Tagebuch

Dienstag 31/2019

Heute vereinbare ich einen ersten Termin mit dem FuD. Den Familen unterstützenden Dienst. Ich denke, Mini wird gewiss davon profitieren. Wenn denn der Aufbau und die Strukturen die gleichen sind, wie die, die wir schon aus der alten Heimat kennen.

Für Mini hieße das, diverse Angebote zur Freizeitgestaltung und für mich eine Ruheinsel in der Zeit. Bedeutet aber auch, wenn möglich, stundenweise Betreuung zu Hause, um mal ins Kino zu gehen oder, oder …

Dann hat die MST – Therapeutin den Termin in der Wunscheinrichtung. Da bin ich schon etwas aufgeregt … Muss mich aber bis morgen gedulden, bis ich etwas erfahre … 🙄 …

Weitere Punkte, die gestern erledigt wurden, waren Termine für Mini bei der Krankengymnastik absprechen ( ging schnell, da noch zeitlich flexibel und es eh nur 6 Termine sind) und die Einlagen im Sanitätshaus zu ordern (was zu motzen und meckern führte, weil ja doof und uncool … 🙄).

Zudem gestern wieder festgestellt, das Mini so gar nicht damit umgehen kann, wenn man ihre positive Entwicklung mit ihr und anderen bespricht. Im konkreten Fall, das Mini es 2 Tage geschafft hat keine verbale Aggression zu zeigen. Das Ergebnis von dem Lob? Schon in der Zeit, als die Therapeutin noch hier war, wurde sie provokant und beleidigend. Was bis zum Abend anhielt und für Mini auf doppelte Art doof war. Zum einen verpasste sie ihr Ziel beim Plan und sie konnte und durfte gestern nicht ohne mich vor die Tür.

Letzteres ist eine vorsorgliche Maßnahme. Wenn sie in einer solchen Laune ist, sucht sie den Streit und die Eskalation förmlich und damit das nicht passiert, war ich halt gestern immer dabei. Fand sie blöd, ich auch, war aber notwendig … 🤷🏼‍♀️

Und sonst? War der Tag gestern ruckzuck vorbei. Mal sehen, was heute so kommt … 🤔

9 Kommentare zu „Dienstag 31/2019

  1. Ist doch verständlich, finde ich: ist offenkundig dann, dass was nicht in Ordnung war/ist und sie sich entwickeln soll. Und über jemand als „Patient“ oder so ähnlich zu sprechen, wenn der Motor im Raum ist, ist immer blöd.

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    1. Motor??? 😳 … 😂😂😂 … okay … 😁
      Aber ernsthaft. Weder die Therapeutin, noch ich, nennen Mini „Klient“, „Patient“ oder ähnlich. Wir sitzen zusammen und besprechen Maßnahmen, die als Lösung funktionieren können.
      Mini hat die Wahl ob sie dabei sein möchte oder nicht. Wenn sie dabei bleibt, legen wir alle bestimmte Regeln fest.
      Ich führe sie auch nicht vor, wenn sie dabei ist, sondern lasse sie erzählen, wie bestimmte Situationen waren und wo sie denkt, was in dem Moment das Problem war.
      Und nein, das Verhalten von Mini war gestern nur bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar. Immerhin ist es durchaus positiv, wenn sie ihren „Plan“ schafft. Denn auch da war sie eingebunden und hat sich sowohl die Konsequenz, als auch die Belohnung selbst ausgesucht.

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      1. Ja, nennen vllt. nicht, aber vllt. fühlt sie sich so. Meine Tochter war da bei der psychologischen Beratungsstelle bei Gesprächen zu dritt wegen ihrer Schulangst auch immer megaempfindlich …

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      2. Nachvollziehbar … 🤔 … Auch hier sind gewisse Themen mit hohen Verweigerungspotential behaftet.
        Mir war in der Ausführung nur wichtig, deutlich zu machen, das Mini in keiner Weise bloß gestellt oder vorgeführt wird.

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