Tagebuch

Yeah … Montag …

Dunkel, kalt … Bäh … April, echt jetzt?! … 🤦🏼‍♀️ … Na, Hauptsache der Kaffee ist heiß. Mhh, habe gestern Abend eine interessannte Feststellung gemacht. Den Wecker zu stellen ist doof. Ich muss es eigentlich nicht. Zum einen hab ich einen internen Weckdienst (äußerst zuverlässig!) und zum anderen liegen heute keine wirklichen Termine an.

Warum der Wecker also dennoch gestellt war? Ich seufze, nehme einen Schluck Kaffee und rolle mit den Augen. Ein Tribut an die „Geschäftige“, die „Immer nützliche“. An die, die sich immer alles versagt und sich nicht entspannen kann, selbst dann nicht, wenn alles erledigt ist. Immer etwas zu tun, immer etwas, was man schnell noch erledigen kann. Die, die Wochenende und Urlaub nur schwer ertragen kann. Freie Zeit auch nur akzeptieren kann, wenn alles erledigt ist.

Ich seufze wieder … Es ist manchmal gar nicht so einfach, alle unter einen Hut zu bekommen und es war auch nicht ganz so einfach herauszufinden, wer da eigentlich alles da ist. Denn, um es ein wenig spaßig zu machen, versuchen sogar die „Inneren“ mich zu täuschen, indem sie sich verkleiden und Masken tragen.

Manchmal falle ich noch drauf rein. Aber nicht mehr so oft, wie noch vor einiger Zeit. Die letzten Jahre waren hilfreich, das viele Allein sein. Ich habe mich ziemlich gut kennen gelernt und ehrlich? Ich brauch keinen anderen mehr … 😂😂😂 …

Schon komisch … Selbst die Schreiberei entwickelt zuweilen ein Eigenleben. Hatte ich doch gar nicht vor, die „Inneren“ hier zum Thema zu machen. Warum auch? Das ich verrückt bin, nicht ganz richtig ticke, weiß ich ja auch nicht erst seit gestern. Und da ich keine Tendenzen dazu habe, die Realität zu verzehren, die „Inneren“ als „echt“ wahrzunehmen und auch keine Anzeichen bestehen, andere zu schaden oder zu verletzen, bewege ich mich in dem Rahmen, der als harmlos und noch normal betrachtet wird.

Das ich mich lange Zeit immer selbst „bestraft“ und geschädigt habe. Wen interessiert das? Ich tat es, schlauerweise, nie auf einer sichtbaren Ebene, so wie Mini, die sich ritzt, Haare ausreißt oder sich anders verletzt. Da haben meine „Inneren“ immer hübsch aufgepasst, das es nie offensichtluch wurde, nie einer Lunte roch und immer alles hübsch ordentlich aussah.

Auch sonst war der Haufen stets bemüht, alles im Rahmen der Toleranz von Außen zu halten. Hat natürlich etwas gedauert, bis die Grenzen ausgelotet waren, bis verstanden wurde, was man ungestraft machen konnte und kann und was man lieber bleiben läßt. Oder zumindest nicht offenbart oder öffentlich macht.

Jetzt, heute bin ich nicht angespannt und das Summen des Bienenstocks, mit dem Tumulte der „Inneren“ vergleichbar ist, hat sich zu einem leisen, kaum wahrnehmbaren Unterton zurück gestuft. Die Nachricht, das Mini doch keinen Platz in der Wohngruppe bekommt und die sich daraus ergebenden Konsequenzen waren mit einer Sturmflut vergleichbar und führten zu erheblichen Krach der „Inneren“. Der Bienenstock geriet in Bewegung und das Summen war kaum zu ertragen. Es ließ mich zwischen sämtlichen Extremen hin und her schwingen.

Aber ich bin weder abgesoffen, noch überrannt worden und auch habe ich es geschafft, den „Inneren“ Stand zu halten und bin nicht wieder in alte Muster gefallen. Zumindest nicht in die, die mir nicht gut tun, auch wenn es auf den ersten Blick so scheint.

Kaffee Nr. 2 ist auch gleich leer. Damit wird es langsam Zeit, sich auf den Tag und das, was ansteht, vorzubereiten. Wenn der Preis für diese Ruhe der Umstand ist, das ich mir ab und an noch den Wecker stellen muss, dann werde ich das tun.

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Tagebuch

Sonntag 17/2019

Hundemüde gestern früh ins Bett gefallen und viel zu früh wach geworden. Und dieses Mal nicht durch den Mitbewohner … 😁 …

Egal, es ist Sonntag. Mini schnarcht tief und fest, der Kaffee läuft und ich werde später novh ein wenig schlafen.

Momentan kreisen meine Gedanken wenig um das, was um mich herum passiert. Das ist eher nebensächlich und wird ausgesperrt. Ich habe reichlich damit zu tun, meine und Minis Angelegenheiten zu regeln und natürlich auch mit der Renovierung und der Umgestaltung.

Bliebe die Frage, ob man dadurch was verpasst … 🤔 … Höher, schneller, weiter, besser. Immer erreichbar. Keine Zeit. Von allem hat man zu wenig, vor allem, wenn man die anderen ansieht. Konsum – Terror rund um die Uhr. Werbung, die suggeriert, das man schön sein muss, sportlich, um attraktiv zu sein, „Bio“ muss es sein, um gesund zu bleiben und scheinbar der Natur etwas Gutes zu tun …

Bäh … schon nach wenigen Worten und Sätzen verliere ich die Lust. Die Fülle dessen, was man „Muss“ um hübsch in die Schublade zu passen, ist mir zuwider. Die Mechanismen der Manipulation sind so offensichtlich, das es in den Fingern juckt, die Leute zu schütteln und zu fragen, ob sie es denn nicht sehen … Aber … Würde es etwas ändern? … 🤔 …

Dann frage ich mich, wann Heuchelei so groß in Mode gekommen ist oder ob es mir nur bewußter geworden ist … 🤔 … Das beste Beispiel ist doch die Debatte um den Klimawandel und den Schutz. Da trifft sich die „Führungselite“ redet und verhandelt, verkündet ein „Klimaschutzabkommen“ mit weitreichenden Schutzmaßnahmen, schüttelt sich die Hände und fliegt dann im Jet wieder nach Hause. Um sich dort mit dem großen, bereit gestellten Wagen, vorzugsweise ein Diesel, nach Hause kutschieren zu lassen … Ohne Worte …

Ich könnte auch hier die Liste dessen weiter fortsetzen, aber wozu? Die Masse ist träge, besagt schon eines der Grundsätze der Physik. Komme ich an den Punkt, mich und mein Handeln in Frage zu stellen? Immer wieder. Halte ich mich doch an den Spruch, das man gefälligst erst vor der eigenen Tür kehren sollte, bevor man seine Nase in andere Angelegenheiten steckt.

Extremisten jeglicher Art sind mir suspekt. Seien es nun Öko – Akivisten oder Religionsanhänger. Die einen mehr, die anderen weniger. Die einen, weil sie in ihrer Vorstellung von dem, wie es sein soll, auch vor Gewalt nicht zurück schrecken. Die anderen, weil sie auf alles verzichten, was ihrer Meinung nach Schaden an der Umwelt verursacht und zumeist friedlich darauf aufmerksam machen.

Toleranz … Auch so ein beliebtes Schlagwort. Wie weit darf sie gehen und ist vertretbar? Und warum, zum Henker, steht das eigentlich zur Debatte? Und warum ist man gleich ein „Nazi“ und fremdenfeindlich, wenn man sagt, das wer sich nicht an geltendes Recht hält, hier nichts zu suchen hat? Schneller kann man sich heutzutage kaum noch unbeliebt machen. Ich frage mich da allerdings, ob die Leute, die einen „fremdenfeindlich“ nennen, es auch noch dulden, wenn sie zu Hause Besuch brkommen und dieser sich ungehemmt am Eigentum bedient, Frau und Kinder anpöbelt, mit Gewalt droht und zu guter Letzt noch einen Haufen auf den Teppich setzt? … 🤔 … Da ist dann wohl auch nichts mehr mit Toleranz … 😂😂😂

Schwierig ist es geworden, Gespräche oder Diskussionen zu führen. Allein der Umstand, das wenn das, was man vertritt NICHT der öffentlichen Meinung entspricht oder dem, was von der breiten Masse als „Meinung“ erwartet wird, ist man plötzlich „Nazi“, „Rassist“, „Öko – Sünder“, gerne auch intolerant, engstirnig und kleingeistig … Gerade letzteres haut mich gar nicht mehr um. Damit war ich schon zu oft konfrontiert, das ich ein Kleingeist sei … 😎

Dennoch … in so einer Gesellschaft, in der man stigmatisiert wird, weil die Meinung oder die Einstellung nicht konform geht, ist es schwierig einen gesunden Austausch zu führen und erinnert mich stark an andere Zeiten … 🤔 …

Ich geh mal eine Runde schlafen …

Tagebuch

Ich kann „Nein“ sagen …

Achtung! Folgender Text ist nicht zu ernst zu nehmen.

Ich übe „Nein“ sagen. Nein, zu Sachen, die ich nicht will. Die mir nicht gut tun. Die ich nicht machen will. Ich übe mich zu behaupten.

Das klappt mal mehr, mal weniger. Aber … ☝️ … ich bin dabei und bleibe dabei.

Folgende Situation zum Verständnis. Ich habe zwei Mitbewohner, Kater, und es waren mal 3. Einer verließ uns im Februar. Zuvor waren es auch schkn mal 3, als die Chefin noch lebte. Sie ging im Jahr bevor ich umzog. Mir reichen die 2. Aber … Ach, lest doch selbst …

Aufgereht steht die Mini vor mir und aus dem ganzen Schwall ihrer Erzählung, kann ich nur „Katze“, „Bitte“ und den Satz “ Ich mach auch immer das Katzenklo!“ klar und deutlich verstehen.

Ich beruhige sie und verstehe nun auch das, was sie mir da aufgeregt erzählen wollte. Die Nachbarn, bei denen Mini ab und an zum spielen geht, haben noch eine Katze(?), Kater(?) vom letzten Jahr und den würden sie abgeben.

Nein. Das kleine Wort genügt, um fast die Welt untergehen zu lassen. Mini fast den Tränen nah und ich bleibe eisern beim „Nein“. Ich kenn mich und nein, einen Zoo kann ich echt nicht gebrauchen. Kater Nr.1 ist auch so einer, „Guck mal, der ist noch über. Ich weiß nicht, was ich mit dem machen soll.“ … Kater Nr.2, hängengeblieben aus einer Fangaktion in einem Übergangsheim, weil so klein und dazu noch schielend und mit Überbiß … Mal ehrlich … Wer hätte den Kerl schon genommen???

Kater Nr.3, von der Großen hergebracht, da überhaupt nicht gedund und hier, um ein paar schöne Monate zu haben. Das es so schnell schlechter wurde mit ihm, konnte keiner vorhersagen und es hat ganz schön weh getan, ihn gehen zu lassen. Auch wenn es richtig war …

Aber genau deswegen wollte ich jetzt nicht noch ein Tier. Es reicht, das die beiden, die jetzt noch da sind, auch so langsam aber sicher in das Alter kommen, wo Krankheiten und Tod ein Thema werden.

Also, nein, keine Katze, kein Kater und nein, das Klo zu machen reicht nicht …

Ich lasse mich überreden, zumindest mal zu gucken und erlebe den Weg zum Nachbarn, die ich kenne, wie in Trance. Oder eher so, als würde ich von außen die Situation anschauen. Die ganze Zeit über höre ich mich sagen: „Nein, es kann kommen was will. Nein. Egal wie süß, egal wie schmusig. Nein. Hörst du? NEIN!“

20 Minuten später sehe ich fassungslos zu, wie das sichtbare Ich einen Transporter holt und mit diesem kurz danach auch wieder nach Hause geht. Zudem mit einem blöden Grinsen. Ich könnte heulen und stelle resigniert fest, das ICH doch „Nein“ gesagt habe …

Ach, was soll’s … Herzlich Willkommen, Devil …

Was soll ich sagen … 🤷‍♀️ … Er ist Schwarz, hat gelbe Augen und ist ein richtiger „Hexenkater“ … 😍😍😍

Tagebuch

Bücher, Bücher und noch mehr Bücher …

Für heute reicht es mir. Und für morgen auch … 🙈

So sah es heute Morgen aus, als ich mich ans Werk machte.

Ein Teil meiner Schätze …

Das Schmuckstück stand im Büro und wanderte ins Wohnzimmer …

Mittags stand er am vorläufigen Standort und im „Büro“ sah es so aus …

Der Schreibtisch ist ein Erbstück meiner Mutter. Wenn er freigeräumt ist, zeig ich ihn mal in voller Pracht … 😊

Erwähnte ich eigentlich, das ich eine Bibliothek habe … 🤔

Bis hierhin bin ich gekommen und hatte jetzt echt keine Lust mehr … 🙈 …

Weil das hier auf dem Bild nur ein kleiner Teil ist …

Es gibt selten Gelegenheiten, wo ich mir denke, das es Zeit wird auf EBook umzusteigen. Aber heute war so eine Gelegenheit … 😂😂😂

Tagebuch

Samstag 17/2019

Gestern kam das Einverständis vom Ex hier an, natürlich zu spät, um noch zur Gemeinde zu fahren … 😉 … Hatte ich mir auch gar nicht anders gedacht. Macht auch nichts, das Datum der Bescheinigung vom Vermieter ist wichtig.

Grinsen mußte ich später, als der Ex mir eine Nachricht schickte und nun von mir ein Einverständnis erbat … 😂😂😂 … Die Schule vom Junior braucht auch mein Einverständnis, das er dort hingehen darf … 🤦🏼‍♀️ … Deutschland, deine Ämter!

Aber was soll’s. Damit ist zumindest der bürokratischer Prozess abgeschlossen und es hat alles wieder seine Richtigkeit. Nächste Woche werde ich mich dann auch um einen Termin bei einer Beratungsstelle kümmern, damit die weiteren Hilfen für mich und Mini aisgelotet und besprochen werden können.

Schule, Tagesklinik, Gruppen … Alles langsam, Schritt für Schritt. Sehr genau an der Belastungsgrenze von Mini angepaßt. Sie hält sich tapfer, wenn man es so nennen will. Ja, es ist bisher ruhig, dennoch auch nicht frei von Reibereien … Oft genug ist es dann an mir, ruhig zu bleiben und Mini daran zu erinnern, das sie nicht schreien muss, das sie sich nicht aufregen soll, weil das Nachbarskind etwas „Dummes“ gesagt hat … Das reicht meist schon. Es hilft auch, wenn sie sich in ihr Zimmer zurück zieht, fern sieht, Musik hört oder wie gestern, einfach mal eine Runde schläft … 😂😂😂 …

Sie sinnvoll zu beschäftigen ist nicht schwierig. Zum einen hilft sie beim täglichen Wahnsinn namens Haushalt, mal mehr, mal weniger motiviert. Beim streichen hat sie geholfen und auch gestern beim Aufbau vom Regal war sie dabei und mußte/sollte/konnte/durfte sie auch. Sie staunte, wie einfach und wie schnell der Aufbau geschafft war.

Heute werkeln wir im „Büro“. Meine Bibliothek wandert nun doch komplett dorthin, was reichlich Arbeit bedeutet, was man später an den Bilder sehen wird. In dem Zimmer wird es keinen farbigen Streifen geben, weil man den durch die Regale eh nicht sieht. Aber auch hier gilt, das ich das später spontan entscheide … 😁