Tagebuch

Donnerstag 18/20

Regen, Dauerregen. Mal stärker, mal seichter, aber nicht abnehmend. Toll. Das hat auch gefehlt. Ich hoffe, es regnet noch eine gewisse Zeit und spült endlich den Blütenstaub fort.

Morgen steht also die erste Schicht mit Mundschutz an. Meine Begeisterung ist grenzenlos … 🙄 … Werde ich etwas dazu sagen? Nein, noch immer nicht. Wozu auch? Es gibt genug „Experten“ und tatsächliche Fachleute die sich gegenseitig mit Meinungen vom Thron schubsen.

Ich könnte auch darüber berichten, was einem so beim einkaufen passiert und begegnet, aber auch das lasse ich. Es wird anderswo auch nicht anders laufen, wie hier. Nämlich so, das die Mehrheit der Leute glaubt, das sie wieder so weitermachen können, wie vor der Ausgangsbeschränkung … 🤦🏼‍♀️

Die Dummheit der Menschen ist Futter für den Misanthropen in mir und es fällt mir schwer, ihn immer wieder in den Keller zu sperren. Denn er hat ja recht! Für solche Idioten nimmt man all die Verbote und Beschränkungen in Kauf, die es noch nicht hinbekommen, Abstand zu halten? … 🤦🏼‍♀️ … Bäh, Menschen. Die sind so dämlich … 🙄

Ich lass das Thema mal dezent fallen. Keine Lust, das der Troll wieder auf der Matte steht und hier rumwettert, das …

Gestern also war ich auf einer Reise in die Vergangenheit. Fotos habe ich durchgesehen, aussortiert und neu geordnet. Die alten Bilder von zu Hause, dem Elternhaus nebst Garten, rührten schon gewaltig am Gemüt. Teilweise war es schon hart an der Grenze. Es überraschte mich, das ich so auf die Bilder reagierte. Dies heftige Gefühl von Verlust. Dies vermissen von glücklich und geborgen fühlen, dies Stück heile Welt, dieses hier gehöre ich hin und bin ich zu Hause … Das war ein ziemlich hartes Stück.

Die Bilder meiner Eltern aus glücklichen Tagen. Bilder von Familienfeiern mit Menschen, die inzwischen schon längst nicht mehr da sind. Das hat allerdings eher einen beängstigenden Zug an sich … Von der riesigen Familie ist lediglich eine handvoll geblieben.

Der anstehende Geburtstag meiner Mama am 03. Mai macht es momentan nicht leichter, denn sie fehlt mir noch immer. Dieses Jahr ist es noch etwas schlimmer. Ich erreiche das Lebensjahr, indem sie damals starb.

Überrascht es mich, das ich so heftig darauf reagiere? Nicht wirklich. Es zeigt mir sehr deutlich, was beherrschendes Thema im „Inneren“ ist.

Es stimmt schon, gewisse Dinge verheilen eben nie, aber sie werden erträglich und man lernt damit zu leben.

Noch einen Kaffee für’s aufgewühlte Gemüt und dann geht’s auch wieder los … ☕ … Passt gut auf Eure Familien auf und schätzt, das sie noch da sind … ❤

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4 Kommentare zu „Donnerstag 18/20

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