere Bedürfnisse ganz von selbst
    Ich glaub ja eh, dass verändern von Innen kommen muss

    Gefällt 2 Personen

      1. Die östlichen Sachen liegen mir auch mehr. Sie holen mich eher auf den Teppich, bzw. auf die Erde zurück. Für jemand wie mich, der ständig überdreht was überaus wünschenswertes.

        Liken

  2. Hallo Mijoni,
    egal welchen Sport du machst, er sollte dir Spaß machen. Ansonsten wird das nichts. Für deine Atemwege könnte Bewegung an der frischen Luft gut sein z.B. Radfahren oder Walken. Das hätte auch den Vorteil, das dir nicht ständig jemand sagt, was du zu machen hast.
    Bzgl Ernährung gibt es im Internet viele Websites und Rezepte. Auch interessante Bücher gibt es zu kaufen. Ich schätze du solltest auf ausgewogene Mischkost mit einem hohen Gemüseanteil umstellen.
    – Mein Mann hat Asthma-bronchiale, das soll ähnlich sein –
    Ich wünsche dir einen schönen Abend.
    Liebe Grüße.
    Monika

    Gefällt 1 Person

  3. ich mache Taiji und Meditation, kann ich nur empfehlen. Mit dem Schwerbehindertenausweis kann ich nachvollziehen, hatte auch erst gezögert. Nun hab ich einen, Grad der Behinderung: 80%. Der erinnert mich immer daran, einen Gang runterzuschalten und gesund zu leben 🙂 (ausserdem sparste bei Theatertickets und auch Steuern)

    Gefällt 1 Person

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