Tagebuch

Dienstag 17/21 Tag 117/365

Knautschig. So fühle ich mich gerade. Zerknautscht und noch immer müde. Ist okay, ich habe nicht vor, jetzt schon auf zu bleiben. Nee, nicht um 2 Uhr morgens … 😳

Der Schlaf der Gerechten oder doch eher der Toten? … 🤔 … Egal was, ich habe gestern ruckzuck geschlafen. Das hatte ich ja auch vorher gesagt.

Der Tag gestern war okay. Es gibt auch nicht viel dazu zu sagen. Die Fahrt mit Mini war unauffällig. Sie sagte auf Nachfrage, das sie aufgeregt sei, aber sich doch mehr freue.

Ich sagte ihr zum Abschied, das sie sich keine Gedanken machen soll, sondern die Zeit wie Urlaub genießen soll. Das sich alles finden wird.

Ich werte es übrigens als gutes Zeichen, das Mini mich gestern nur 1x angerufen hat … 😉

Heute ist hier „Ruhetag“. Ich habe ein paar Anrufe zu erledigen und etwas Haushalt zu versorgen. Mehr spielt sich nicht ab. Die Fahrt von gestern steckt mir noch in den Knochen … 😅

Uhh … Was ich fast vergessen habe … 😁

Ich habe, letzten Freitag schon, per Mail die neuen Impftermine erhalten. Die erste darf ich mir am 02. Mai abholen, wenn … Wenn ich das „Go“ vom Arzt bekomme … 🙄

Also bitte Daumen drücken, das ich nicht wieder schieben muss. So langsam reicht es mir nämlich, das ich will und nicht kann … 🙄

Donnerstag muss ich noch mal zum Orthopäden. Wegen Fuß und Rücken. Ich hoffe, es wird der letzte Termin sein. Ich halte mich nicht gern bei Ärzten auf, schon gar nicht regelmäßig … 🙈

Und jetzt gibt’s noch einen Cappu und ein anschließendes Schlummerstündchen … 😴

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Montag 17/21 Tag 116/365

Einmal Wohngruppe Viersen via Klingenmünster und zurück.

Das stand heute auf dem Plan und wurde auch so umgesetzt … 😁

Allerdings schien heute auch der Wurm drin zu sein und es war so ein typischer Montag … 🙄🤦‍♀️

Erst habe ich den Wecker nicht gehört und bin mit gut 40 Minuten Verspätung bei Mini in der Klinik gewesen … 🙄

Was natürlichen zu Anrufen führte, klar, weil ich ja eigentlich um acht da sein wollte. Und natürlich musste ich auch noch tanken, weil … Lassen wir das. Der Teil ging schon mal furchtbar schief … 😅

Nun gut, Mini und ihr Gepäck eingeladen und ab ging es. Bis auf eine Pause, in der ich mir einen Kaffee gönnte, kamen wir dieses Mal ohne Stau durch.

Nach zwölf waren wir dann endlich in Viersen und dort improvierste ich. Die Straße, in der die Gruppe ist, ist noch immer gesperrt. Also hielt ich an der Ecke, rief an und schickte Mini den Betreuern entgegen. Ich sagte, das ich nicht gut zu Fuß sei und so unterschrieb ich die ganzen Papiere im Auto, während Mini und Betreuerin die Taschen ins Haus brachten.

Dann übergab ich die Papiere und das wichtigste! Medikamente, Verordnung und Versichertenkarte.

Mini kam auch noch mit einer der Mädchen, winkte mir, sagte Tschüss und weg war sie … 😳

😂😂😂 … Was anderes hätte mich auch gewundert.

Ich habe heute nur ein Fazit …

Auto fahren geht, auch wenn die Wade noch immer schmerzt. Und das heute war ein Gewaltakt, den ich damit bezahle, das ich fix und alle auf dem Sofa liege … 😅

Aber … ☝ … Bevor jetzt einer meckert. Es war die beste Therapie. Das waren heute gut 600 km, ja, der Hintern schmerzt und die Wade schmollt, aber ich habe keine Ängste mehr, mich ins Auto zu setzen und loszufahren. Keine Panik mehr, keine Ängste.

So, ich verzieh mich jetzt und werde wohl schnell schlafen … 😴

Tagebuch

Fazit des Tages 115/365

Dafür das ich am Sonntag eigentlich nichts mache, habe ich mich heute kräftig selbst sabotiert … 🙄🤦‍♀️

Statt dessen arbeitete ich mich durch den Haushalt, immer hübsch mit Pause, weil es sonst Lufttechnisch eng wurde.

Natürlich hätte ich auch die Nachbarin fragen können, ob sie mir schnell zur Hand geht. Dann wäre es in einer halben Stunde erledigt gewesen, aber … ☝ … Es ist Sonntag und zum anderen wollte ich es selbst machen. Quasi als Training und so brauchte ich ziemlich lange … 😅

Nach dem Essen habe ich geschlafen. Fix und alle war ich. Die Stunde Schlaf tat gut, auch wenn mir danach das Bein, bzw. die Wade links etwas schmerzte. So ganz intakt ist das Ganze noch nicht.

Als ich richtig wach war, bin ich raus und ins Auto. Kupplung treten ohne Schmerzen … Wow … Was für ein Gefühl … 😁 …

Also die Maschine gestartet, von einem Trockenversuch habe ich ja nichts. Ungewohnt war es, aber es geht. Auch wenn ich merke, das die Kraft etwas fehlt, was ich schon ganz schön krass finde … 😳

Nun gut, ich drehte eine Runde durchs Dorf, parkte ordentlich und humpelte wieder rein. Und war da erstmal kräftig am zweifeln. Morgen steht eine lange Fahrt an und ich fragte mich, ob ich das tatsächlich schaffe. Zudem hatte ich bei der Fahrt festgestellt, das ich total angespannt war … 🙄

Bäh … da waren sie also wieder. Zweifel, Ängste und der Wunsch, sich dieser Situation zu entziehen.

Und nö … Ich entziehe mich nicht. Kann ich auch gar nicht, denn wenn ich Mini nicht fahre, fährt sie morgen gar nicht. Also habe ich gar keine andere Wahl.

Um mich abzulenken habe ich meinen Schreibtisch aufgeräumt, die Papiere abgeheftet und die Überweisungen terminiert. Dabei noch die Finanzen überschlagen und festgestellt, das der kommende Monat ohne Extras auskommen muss … 😅

Zwischendrin packte ich noch Minis Tasche. Es gab noch ein paar Sachen, die sie unbedingt mit zum Probewohnen nehmen will. Ihre Decke, z.B., Stifte und Papier und noch diversen Kram.

Am Abend, als ich es mir gerade gemütlich machen wollte, rief mich meine Große an … 😁

Insgesamt eine Stunde quatschen wir und redeten über dieses und jenes. Was gut tat und dafür sorgte, das ich mich hinterher gut fühlte.

Jetzt reicht es mir aber auch und ich freu mich drauf, mich gleich ausstrecken zu können … 😴

Tagebuch

Sonntag 16/21 Tag 115/365

Zack … Auf dem Sofa eingeschlafen und schon stimmt die Uhrzeit wieder … 😂😂😂

Nein, ernsthaft. Auf dem Sofa habe ich schon geschlafen, ich wollte ja auch noch einen Film gucken. Der Schlaf war dann wohl stärker … 😁

So, Sonntag. Ruhetag. Gedankentag bei mir. Ich mach für gewöhnlich am Sonntag nur das nötigste. Ein Ritual, das ich all die Jahre, die ich jetzt hier wohne, beibehalten habe.

Als ich noch in Lohn und Brot stand, war der Sonntag mein „Wellness und Erholungstag“. Der damit begann, das ich morgens mit dem Kaffee und meinem Buch im Bett gelümmelt habe. Manchmal schlief ich auch noch.

Irgendwann bin ich auch aufgestanden. Das notwendige an Haushalt wurde erledigt und danach war ich im Bad. Zu einem perfekten Sonntag gehörte auch ein Schaumbad.

Statt Frühstück gab es was gutes zu Mittag. Danach ein Mittagsschläfchen.

Der restliche Sonntag? Der hing auch vom Wetter ab. Bei guten Wetter ging auf den Balkon. Bei schlechten Wetter mit Buch aufs Sofa.

Das meiste davon ist auch noch heute so … 😁 … Ich mag nämlich Rituale und bin ein Gewohnheitstier.

Im übrigen Gewohnheiten. Manche davon sind fast schon zwanghaft und der „innere Monk“ dreht fast durch, wenn diese Ordnung, der Ablauf gestört wird … 😂😂😂

Und ich stelle fest, wenn man lange allein wohnt, wird es tatsächlich schwierig, wieder mit jemanden zusammen zu wohnen. Als Mini damals hier einzog, war das schon eine gewaltige Umstellung und hat ja wörtlich alles auf den Kopf gestellt.

Inzwischen durchlebe ich erneut den anderen Weg. Von einer Wohngemeinschaft zu einem Single – Haushalt. Zwar sind noch Minis Sachen hier, aber das scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Seit Wochen bin ich nun mit den Katern allein und fand das zum Teil wenig erfreulich. Was auch daran liegt, das sich meine Lebensumstände ja völlig verändert haben.

Auch das hat dazu beigetragen, das es mich so ins „Schwarze Loch“ gezogen hat. Freier Fall ins Bodenlose.

Der hartnäckige Infekt, der blöde Unfall, die mich Schach matt setzten und zur vollkommenen Ruhe zwangen, waren nicht hilfreich, dem Loch zu entkommen. Zumindest hinderte es mich daran, die bisherigen Kompensationen zu nutzen.

Kein Wunder also, das der Kopf momentan nicht wirklich zurechnungsfähig ist … 🥳

Es hat sich viel angesammelt und das brach sich die letzten Wochen, zum Teil mit Gewalt, Bahn. Die Ereignisse überholten mich und so sorgte das Gesamtpaket dafür, das ich einmal auf links gedreht, ausgequetscht und quasi auf Null gesetzt wurde.

So fühlt sich das für mich gerade an. Physisch und psychisch auf Null und dementsprechend wackelig bin ich gerade unterwegs.

Es ist okay. Ich verstehe, was passiert ist und warum. Diese dunkelrote Karte habe ich mir verdient.

Was ich daraus lerne? Das wird sich in Zukunft zeigen … 🤔

Zumindest weiß ich, das ich jetzt gleich noch eine Runde schlafen werde … 😉

Tagebuch

Fazit des Tages 114/365

Samstagabend … Ich mach es mir gemütlich. Die Kerze muss sein. Egal ob Winter oder Sommer. Ich mag Kerzen. Ich mag auch Ofenfeuer. Das allerdings weniger im Sommer … 😂😂😂

Der Tag war ruhig. Wie die ganzen restlichen Tage auch. Ich habe meine Sachen erledigt, habe gut gegessen und mich auch immer wieder ausgeruht.

Sich selbst in den Hintern zu treten ist mit Abstand das schwierigste. Auch das habe ich heute wieder festgestellt. Ob es sich gelohnt hat? Keine Ahnung, das wird sich jetzt zeigen … 😉

Ich habe meiner Chefin heute geschrieben, das ich ihr im Mai nicht zur Verfügung stehe. Ich brauch noch Zeit, um finale gesund zu werden. Das ist zwar blöd, weil es nun mal Tatsache ist, das mir das Geld schon fehlt. Andererseits … Ich brauch den Druck gerade nicht und will ihn auch gar nicht.

Streng genommen, sagte ich meiner Chefin, sie solle sich jemand anderen suchen …

Was einen Nebenjob angeht, habe ich hier vor Ort noch 2 Optionen. Wenn ich denn wieder fit genug bin.

Und sonst? Sind die Tage alle gleich. Ich rede mit den Katzen. Ja, das hab ich schon immer gemacht, logisch. Das macht schließlich jeder. Allerdings hat es doch zugenommen … 🤔 … Man merkt schon, das man allein ist … 😂😂😂

Manchmal denk ich, ich verlotter total … 😳 … Ist ja keiner hier, der mal was sagt oder bekümmert werden muss. Die Motivation zu putzen oder gar Essen zu kochen gehen oft gegen Null. Gar nicht gut … Das hat echt was von verlottern und tut auch meiner Psyche nicht gut.

Also bastel ich wieder rum und such mir eine Tagesaufgabe, die es zu erledigen gilt.

Ein Schreibprojekt wuselt mir im Kopf rum. Schiebt sich vor, verschwindet wieder und läßt diverse Ideen zurück. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Unausgereift und noch keine genaue Vorstellung von.

Kein Roman, ein Tatsachenbericht. Minis Geschichte. Aus meiner Sicht. Mit meinen Erfahrungen und all dem, was Minis Krankheit so mitgebracht hat.

Das arbeitet. Das beschäftigt mich. Das juckt und kribbelt.

Gestern bin ich von meinem „Frühstücksbesuch“ reichlich mit Leckereien versorgt worden. Es fällt mir noch immer schwer, das einfach anzunehmen, obwohl ich mich mega darüber gefreut habe … 😊

Die Reste habe ich mir heute über den Tag verteilt gegönnt und schiebe momentan eine kleine Beule vor mir hier … 😂😂😂

Das könnte allerdings auch an den Käseflips liegen, die ich nebenbei esse … 😁

So, und jetzt will ich den Film in Ruhe schauen. „Planet der Affen“ … Herrlich.