Tagebuch

Ich kann „Nein“ sagen …

Achtung! Folgender Text ist nicht zu ernst zu nehmen.

Ich übe „Nein“ sagen. Nein, zu Sachen, die ich nicht will. Die mir nicht gut tun. Die ich nicht machen will. Ich übe mich zu behaupten.

Das klappt mal mehr, mal weniger. Aber … ☝️ … ich bin dabei und bleibe dabei.

Folgende Situation zum Verständnis. Ich habe zwei Mitbewohner, Kater, und es waren mal 3. Einer verließ uns im Februar. Zuvor waren es auch schkn mal 3, als die Chefin noch lebte. Sie ging im Jahr bevor ich umzog. Mir reichen die 2. Aber … Ach, lest doch selbst …

Aufgereht steht die Mini vor mir und aus dem ganzen Schwall ihrer Erzählung, kann ich nur „Katze“, „Bitte“ und den Satz “ Ich mach auch immer das Katzenklo!“ klar und deutlich verstehen.

Ich beruhige sie und verstehe nun auch das, was sie mir da aufgeregt erzählen wollte. Die Nachbarn, bei denen Mini ab und an zum spielen geht, haben noch eine Katze(?), Kater(?) vom letzten Jahr und den würden sie abgeben.

Nein. Das kleine Wort genügt, um fast die Welt untergehen zu lassen. Mini fast den Tränen nah und ich bleibe eisern beim „Nein“. Ich kenn mich und nein, einen Zoo kann ich echt nicht gebrauchen. Kater Nr.1 ist auch so einer, „Guck mal, der ist noch über. Ich weiß nicht, was ich mit dem machen soll.“ … Kater Nr.2, hängengeblieben aus einer Fangaktion in einem Übergangsheim, weil so klein und dazu noch schielend und mit Überbiß … Mal ehrlich … Wer hätte den Kerl schon genommen???

Kater Nr.3, von der Großen hergebracht, da überhaupt nicht gedund und hier, um ein paar schöne Monate zu haben. Das es so schnell schlechter wurde mit ihm, konnte keiner vorhersagen und es hat ganz schön weh getan, ihn gehen zu lassen. Auch wenn es richtig war …

Aber genau deswegen wollte ich jetzt nicht noch ein Tier. Es reicht, das die beiden, die jetzt noch da sind, auch so langsam aber sicher in das Alter kommen, wo Krankheiten und Tod ein Thema werden.

Also, nein, keine Katze, kein Kater und nein, das Klo zu machen reicht nicht …

Ich lasse mich überreden, zumindest mal zu gucken und erlebe den Weg zum Nachbarn, die ich kenne, wie in Trance. Oder eher so, als würde ich von außen die Situation anschauen. Die ganze Zeit über höre ich mich sagen: „Nein, es kann kommen was will. Nein. Egal wie süß, egal wie schmusig. Nein. Hörst du? NEIN!“

20 Minuten später sehe ich fassungslos zu, wie das sichtbare Ich einen Transporter holt und mit diesem kurz danach auch wieder nach Hause geht. Zudem mit einem blöden Grinsen. Ich könnte heulen und stelle resigniert fest, das ICH doch „Nein“ gesagt habe …

Ach, was soll’s … Herzlich Willkommen, Devil …

Was soll ich sagen … 🤷‍♀️ … Er ist Schwarz, hat gelbe Augen und ist ein richtiger „Hexenkater“ … 😍😍😍

9 Kommentare zu „Ich kann „Nein“ sagen …

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