Tagebuch

Reise in die Vergangenheit … Elternhaus und Garten

Ich habe ein paar Bilder rausgesucht, um zu zeigen, was meine Eltern, den Garten betreffend mein Vater, geleistet hat.

Bei dem Haus handelte es sich um eine ehemalige Baracke der Schachtleute, denn da wo ich aufgewachsen bin, wurde tatsächlich mal Erdöl gefördert (im übrigen wurde dort auch das erste Erdöl überhaupt gefördert, noch bevor es in Texas entdeckt wurde!).

Das Grundstück hatte insgesamt etwas über 2000qm. Im hinteren Teil war ein ganz alte Streuobstwiese, von der ich leider kein Bild habe. Auch nicht von der dreistämmigen Silberpappel, ein Hauptstamm, aus dem sich dann drei weitere ausbildeten.

Der Anbau, der dann das Wohnzimmer wurde, mit noch nicht existierender Terrasse.

Das Haus an sich wurde von der einen Seite vom Wein überwachsen. An der anderen Seite war es dann der Efeu, der das Haus grün machte. Auch am Carport war Begrünung Pflicht und kam von ganz allein. Im übrigen nisteten die Hornissen genau rechts am Anfang des Carports. Dort, wo immer am meisten lis war … 😂😂😂

Gemäht wurde 2x im Jahr, ansonsten stand alles immer kniehoch. Wir hatten das größte Grundstück und hatten insgesamt 5 Nachbarn, an die wir grenzten. Der Spaß war also grenzenlos 😁 … Vor allem mit dem linker Hand, ein Bankangestellter. Ich überlass es der Fantasie des Lesers, wie sein Garten aussah und was das immer für Diskussionen gab, weil unser „Dreck“ in sein Garten flog (Samen, insbesondere Löwenzahn!).

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13 Kommentare zu „Reise in die Vergangenheit … Elternhaus und Garten

  1. Ich liebe diese schiefen Gehwegplatten und diese großen, einfach irgendwie naturbelassenden Gärten, selbst, wenn sie nur so aussehen.
    Ach ja, das mit den nörgelnden Nachbarn, kenne ich auch noch von früher. Bei uns wurde auch nur superselten gemäht und wir hatten zwei Nachbarn. Einmal gegenüber – wir wohnen am Ende – und einmal neben an. Unser Garten wurde immer nur gemäht, wenn in zwei Richtungen der Wind wehte – einmal zum Nachbarn gegenüber und einmal zum Nachbarn nebenan. Müssen seltsame Menschen gewesen sein, denn dann klingelten sie immer bei uns und fragten: „Entschuldigen Sie bitte, aber darf ich mal Ihren Rasen mähen?“
    Da mein Vater ein großzügiger Mann war, konnte er diese Bitten natürlich nie abschlagen…
    Später sind wir umgezogen, da wohnten dann nicht mehr solche hilfsbereiten Nachbarn.

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    1. So sah es immer aus. So wie es war, war es gut. Ich erinner mich noch dunkel daran, das die Steine für die Einfahrt und den Weg zum Carport auf ominösen Wegen zu uns kamen. Ebenso die Findlinge …
      Och, der Nschbar gab auf, als mein Vater ihn bat zu beweisen, das der Löwenzahn von uns kam. Böse wurde mein Vater nur einmal und da wurde auch der Nachbar ganz vorsichtig. Da hatte der Nachbar versucht den Maulwurf zu ertränken, der sich bei ihm durchwühlte.

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      1. Na, da wäre ich aber auch böse geworden! Manche Leute spinnen einfach, was ihre Gärten angeht. Wieso überhaupt welche haben, kann man gar nicht nachvollziehen.

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      2. Na ja, der Garten gehört halt dazu 🤷🏼‍♀️ … Besagter Nachbar brachte es Jahre später auch fertig, die Hecke eigenmächtig zu beschneiden und das auch noch auf unserem Grundstück … 😨 … Da griff dann sogar meine Mutter ein, weil sie merkte, das mein Vater die Fassung verlor …
        Es gibt echt komische Leute 😂😂😂

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      3. Ja, einige sind wirklich schmerzlos und ignorieren alle Grenzen. Da fällt mir doch auch noch eine Geschichte zu sein:
        In der Nachbarschaft stand mal eine Thuja-Hecke. Richtig hoch.
        Es war so ein Pfeifenstielgrundstück. Vorne das Haus mit der Thuja-Hecke, hinten ein Doppelhaus.
        Unter der Hecke war Erde und auf der Erde sprießte das Wildkrau, wie verrückt. Es wurde immer mehr und den Leuten in dem Haus vorne machte es nichts aus. Sie ließen es wachsen, es war ja ihr Grundstück und ihre Hecke, also auch ihre Erde mit dem Wildkraut.
        Aber es störte eine Frau aus dem Doppelhaus. So marschierte sie eines Tages, zusammen mit ihrem kleinen Sohn und einem Bunsenbrenner los und fackelte das Wildkraut kurzerhand ab.
        Der Mann aus dem Haus, dem die Hecke gehörte, bekam das mit und rannte schimpfend raus.
        Da passte die Frau mit dem Bunsenbrenner für einen Augenblick nicht auf und schon stand nicht nur die Hecke lichterloh in Flammen, sondern auch die Jacke von ihrem kleinen Sohn.
        Der schimpfende Mann riss dem Jungen sofort die Jacke vom Körper, schrie die Frau mit dem Bunsenbrenner an, bekam es irgendwie hin, die brennende Jacke zu löschen, den Jungen zu beruhigen und als sie sich dann alle irgendwie einigermaßen gefasst hatten, stand bereits fast die ganze Hecke in Flammen.
        Es blieb ihnen nichts anderes übrig, als die Feuerwehr zu rufen.
        Diese verbrannten Mahnmale streckten noch jahrelang vorwurfsvoll ihre verkohlten Spitzen Richtung Himmel.

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