Tagebuch

Jubiläum

Ist nicht mehr lange hin, dann bin ich schon 1 Jahr hier auf wordpress. Ich greif dem offiziellen Datum mal vor, weil … Mit Beginn diesen Blogs hier, hat sich viel getan und das alles nur in einem Jahr … 🤔 …

Das ganze hat mich heute schon den ganzen Tag beschäftigt. Als Mini und ich vorhin noch etwas gehen waren, führte der Weg zur Ruine hinauf. Während Mini damit beschäftigt war zu gucken, ob es was zu entdecken gibt, blickte ich also ins Tal und ließ das vergangene Jahr Revue passieren.

Da waren so viele Begebenheiten, die mich mitgerissen haben und jetzt im Rückblick wie Perlen auf einer Schnur erscheinen, die zu dem geführt haben, was nun ist. Und so blöd und kitschig es klingt. Ich stand da oben, habe vor mich hin gelächelt und war und bin zufrieden damit, wie es gekommen ist. Es ist noch lange nicht zu Ende, das ist mir bewußt. Aber das, was passierte, war eine Vorbereitung für das, was jetzt kommt. Was auch immer das sein wird.

Mein Einstieg hier war zwangsweise. Die Website, wo ich zuvor war, stellte mit den neuen Datenschutzbestimmungen den Betrieb ein. Einige von den „Vertriebenen“ strandeten auch hier, was zumindest etwas Wohlgefühl verschaffte.

Das ich hier allerdings auf einen Blog stoßen würde, der mir in Wort und Schrift offenbarte, was ich schon lange vorher wußte, war dennoch ein Schlag. Wer nun „Die Eine“ oder „Die Andere“ war, spielt keine Rolle mehr. Für mich war dieser Blog das Zünglein an der Waage und beendete etwas, was ich schon ein Jahr zuvor beenden wollte.

Natürlich hat das weh getan, verdammt weh. Ich würde lügen, wenn ich das Gegenteil behaupten würde. Vielleicht war das auch mein Notausgang aus einer Geschichte, die … 🤔 … Kein Happy – End versprach. Und vor allem etwas geworden war, womit ich nicht mehr zurecht kam.

In dieser Zeit, in der ich außen damit beschäftigt war, mir nichts anmerken zu lassen, kam Mini dann in die Klinik. Da ahnte noch keiner, wie diese Unterbringung zur Beobachtung sich auswachsen würde und was das alles mit sich bringt.

Die Reha ließ auf sich warten, die Arbeit hängte mir zum Hals raus und ich wollte nur noch weg. Wenn schon, denn schon … Distanz auf allen Ebenen schien mir der beste Weg zu sein, wenn man irgendwann noch freundschaftlich verkehren wollte.

Na ja, vieles kam dazwischen, Minis Aufenthalt der sich zum Horror – Trip entwickelte und fast täglich mit neuen Schreckensnachrichten aufwartete und noch andere, gesundheitliche Baustellen, bei Menschen, die mir lieb waren und sind.

Berufliche Veränderungswünsche, vielleicht als Umschulung, als Ziel ins Auge gefasst. Die Reha ins neue Jahr verschoben, zähneknirschend, aber als gegeben hingenommen.

Der feste Vorsatz nur auf mich und meine Belange zu schauen. Nicht zurück zu schauen und bloß nicht zu nah kommen. Klingt ziemlich einfach, war nur schwer in der Umsetzung.

Das neue Jahr und die Reha. Gesundheitlich die „Rote“ Karte bekommen. Die Große kommt mit der Neuigkeit, das sie schwanger sei, der Junior zieht zurück zum Vater, der Rententräger lehnt eine Umschulung ab und will mich berenten … Und dann ist da ja noch Mini …

Nichts ist so gekommen, wie ich es dachte oder mir vorgestellt habe. Und doch habe ich bekommen, was ich mir gewünscht habe.

Ich wollte, wenn möglich eine Auszeit. Die habe ich nun und dazu noch jemand, um den ich mich kümmern kann. Quasi als Bonus oben drauf.

Fast könnte man meinen, es fügt sich, was ich mir in den Rauhnächten gewünscht habe. Oder meint das Univrsum mir dadurch den Weg zeigen zu müssen? Ist es Schicksal oder Fügung?

Was es letztlich ist, ist mir egal. Es ist gut so. Ich bin dankbar für das, was gewesen ist, was ist und was kommt.

Und wer weiß schon, was einem noch so ins Haus schneit, über den Weg läuft oder einfach da ist …

Ich bin dankbar …

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Rnovierungsfortschritt …

Heute Vormittag ab zum Möbeldiscounter und das zuvor im Internet ausgesuchte Regal angesehen, für gut befunden, bezahlt, aus dem Lager geholt und nach Hause gekarrt.

Mini fragte ungläubig, ob „Das“ ihr Reagal wird …

Na ja … Zumindest soll es das, laut Anleitung wohl sein. Ich konnte mir nicht verkneifen zu sagen, das es vielleicht auch ein Schlitten werden könnte … 😂😂😂 … Der Blick war göttlich … 😁

Und tatsächlich! Ein Regal! Die Böden durfte Mini selbst reinpfriemeln.

Nach einiger Zeit war es dann auch eingeräumt und damit das Zimmer befreit von Kartons und Taschen …

Dafür wanderten meine Sachen nun hierhin …

… und dorthin …

Na toll … Ein Zimmer fertig und der Rest der Wohnung sieht wie ein Schlachtfeld aus … 🙈

Aber Hauptsache die Mitbewohner haben endlich einen Karton, der ihren Wünschen entspricht … 😂😂😂

Auch wenn der für zwei, schon wieder zu klein ist … 😂😂😂

Und hier noch das Ergebnis ohne Krepp …

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Freitag 17/2019

Die kurze Woche ist zu Ende und die nächste steht vor der Tür. Für mich ja nur interessant, weil ich den Einkauf etwas anders planen muß … 😄 …

Fehlt mir die Arbeit? Nö, nicht wirklich … 🤔 … Noch ist es wie Urlaub und zudem jede Menge zu tun. Also wenig Zeit und Luft, um an Arbeit zu denken. Und so lange ich mich von dort auch fern halte, geht’s auch … 🙈 … Die Tage gemerkt, als ich die Krankmeldung reinbrachte. Es juckte schon in den Fingern und es erstsunt auch mich immer wieder, was mir in den paar Minuten sofort aufgefallen war … 🤦🏼‍♀️ …

Werde ich gerade sentimental? … 🤔 … Weg damit! Heute ist nicht die Zeit, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen … 😉

Heute holen Mini und ich ihr Regal. Fragt sie mich gestern doch, ob ich das dann auch zusammen bauen kann … 😳 … 😂😂😂 … Ich fragte sie, wer es denn sonst zusammen bauen soll? Sie grinste darauf nur.

Ich kann nicht alles, wer kann das schon, aber Regale oder Schränke zusammen bauen klappt noch … 😄 … Auch streichen und tapezieren kann ich für den eigenen Gebrauch ganz manierlich. Es macht mir auch keine Angst mit Bohrmaschine oder Akkuschrauber zu hantieren, aber von Strom und alles was damit zu tun hat, lass ich die Finger! Das kann dolle weh tun … Das ist auch eines der wenigen Dingen, die ich von meinem Vater habe, von Strom die Finger zu lassen, schließlich war er gelernter Elektriker, und das er Wert drauf legte, das ich, obwohl ein Mädchen, kleinere Arbeiten allein machen kann und keine Angst oder Scheu vor Werkzeugen hatte und habe.

Spannend, ich hielt es in jungen Jahren nämlich für völlig normal, mit Werkzeug zu hantieren. Ich habe erst spät begriffen, das meine Eltern, und hier vorrangig mein Vater, schon über das bisherige „Rollenverhalten“ drüber weg waren. Natürlich könnte es auch sein, das er sich lediglich damit abgefunden hatte, das er nur mich, das Mädchen, hat und deswegen auch darauf drängte, das ich bestimmte Sachen auch allein erledigen konnte. Wer weiß das schon? Fragen kann ich ihn das nicht mehr. Es ist aber auch nichts, was mich belastet. Egal aus welcher Motivation heraus, für mich war es nicht negativ … 😉

Mhh … das „Ach-so-typische“ männliche und weibliche, Rollenverhalten und all das, was damit zu tun hat, schaue ich mir nochmal genauer an … 😉

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Renovierungsgeschichten …

Okay, heute haben wir also angefangen mit Farbe rumzuschmieren. Wie man sieht. Die Wand hat es wirklich nötig … 🙈 …

Relativ zügig war die Wand wieder weiß … 😁 …

Nach dem Mittag wollte ich nur den Balken oder Streifen vorbereiten. Aber … Wenn schon, denn schon … 😁 … Ich wollte sehen, wie die Farbe an der Wand aussieht.

Natürlich war ich nur so flott unterwegs, weil ich jemand anderen arbeiten ließ … 😁 … Schließlich musste ich ja Bilder machen … 😎 …

Allerdings hatte ich da schon erste Bedenken wegen der Farbe. Das sie so „knallig“ und „intensiv“ ist, hätte ich nicht gedacht … 🤤

WOW … Ich, wir waren völlig geflasht … 😲 … Aber Mini findet es Klasse und war begeistert.

Wie sie allerdings hier, inmitten dieser Sammlung schlafen kann, ist mir nach wie vor ein Rätzel … 🤔 … Zumindest diese Angewohnheit hat sich also nicht geändert … 😂😂😂

Und weil wir so gut in der Zeit waren … Der Flur vorher …

Während der Vorbereitung für den Streifen …

Und jetzt, wo wir soweit fertig sind, weil Abendessen gewünscht wird. Und zwar von zwei hungrigen Mägen … 😁

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Von der Kunst ein mütterlicher Egoist zu sein oder doch eine egoistische Mutter?

Wie der Titel schon vermuten lässt, nehme ich das Thema schon ernst. Ernst, ja, aber ich kann es sehr humorvoll nehmen, denn egoistisches Fehlverhalten als Mutter hat man mir schon gar zu oft vorgeworfen.

Erstaunlicherweise immer von Seiten, die weder mich persönlich kennen, die Meute, also meine Kinder, persönlich kennen, die Gesamtgeschichte kennen und … ☝️ … Sehr gerne von Seiten, die selber kinderlos sind, aber ganz viel Meinung zum Thema haben.

Bin ich nun ein Egoist, weil ich mich, mit Hinblick auf den Stein des Anstosses, in einem ausführlichen Gespräch über den Farbwunsch des Kindes hinwegsetze? Könnte man denken, wenn man seine Meinung aus wenigen Sätzen bildet, die zugegeben auch nicht das gesamte Gespräch wieder gegeben haben und zudem in der Art der Verfasserin etwas „flappsig“ formuliert waren.

Halt! Stop! … Es geht doch um mütterliche Egoisten! Oder doch lieber Tyrannen?

Ja, ich bin ein Egoist und Tyrann. Ich bekenne mich schuldig, weil ich, jetzt mal die gegenwärtige Situation ausgenommen, immer darauf geachtet habe, das die Kinder sich ihren Fähigkeiten und Stärken bewußt geworden sind, diese erproben konnten und, wie überaus egoistisch, Dinge ausprobieren konnten, die sie interessierten.

Es ist natürlich genauso verwerflich von mir gewesen, ein Auge darauf zu haben, das es in der Schule gut lief, ein gewisses Maß an Ordnung und Disziplin verlangt wurde. Und selbstverständlich haben die Kinder nie Unterstützung erfahren oder gar Zuwendung, wenn es mal nicht rund lief oder Schwierigkeiten vorhanden waren.

Die Wahl der sportlichen Aktivität war auch rein egoistisch. Es war schon immer mein Herzenswunsch, jeden Samstag und/oder Sonntag auf Fußballplätzen anzutreten, anzufeuern, beim Basar zu helfen, kurz frühmorgens einen Haufen Kinder zu kutschieren.

Genauso war es mein Wille, Unsummen für Fußballzubehör auszugeben und später auch für Turnausrüstung ohne es dafür an anderen Dingen mangeln zu lassen.

Natürlich war auch die Wahl der Kleidung egoistisch. Weil was sollen denn die Nachbarn denken, wenn die Kinder ungepflegt und verdreckt durch die Gegend laufen?

Ich häufe Asche auf mein Haupt, weil ich für jedes meiner Kinder stets und ständig versuchte, Situationen zu vermeiden, die gewisse Reizpunkte mit sich brachten, denen sie nicht wirklich gewachsen waren. Und ich bin dafür verantwortlich, gerade in diesen Situationen immer wachsam im Hintergrund geblieben zu sein, um eingreifen zu können, wenn … Wenn das mal nicht egoistisch ist.

Und ja, reiner Egoismus trieb mich, meine Kinder dazu anzuhalten, gewisse Höflichkeitsformen zu wahren, sich für Gerechtigkeit und Schwächere einzusetzen, zu sagen, was sie denken, fühlen und was sich vorstellen. Sie stets und ständig daran zu erinnern, das man alles hinterfragen sollte und das man sich zu nichts überreden lassen sollte, was sich für einen selbst, nicht richtig anfühlt.

Und zu guter Letzt … Ja, ich habe Mini das Rosa verweigert. Weil ich, so egoistisch eben, keine Verknüpfung zum alten zu Hause wollte, wo es sehr häßliche Auseinander gab, die eben jenes kleine Mädchen in eben jenen rosa Zimmer mit anhören mußte.

Ja, dieser Eintrag ist nicht so ernst zu nehmen. Denn manchmal sollte man erst nachfragen und sich danach eine Meinung oder Urteil erlauben.