Tagebuch

Update Monag 49/20

Aua … das trifft den derzeitigen Zustand sehr genau … 🙄

Was ich gemacht habe? Sport …

Aua … Jetzt fühl ich mich gerade er – und zerschlagen, überall zwickt und zwackt es und die super Atemgymnastik beschert mir gerade Hustenabfälle, die den Dreck herausbefördern.

Bäh … Wer hätte das gedacht? Ich will nur noch meine Ruhe. Und Kaffee … Nee, lieber einen Energy. Und ich will das nicht. Also dieses Gefühl so völlig im Eimer zu sein …

Mein Trainingsplan ist minimalistisch. Ich werde mit ganz wenig anfangen (Ja, die 1 kg Hanteln haben tatsächlich ihre Bedeutung und ihren Sinn 🤦🏼‍♀️), in erster Linie geht es jetzt erstmal darum, mich wieder in Bewegung zu bringen.

Und damit der Spaß nicht verloren geht … Neben dem netten Programm, dem Trainingsplan, darf ich täglich Protokoll führen, was ich wann wie lange und oft gemacht habe … 🙄

Aber selbst das ist mir momentan sowas von egal … Ich bin viel zu kaputt, um mich aufzuregen.

Ich bleibe jetzt so liegen, bis zum St. Nimmerleinstag. Knirsche mit den Zähnen, heule leise ins Kissen und versuche nicht zu jammern …

Eins weiß ich aber schon jetzt … Der Sporttherapeut und ich werden NIEMALS beste Freunde!

Tagebuch

Montag 49/20

Das wird eine ziemlich volle Woche, die da vor mir liegt. Jeden Tag steht etwas anderes an und gipfelt mit der Fahrt in den Norden am Freitag in ihrem Höhepunkt.

Ich freu mich schon drauf. Dieses ständige nur wenig zu tun haben, kann einem schon den Nerv rauben. Es macht so träge und läßt einen echt faul werden. Also, zumindest mir geht es so … 😁

Deswegen ja auch der neue Nebenjob, den ich gerade suche. In meiner Nähe, mit weniger Fahrzeit und mit neuen Aufgaben und Herausforderungen.

2 Termine mit der Psychotherapeutin stehen an, gerade auf den am Donnerstag bin ich schon gespannt. Minis erster Einzeltermin.

Die Betreuung läuft diese Woche auch endlich wieder wie gewohnt, weil beide Betreuungskräfte wieder im Einsatz sind. Noch vor Weihnachten wird es noch ein Gespräch geben, um die Maßnahme zu optimieren und erneut an die Bedürfnisse von Mini anzupassen.

Der Besuch im Norden wird auch „arbeitsreich“. Der Weihnachtsbesuch will durchgesprochen werden und geplant. In erster Linie wird es darum gehen, was die Große alles mitbringt und was ich hier vor Ort für den Besuch einkaufen muss. Zudem ist ja Schwiegersohn in Spe etwas „eigen“ was sein Essen angeht und damit der Arme hier dann nicht hungern muss … 🙄🤦🏼‍♀️

Und sonst so? Alles ruhig und friedlich … 😁

Tagebuch

1. Advent 2020

Nö. Keine Kerzen. Kein Kranz. Obwohl ja nun die besinnliche Zeit beginnt.

In meiner Nachbarschaft brennen viele Lichterketten. Einige dezent, schön und heimelig. Andere wieder … Na, ich sag mal so, da fehlt nur noch die rote Laterne an der Tür und es wäre perfekt … 👌

Die Kiste mit der Weihnachtsdeko werde ich morgen vorkramen. Ich brauch nicht viel Deko. Es wird wieder die Weihnachtsglocke werden, das letzte Stück aus der damaligen heilen Familie, die dezentes Licht macht und der Türkranz kommt über die Tür.

Für den Rest habe ich kein Händchen. Dekorationen sind jetzt nicht so meine Stärke … 😅 … Das ist immer sehr nüchtern, praktisch.

Aber Mini werde ich motivieren ein paar Sachen fürs Fenster zu basteln. Sie kann das, hat ein Händchen dafür und bastelt ja für ihr Leben gern … 😁

Kerzen habe ich eh immer stehen und brennen. Ich mag das in der dunklen Zeit. Kerzen bereiten mir immer ein Gefühl von Gemütlichkeit. Ich mag auch Ofenfeuer. Leider habe ich hier keinen. Aber es gibt nichts schöneres, wenn der Ofen bollert und das Holz knackt … 😊

Auf meiner Einkaufsliste ist auch wieder Sahne zu finden. Ich habe Lust auf heiße Schokolade mit Sahne und Schokostreusel. Und nein, das liegt nicht am Cortison … 😂😂😂 … Diese Anwandlung habe ich schon seit ein paar Jahren, das ich mir heiße Schoki mache und dazu viel Sahne mit Streuseln.

An diesen „Ruhetagen“ lasse ich auch gern die Gedanken wandern. Heute luefen sie nicht weit. Ich fragte mich, was wohl aus dieser „Krise“ erwachsen wird. Wie wird es weiter gehen, wenn sich alle neu sammeln und sortieren müssen, weil Jobs weggebrochen sind, Geschäfte schließen mussten?

Was wird das mit unserer Gesellschaft machen? Es verursacht mir schon ein flaues Gefühl, wenn ich daran denke, denn ich glaube, das es sehr unruhig werden wird, wenn so viele ihrer Existenz beraubt wurden. Erfahrungsgemäß wird ja die Schuld daran immer woanders gesucht.

Werden wir den Bach runter gehen? Nein, das glaube ich nicht. Aber ich denke, das man gewisse Bewegungen, Strömungen im Auge behalten muss, um diesen nicht noch mehr Raum und Boden zu geben.

Für mich selbst mache ich mir weniger Gedanken. Es wird sich finden, so wie immer. Komisch, aber in dieser Hinsicht bin ich sehr viel ruhiger und entspannter geworden. Wenn mich mal wieder die Panik anfällt, rufe ich mir immer vor Augen, was ich bisher so alles gemeistert und durchgestanden habe. Das hilft, wieder auf dem Boden anzukommen.

Ach ja … schöne, besinnliche Adventszeit … 😊

Tagebuch

Sonntag 48/20

Ich sollte aufhören so früh einschlafen … 😂😂😂 … Schon wieder mit Mini gemeinsam um halb neun geschlafen. Ich sagte ihr noch „Gute Nacht“, machte es mir auf dem Sofa bequem …

Tja … an mehr kann ich mich nicht erinnern … 🤔

Egal … Dreh ich hier eine Runde, trink meinen Kaffee und ess ein paar Müsliriegel. Ja, Müsliriegel. Auf die fahr ich momentan total ab. Aus welchen Gründen auch immer … 🤷🏼‍♀️

Gestern waren wir meine ehemalige Arbeitskollegin besuchen und es war, wie eigentlich immer, ganz lustig und auch informativ. Obwohl mich der Buschfunk nur am Rande interessiert … 😁 …

Der Nachmittag war damit also gut ausgefüllt. Es freut mich, das es ihr nun auch so langsam wirklich gut geht, nachdem sie nicht mehr arbeiten muss. Das war gestern auch Thema. Unser Rentnerleben. Und die Tatsache, das man als Rentner tatsächlich nie Zeit hat … 😂😂😂

Ich erzählte ihr, was ich nächstes Jahr so vor habe. An erster Stelle natürlich die Renovierung und der neue Aushilfsjob, den ich mir gerade suche. Von dem Vorhaben, jetzt schon mehr Sport einzubauen und halt nächstes Jahr kontinuierlich auszubauen.

In der Zeit, in der Mini für uns etwas einkaufen ging, fragte sie mich natürlich, was denn nun mit Mini wird. Auch das erzählte ich ihr. Wir suchen halt eine Wohngruppe. Wieder einmal sagte sie mir, das sie mich bewundert und sie könne sich nicht vorstellen, das sie es an meiner Stelle auch so gut gewuppt bekommen würde.

Ich stellte erneut fest, das ich noch immer nicht damit umgehen kann, wenn man mich „bewundert“. Schon gar nicht für etwas, was doch selbstverständlich ist. Aber gut. Das Unbehagen ist schon lange nicht mehr groß, wie es einmal war.

Zum Abschied sind Kollegin und ich darüber überein gekommen, das wir uns nun doch 14tägig treffen und auch damit anfangen werden, etwas gemeinsam zu unternehmen.

Ein rundum gelungener Nachmittag … 😊

Und heute? Da pflege ich das Chaos um mich herum und genieße den „Ich-Mach-Gar-Nichts-Tag“ … 😁

Darauf noch einen großen Kaffee … ☕