Tagebuch

31. Januar 2022

Der Monat ist zu Ende und ich hab das Gefühl, so gar nichts geschafft zu haben … 😅

Zumindest nichts, was auf meiner Dringlichkeitsliste ganz weit oben stand … 🤔 … Stimmt zwar nicht ganz, aber es finden sich definitiv zu viele offene Posten … 🤦‍♀️

Dazu dann noch den Hänger und der Aufenthalt im Krankenhaus … 🙄

Das Wochenende war mehr als bescheiden. Zu viele Gedanken und viel zu viele Tränen.

Alles scheint sich nur noch um die Krankheit zu drehen und das nervt mich gewaltig. Dazu die Panikattacken, die seit letzter Woche ziemlich regelmäßig anklopfen und sich breit machen. Wer, zum Geier, brauch sowas?

GsD war die Oberärztin der Station für mich erreichbar. Morgen soll ich mir einen Termin für die Ambulanz geben lassen und bis dahin soll ich das Medikament erhöhen. Wenn es gar nicht mehr geht, soll ich kommen. Letzteres möchte ich jetzt eigentlich nicht.

Auch ein Grund, warum es hier relativ still geworden ist. Außer darüber, das ich jeden Tag aufs neue kämpfen muss, gibt es nichts zu berichten. Es ermüdet mich ja selbst, so eingeschränkt zu sein. Und es macht mich total mürbe, das meine Psyche sich so aufbläht … 🙄

Zudem ist es sehr schwierig, anderen mitzuteilen oder verständlich zu machen, was diese dämlichen Ängste und Panikattacken mit einem so machen.

Und besonders interessant ist es auch nicht, das ich immer noch daran arbeite, einen für mich vernüftigen Tagesrhythmus zu finden.

Das klappt nämlich auch nicht so gut … 🙄 … Weil, entweder esse ich zu wenig, trinke zu wenig oder habe zu wenig Bewegung … 🤦‍♀️ … Und alles drei ist in Form von „zu wenig“ überhaupt nicht gut.

Ich bin leicht frustriert und … Ja, was eigentlich? … 🤔 … Enttäuscht? Desillusioniert? Wahrscheinlich eine Mischung davon. Knurrig und grummelig.

Am liebsten würde ich mich in einer Höhle verstecken und erst wieder rauskommen, wenn ich auf alle Fragen eine Antwort gefunden habe.

Oder zumindest erst dann, wenn ich wieder weiß, in welche Richtung ich mich bewegen soll. Weil da fehlt mir momentan der Durchblick … Ich seh den Weg gerade gar nicht mehr … 🙄

Reicht für heute … Kommt gut in die Woche … 🍀

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17 Kommentare zu „31. Januar 2022

  1. Ach, das mit dem Tagesrhythmus ist hier auch ein Dauerthema und es nervt und entmutigt mich oft sehr! Wie tröstlich, dass du davon schreibst und ich mich nicht ganz allein fühle… Was dir eintönig und uninteressant scheint, ist anderswo sehr von Belang, wie du siehst! 😘
    Liebe Grüße
    die Hoffende

    Gefällt 3 Personen

  2. Panikattacken braucht wirklich niemand. Hab damit auch ausreichend Bekanntschaft gemacht. Gerade geht es und wenn ich wüsste, warum es besser ist, würde ich dir das gerne sagen. Wenn ich deine Beiträge lese, bekomme ich manchmal Ohrensausen. Hält man das eigene Leben für ausreichend voll, setzt du noch einen drauf. Eigentlich ist es nicht verwunderlich, dass die Panik sich meldet, denn es ist einfach zu viel Verantwortung für einen allein, aber das weißt du sicher schon. Fühl dich mal gedrückt und wenn sich irgendwo mal die Chance ergibt, etwas vertrauensvoll in andere Hände abzugeben, dann nutze sie einfach. Und ja, ist schwer, weiß ich auch, kämpfe ich auch dauernd mit. Ich wünsch dir mal eine Kette guter Tage, wo alles, was du vorhast einfach mal fluppt ohne nachzutreten. Und ein schönes erfolgreiches Gefühl im Bauch für das, was du alles leistest.
    Ganz liebe Grüße
    Alice

    Gefällt 1 Person

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