Tagebuch

28. Februar 2022

So, das Wochenende liegt hinter mir und die neue Woche fängt ganz ruhig an. Die Katzen haben ihr Frühstück schon bekommen und ich warte, das mein Cappuccino fertig wird.

Ich habe am Wochenende bewußt auf viele Nachrichten verzichtet. Die Gründe dafür, habe ich schon in einem anderen Beitrag erläutert.

Es hat mir gereicht, ein oder zweimal am Tag, die neuesten Meldungen zu lesen, hören und zu sehen.

Beruhigend war das nicht und das flaue Gefühl bleibt.

Ansonsten war das Wochenende gediegen. Samstag habe ich mir tatsächlich mal was „gekocht“ … 😂😂😂 … Ich habe mir Grießbrei gemacht, weil ich da einen Jieper drauf hatte. Verfeinert mit Banane habe ich mir eine mächtige Kugel angefuttert … 😅

Abends gab es überbackene Brote. Verfeinert mit Tomate und einer leckeren Soße. Und mit Ei. Wenn schon, denn schon … 😅 … War sehr gut und extrem lecker.

Diese Woche werde ich mal probieren, ein warmes Frühstück zu installieren. Haferflocken, z.B., oder warmer Pudding. Mal sehen, ob mir das, das Essen am Morgen etwas erleichtert … 🤔

Ich habe auch bewußt drauf geachtet, mir Zeit zu lassen, bei dem, was ich gerade machte. Daran gedacht, die Arbeit meinem Atemrhythmus anzupassen und nicht umgekehrt. Das sitzt noch nicht ganz so fest und es hilft tatsächlich.

Mit dem Rhythmus zu arbeiten, hat mich lange nicht so erschöpft, wie zuvor so oft. Die meiste Arbeit habe ich auch mit dem mobilen Gerät erledigt, was die Erschöpfung auch minimierte.

Dennoch lass ich auch oft den Sauerstoff weg, erledige ein paar Sachen und häng mich wieder ran. Gerade wenn es darum geht, den Müll rauszubringen oder Post reinzuholen, bin ich schneller ohne das Gerät.

Und sonst? Mini zickt wieder rum und will nicht mehr mit mir telefonieren. Ich würde sie ja nur anschreien und belügen … 🙄 … Na klar, ich schreie … 🤦‍♀️

Seit gestern herrscht Funkstille und es ist okay. Ich kann damit inzwischen umgehen und genieße auch etwas die Ruhe, aus dieser Richtung.

Diese Woche steht unter dem Zeichen der Informationbeschaffung.

Es gibt einige Anliegen, die der Klärung bedürfen und dazu fehlen mir noch ein paar Informationen.

Und jetzt hol ich mir noch einen Cappuccino und genieß die Sonne, die sich gerade so schön zeigt … ☕

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Tagebuch

25. Februar 2022

Mit Vollgas ins Wochenende … 😁 … So wie jeden Tag … 😅

Angesicht der Entwicklung vor der „Haustür“ heute auch nur mäßig Nachrichten konsumiert. Zum einen wiederholt es sich doch arg schnell wieder und zum anderen, sind die Berichte doch sehr „wirksam“ in Szene gesetzt.

Immer wieder stolper ich über die Begriffe „entnazifiziert“ und „entmilitarisiert“. Gut, letzteres verstehe ich, macht auch Sinn. Jedenfalls von der russischen Seite aus. Aber entnazifiziert? … 🤔

Ist da etwas an mir vorbei gegangen? Wo sitzen denn da die Nazis? … 😳

Schon sehr merkwürdig. Falls mich jemand deswegen aufklären kann, bitte, tut Euch keinen Zwang an, denn das möchte ich doch gern verstehen … 😅

Und sonst? Nichts neues zu berichten. Was ja auch ganz gut ist … 😁

Das Wochenende werde ich dazu nutzen, mir mal über neue Aufgaben Gedanken zu machen. Mal klebt ja doch sehr schnell in seinem „Hamsterrad“ und verliert den Blick für andere, interessante Dinge … 😉

Tja, und mehr gibt es auch nicht zu erzählen. Die Tage verlaufen mehr oder weniger alle gleich, was bedeutet, das sie für Außenstehende recht langweilig und eintönig verlaufen … 😅

In diesem Sinne … Kommt gut ins Wochenende … 🍀

Tagebuch

24. Februar 2022

Was für ein Tag … 🤔 … Sehr denkwürdig, der Tag. Der glatte Russe macht Ernst und maschiert. Nicht ohne eine klare Drohung an die Welt zu richten, das er auch bereit ist, gegen andere zu schlagen, wenn diese sich einmischen …

Wow … Das der Typ eine Gefahr darstellt, habe ich schon vor Jahren gesagt. Schon da stellten sich mir die Haare auf, wenn ich ihn sah.

Warum? Ganz einfach, der Typ ist aalglatt und kalt. Eiskalt. Und wie sich zeigt, hat mein Gefühl man wieder recht gehabt.

Ich hoffe nur, das diese Krise doch noch relativ „glimpflich“ abgehen wird. Über das, was passiert, wenn nicht, mag ich echt nicht nachdenken.

Gestern Abend noch erfahren, das es meinem Ex – Schwiegervater gar nicht gut geht. Krebs. Im Endstadium … 😔

Heute schickte die Große ein Bild und Grüße von ihm. Ich war und bin wirklich traurig. Er ist nicht wieder zu erkennen. Wieder einmal zeigt der Krebs, was er aus den Menschen macht. Er ist abgemagert und eingefallen.

Er hat es keinem erzählt. Weder der Tochter, noch meinem Ex. Das ist es, was auch mich etwas schockiert.

Schade, ich mag meinen Ex – Schwiegervater. Auch heute noch. Wir sind immer gut ausgekommen und haben ein gutes Verhältnis gehabt. Das jetzt, das hat er nicht verdient … 😔

Ich hatte heute ein Gerichtstermin und dabei festgestellt, das mich das Thema „Mini“ so sehr emotional mitnimmt, das körperlich gar nichts mehr läuft. Außer Atemnot läuft gar nichts.

Dazu kommt, das ich zu Hause weniger Bewegung habe, als in der Klinik und auch das machte sich bemerkbar.

Und … Was ich auch feststellte. Ich atme wieder falsch … 🙄 … Ja, klingt seltsam, gibt es aber.

Ich habe ja 2 Arten von Konzentrator hier. Das Standgerät liefert dauerhaft Sauerstoff, ist also ein Flow – Gerät. Mein Mobiles hingegen arbeitet auf Zug, das heißt, das ich da nur Sauerstoff bekomme, wenn ich einatme.

Heute halt festgestellt, das ich nicht mit dem Gerät atme und zu flach, was zur Folge hat, das mir trotzdem die Luft ausgeht und ich verzweifelt am Schlauch atme, um zu Luft zu kommen … 🙄🤦‍♀️

Nun gut, das ist allerdings das kleinere Problem. Ich werde mich ab morgen wieder ans Mobile hängen und üben.

Was gut geklappt hat, war die Vertretung des Helferleins. Diese wirbelte durch die Wohnung, saugte, wischte und entsorgte meine Pappe.

Was auch gut getan hat, war die Begleitung und die moralische Unterstützung beim Termin und die Erledigung des Einkaufs … 🥰

Ich hab mich wohl gefühlt und es tat gut, sich nicht rechtfertigen zu müssen. Es tat gut, mit jemanden einfach auf dem Sofa zu sitzen.

Und es tut gut zu wissen, das man noch 2 Angelegenheiten von dieser Person erledigt bekommt … 😊

Das zumindest erhellt den sonst so trüben Tag doch deutlich … 🍀

Tagebuch

23. Februar 2022 Bergfest

Der erste Geburtstagsgruß ist schon raus. Via WhatsApp natürlich … 😁

Und natürlich mit Gesang. Laut und schief, aber unverkennbar … 😅

Das schöne dabei ist, das ich mir genau vorstellen kann, was für ein Gesicht mein Kind dabei machen wird. Natürlich wird es ihr peinlich sein. Gleichzeitig aber wird sie schmunzeln und sich über die Aufmerksamkeit freuen und genießen.

Soll sie. In ihrem Alter sind Geburtstage zum feiern da.

So langsam wird es morgens heller und das erleichtert das Aufstehen und in Schwung kommen. Hätte ich auch nie gedacht, das mir das irgendwann mal Schwierigkeiten machen würde … 😅

Der erste Cappuccino steht hier und ich genieße ihn bei frischer Luft. Auch was neues. Mit als erstes morgens muss das Fenster auf und das bleibt es meistens bis zum Abend.

Was auch gut funktioniert ist die Atemtherapie und die Atemtechnik, wenn die Panik kommt. So wie heute morgen. Da sprang sie mich heimtückisch an, nachdem ich meine Maske abgelegt hatte. Das ist unschön und macht mir wirklich Streß.

Ich weiß das ich nicht ersticke. Ich weiß auch, das ich genug Luft habe. Dennoch pfeife ich und ringe nach Luft. Die Panik breitet sich aus und die Angst nimmt zu.

Genau an diesem Punkt setzt die Atemtechnik an. Ich mache bewußt einen Schnitt und fange an zu zählen und zu atmen. Die Zahl stell ich mir dabei bildlich vor. Ich habe einen Zyklus von 20. Da angekommen, mach ich kurz Pause und spüre, ob wieder alles okay ist oder ob ich nochmal zählen muss.

Inzwischen reicht ein Durchgang, Angst und Panik so weit zurück zu drängen, das die Medis in dieser Zeit wirken können.

Allerdings wirkt so ein Anfall immer nach und das ist für mich persönlich doof. So ist die Situation erstmal „belastet“ und sorgt dafür, das die Ängste sich schon bereit machen, bevor überhaupt etwas passiert.

Für mich heißt das, das ich mich bewußt dieser Situation stellen und mir selbst beweisen muss, das alles okay ist und gar nichts passiert.

Das ist nervig. Aber ich bin dankbar, das diese Anfälle selten sind und sich auch nicht mehr so auswachsen und tatsächlich in einer ausgeprägten Attacke enden.

Zeigt mir aber auch, das ich mehr auf mich achten muss, um die Auslöser zu umgehen.

Und zack … Sind wir mal wieder beim Thema schlechthin. Achtsamkeit und Selbstfürsorge.

Ist ja auch kein Wunder. Es ist ja alles voneinander abhängig und verbunden. Ein Kreislauf. Wie das Leben auch. Das Leben bewegt sich in Kreisen. Mal größer, mal kleiner.

Orrrr … Zuviel Fachinformationen und viel zu viel Philosophie am frühen Morgen … 😅 … Das kann man ja kaum aushalten … 😳

Mal schnell das Thema wechseln … 😉

Mein ursprüngliches Helferlein wird auch diese Woche nicht kommen, da ihr Kind noch krank ist. Okay, jetzt warte ich auf den Anruf der Vertretung. So wie letzte Woche. Das klappte ganz gut.

Mal sehen, ob das diese Woche auch wieder so reibungslos funktioniert … 😉

Jetzt wird es Zeit für den 2. Cappuccino … 😁 … Habt einen guten Tag … 🍀

Tagebuch

22. Februar 2022

Ein verzückendes Datum … Manch innere Monk springt heute im Kreis und bekommt sich nicht mehr ein … 😅

Mir persönlich? Ist es egal. Ein Tag wie jeder andere. Morgen, ja, morgen sieht es da schon anders aus. Morgen hat das große Kind Geburtstag … 😁

Gestern gab es nichts zu bloggen. Der Tag war zum übergehen und ich überwiegend zur Tatenlosigkeit verurteilt … 🙄

Ein paar Sachen habe ich gestern zwar geschafft, aber da darf man nicht nach der Zeit fragen … 😅

Die restliche Zeit lag ich halt nur rum und hab mich mal mehr, mal weniger geärgert, das mal wieder gar nichts geht.

Solche Tage sind echt eine Herausforderung. Nicht nur an die Geduld.

Am gestrigen Abend hat mich noch die Große angerufen und mitgeteilt, das die Beziehung jetzt beendet sei.

Okay, sagte ich. Mehr gibt es für mich nicht dazu zu sagen. Ich erinnere sie lediglich daran, das es wichtig ist, das sie glücklich ist und sich alles richtig und gut anfühlt.

Jetzt warte ich eigentlich nur darauf, wann sie mir schreibt, das sie demnächst auf der Matte steht … 😁

Würde mich freuen. Etwas Leben in der Bude tut mir auch mal wieder gut … 😊

Heute ging es übrigens körperlich wieder besser. Dennoch habe ich nur halbe Leistung gebracht. Nicht, das ich sonst morgen wieder ausgebremst bin … 🙄

Und sonst so? Lustiges, langweiliges Alltagsleben … 😂😂😂

Die Liste der Sachen, um die ich mich kümmern muss, nimmt langsam, aber sicher ab. Das verschafft mir ein gutes Gefühl.

Ich versuche auch ernsthaft, nicht alles aufzuschieben oder auszusitzen. Klappt nicht bei allen Angelegenheiten, aber zu 90% bin ich dabei.

Die tägliche Liste hilft auch zu filtern, was dringend und wichtig ist, was unbedingt erledigt werden muss. Ich muss nur aufpassen, die Liste nicht zu voll zu knallen … 😂😂😂 … Das passiert nämlich auch ab und an und dann denk ich mir hinterher, wow … Mehr geht auch nicht, oder?! … 😂😂😂

Und der Blick über den Tellerrand? Ach ja, da wird mir schon etwas unwohl, wenn man den Blick Richtung Osten wendet. Es hinterläßt ein sehr flaues Gefühl im Bauch und es ist schon beunruhigend.

Was passiert eigentlich, wenn die Situation eskaliert? Werden wir dann überrannt? Oder gleich ausgebombt? Im stillen sogar schon überlegt, ein paar mehr Nahrungsmittel zu hamstern. Man kann ja nie wissen …

Die Corona – Sache? Och ja, nächsten Monat darf ich boostern und das mach ich natürlich. Das Thema Impfpflicht geht mir gehörig auf den Keks. Na ja, das tut das Thema eh schon seit ein gefühlten Ewigkeit … 😅

Von mir aus kann es eine Impfpflicht geben. Gerade auch in Bereichen, wo man viel und oft mit Menschen in Kontakt kommt. Macht ja auch Sinn, finde ich.

Rückkehr zur Normalität? Das können wir doch alle gar nicht mehr. Oder könnt Ihr unbefangen in einer fremden Gruppe agieren? Ohne sofort ein, zwei Schritte zurück zu machen? Ich kann das nicht. Ich fühl mich unbehaglich und suche sofort den Abstand.

Und jetzt kümmer ich mich um mein Schlemmerfilet, das ich mir zum Abendessen reinziehen werde … 😁👌