Tagebuch

Sonntag 17/2019

Hundemüde gestern früh ins Bett gefallen und viel zu früh wach geworden. Und dieses Mal nicht durch den Mitbewohner … 😁 …

Egal, es ist Sonntag. Mini schnarcht tief und fest, der Kaffee läuft und ich werde später novh ein wenig schlafen.

Momentan kreisen meine Gedanken wenig um das, was um mich herum passiert. Das ist eher nebensächlich und wird ausgesperrt. Ich habe reichlich damit zu tun, meine und Minis Angelegenheiten zu regeln und natürlich auch mit der Renovierung und der Umgestaltung.

Bliebe die Frage, ob man dadurch was verpasst … 🤔 … Höher, schneller, weiter, besser. Immer erreichbar. Keine Zeit. Von allem hat man zu wenig, vor allem, wenn man die anderen ansieht. Konsum – Terror rund um die Uhr. Werbung, die suggeriert, das man schön sein muss, sportlich, um attraktiv zu sein, „Bio“ muss es sein, um gesund zu bleiben und scheinbar der Natur etwas Gutes zu tun …

Bäh … schon nach wenigen Worten und Sätzen verliere ich die Lust. Die Fülle dessen, was man „Muss“ um hübsch in die Schublade zu passen, ist mir zuwider. Die Mechanismen der Manipulation sind so offensichtlich, das es in den Fingern juckt, die Leute zu schütteln und zu fragen, ob sie es denn nicht sehen … Aber … Würde es etwas ändern? … 🤔 …

Dann frage ich mich, wann Heuchelei so groß in Mode gekommen ist oder ob es mir nur bewußter geworden ist … 🤔 … Das beste Beispiel ist doch die Debatte um den Klimawandel und den Schutz. Da trifft sich die „Führungselite“ redet und verhandelt, verkündet ein „Klimaschutzabkommen“ mit weitreichenden Schutzmaßnahmen, schüttelt sich die Hände und fliegt dann im Jet wieder nach Hause. Um sich dort mit dem großen, bereit gestellten Wagen, vorzugsweise ein Diesel, nach Hause kutschieren zu lassen … Ohne Worte …

Ich könnte auch hier die Liste dessen weiter fortsetzen, aber wozu? Die Masse ist träge, besagt schon eines der Grundsätze der Physik. Komme ich an den Punkt, mich und mein Handeln in Frage zu stellen? Immer wieder. Halte ich mich doch an den Spruch, das man gefälligst erst vor der eigenen Tür kehren sollte, bevor man seine Nase in andere Angelegenheiten steckt.

Extremisten jeglicher Art sind mir suspekt. Seien es nun Öko – Akivisten oder Religionsanhänger. Die einen mehr, die anderen weniger. Die einen, weil sie in ihrer Vorstellung von dem, wie es sein soll, auch vor Gewalt nicht zurück schrecken. Die anderen, weil sie auf alles verzichten, was ihrer Meinung nach Schaden an der Umwelt verursacht und zumeist friedlich darauf aufmerksam machen.

Toleranz … Auch so ein beliebtes Schlagwort. Wie weit darf sie gehen und ist vertretbar? Und warum, zum Henker, steht das eigentlich zur Debatte? Und warum ist man gleich ein „Nazi“ und fremdenfeindlich, wenn man sagt, das wer sich nicht an geltendes Recht hält, hier nichts zu suchen hat? Schneller kann man sich heutzutage kaum noch unbeliebt machen. Ich frage mich da allerdings, ob die Leute, die einen „fremdenfeindlich“ nennen, es auch noch dulden, wenn sie zu Hause Besuch brkommen und dieser sich ungehemmt am Eigentum bedient, Frau und Kinder anpöbelt, mit Gewalt droht und zu guter Letzt noch einen Haufen auf den Teppich setzt? … 🤔 … Da ist dann wohl auch nichts mehr mit Toleranz … 😂😂😂

Schwierig ist es geworden, Gespräche oder Diskussionen zu führen. Allein der Umstand, das wenn das, was man vertritt NICHT der öffentlichen Meinung entspricht oder dem, was von der breiten Masse als „Meinung“ erwartet wird, ist man plötzlich „Nazi“, „Rassist“, „Öko – Sünder“, gerne auch intolerant, engstirnig und kleingeistig … Gerade letzteres haut mich gar nicht mehr um. Damit war ich schon zu oft konfrontiert, das ich ein Kleingeist sei … 😎

Dennoch … in so einer Gesellschaft, in der man stigmatisiert wird, weil die Meinung oder die Einstellung nicht konform geht, ist es schwierig einen gesunden Austausch zu führen und erinnert mich stark an andere Zeiten … 🤔 …

Ich geh mal eine Runde schlafen …

26 Kommentare zu „Sonntag 17/2019

  1. ich weiss nicht, ob ihr (Mijon und Kommentator 1) persönlich kennt oder nicht – grundsätzlich würde ich mal von respektlosen Kommentaren absehen. Wem‘s nicht passt, was hier jemand privat bloggt – einfach entfolgen 😉 oder kondtruktiv diskutieren…

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  2. Am meisten stört mich, dass nicht differenziert und nur plakativ geurteilt bzw. reflexartig bei bestimmten Worten zugebissen wird. So hat man auch mir schon einmal Rassismus unterstellt – obwohl ich u.a. zwei Adoptivkinder aus Sri Lanka habe. Nur weil ich von meinem Dorf Hetzerode schrieb. Man sah das als Statement, ohne sich zu versichern, dass es das Dorf wirklich gibt, dessen Name von dem Flüsschen Hetze herrührt. Ich war wie vom Donner gerührt, denn mit keinem Ort verbinde ich mehr Menschlichkeit. So viel Dummheit hat keine Antwort verdient.
    Außerdem werden wichtige Aspekte in Diskussionen nicht gesehen.
    Ich engagiere mich stark für Flüchtlinge und sehe auch in der westlichen Politik die Ursachen für Flucht. Aber wir haben hier genug eigene Kriminelle und Radikale. Wer massiv straffällig wird, sollte das Land verlassen/ausgewiesen werden können. Schon, weil diese Menschen denen Schaden zufügen, die sich hier eine Existenz aufbauen wollen. Außerdem kommt es mir so vor, dass es kriegsfreie Länder gibt, die ganz bewusst ihre jungen Kriminellen aus dem Land schicken und sich anschließend weigern, diese zurück zu nehmen. Das kann ja auch nicht sein.
    Allerdings müssen diese Länder auch dabei unterstützt werden, sich eine gesunde Wirtschaft aufbauen zu können und nicht alle lohnenden Wirtschaftszweige an Investoren/Hedgefonds zu verlieren.
    Das alles ist nur ein Bruchteil der Aspekte, die diese Entwicklungen haben.
    Und diese ganzen egozentrischen heuchlerischen Missionare sind nur lächerlich. Toleranz gegenüber Intoleranz riecht doch stark nach Feigheit und/oder Gleichgültigkeit.

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    1. Mich nervt, egal was man sagt oder anmerkt, was auch nur im geringsten gegen Flüchtlinge und/oder Ausländer geht, sofort mit „Nazi“ quittiert wird. Das einem über den Mund gefahren wird, das man Verständnis haben muss, Mitgefühl und Toleranz … ??? …
      Hallo??? Ich habe nichts gegen Menschen, denn nur das ist der Punkt. Aber ich darf doch wohl äußern, das es mit den bestehenden Gesetzen so nicht funktioniert ( Asyl – und Integrationspolitik). Was straffällig gewordene Gruppen angeht, kann es ja auch nicht angehen, das dort von gesetzwegen nicht viel passiert.
      Ich frage mich dann immer, ob diese Leute, die hier Toleranz verlangen, sich Gedanken darüber machen, was ihnen passiert, wenn sie im Iran, Syrien oder der Türkei sich nicht landeskonform benehmen oder gar gegen das Gesetz verstoßen?
      Das schlimme ist ja, so wie du schreibst, das die Wurzel des Ganzen ganz woanders liegt und man dort nur schwer rankommt, weil alle Wirtschaftsmächtigen von der Kleinhaltung profitieren und es genug Korruption in den Ländern gibt, dies auch noch zu unterstützen.
      Und alle Dinge zur Veränderung? Werden schön boykottiert und werden sich totlaufen gelassen …

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      1. Gesetze bestehen ja durchaus, aber sie werden nicht angewandt. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Vorfälle und Unruhe durchaus erwünscht sind.
        Auch kamen die Menschen ja nicht völlig unvorhergesehen über Nacht. Es wäre durchaus möglich gewesen, vorher sinnvolle Strukturen zu schaffen, Ämterinformationen zu vernetzen usw.
        Ich hatte mal angeregt, vor jeder Form von Deutschunterricht die maßgeblichen deutschen Gesetze sowie die Strafen in der Landessprache zu unterrichten und als Flugblatt auszugeben. Wurde als unnötig verworfen.

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      2. Auch etwas, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann … Diese Mentalität, nur bis zur Nasenspitze, den Rest erst, wenn das Kind in den Brunnen grfallen ist, kann ich nicht begreifen. Ist mir echt zu hoch.

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  3. ausgerechnet ich bin … was die EXTREME angeht … absoFUCKinglut deiner Meinung … obwohl einige „EXTREME“ mein Leben stets „bereichert“ haben …
    manchmal denke ich echt … ich wäre PIPI Langstrumpf … 😳

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