Tagebuch

Nachtrag … Sofa

Farbe vom Sofa und den Kissen.

Tja, der Hocker ist beliebt 😂😂😂

Und … es liegt an der Außenkamera vom Handy. Die Bilder sind mit dem Tablet gemacht 😎

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Bergfest 47/2019

Ich bin von dem Sofa begeistert. Die Polsterung ist angenehm und natürlich gar kein Vergleich zum alten Stück. Die Größe des Sofas ist gewaltig. Endlich macht das riesige Wohnzimmer Sinn … 😁

Über H*ermes kann ich auch nur Gutes sagen. Um 14 Uhr wurde das neue geliefert und das alte mitgenommen.

Gut, die Aufbauanleitung war eine Herausforderung. Beschränkt auf 1 DIN4 – Seite brauchte ich erstmal eine Weile um mich a.) zu orientieren und b.) die Anleitung in den Müll zu werfen, da für mich nicht nützlich. Bis auf einen Logikfehler ging es dann ja auch relativ zügig, die Elemente zusammenzusetzen und dann zu positionieren.

Danach hatte ich richtig Hunger und verschlang mein „Mittagessen“ am Abend auf der neuen Couch. Nachdem ich mir den Bauch vollgeschlagen hatte, wurde ich müde. Richtig müde, im Sinne von glücklich, zufrieden und Stolz. „Ich habe Feuer gemacht!“ … Dieser Satz stand auch wieder im Raum. Mit Recht. Denn selbst das zusammenfügen der Elemente haben Mini und ich allein geschafft. Ohne fremde Hilfe. Ohne männliche, fremde Hilfe.

Was die Verpackung angeht. Ich habe einen großen Sack mit Plastik. Erstaunlich wenig, denn die Elemente waren lediglich in eine Lage Plastik gehüllt, dafür gab es mehr Pappe. Auch hier scheint sich erfreulicherweise etwas zu tun.

Fazit … Ich bin mit meiner Entscheidung sehr zufrieden … 😁

Weniger glücklich bin ich mit meinem Kater. Dem Zucker – Kater. Der Diabetis lässt sich relativ gut behandeln, seine Dosis wurde etwas erhöht und ich werde ihn halt weiter beobachten müssen und in gewissen Abständen mit der Tierklinik absprechen. Mini schickte ich mit Anton dann schon raus, ich wollte noch etwas wissen, was Mini nicht hören sollte.

Ich fragte nämlich, wie hoch die Wahrscheinlichkeit sei, das die Geschwulst bösartig sei. Na ja, so wirklich wollre die Ärztin erst nichts sagen und so sagte ich ihr, das ich ihn ja nicht operieren lassen kann und halt wissen muss, wenn es so sei, auf was ich auch achten muss, um ihn dann nicht leiden zu lassen. Aufgrund der Größe der Geschwulst, dem Umstand, das er schon empfindlich reagiert, wenn man Druck auf die Region ausübt und den schlechten Blutwerten, ist die Wahrscheinlichkeit schon groß, das es ein bösartiges Gewächs ist. Über die Blutwerte kann man das weiter beobachten.

Okay, sagte ich und was macht es für mich deutlich, das es Zeit wird? Ich ahnte es schon, aber wollte es dennoch hören. Wenn er offensichtlich schlapp ist und sein Verhalten atypisch wird. Er sich also verkriecht und absondert. Es kann zu erbrechen und zu Durchfällen kommen. Aber sagte sie, in seinem Fall das deutlichste Zeichen, er wird nicht mehr fressen, trotz des Zuckers. Dann spätestens wird es Zeit ihn zu erlösen.

Wie schnell es gehen kann, konnte sie mir beim besten Willen nicht sagen. Das war aber okay, es wird nie der richtige Zeitpunkt dafür sein. Dennoch, der Umstand, das ich ihn dabei begleiten kann, ist zwar schmerzhaft, aber auch tröstlich, da ihm Schmerz erspart bleibt. Wie auch bei Mine und Mikash werde ich dabei bleiben und ihn bis zum letzten Atemzug zur Seite stehen. Aber noch ist es nicht soweit.

Heute Nachmittag ist der Termin im Schillerhain und ich bin gespannt, was letztlich dabei rauskommen wird. Davor kommt die MST – Therapeutin zu uns nach Hause, den Abschlußbericht besprechen und den letzten Termin festlegen. Ich bin nicht traurig, das die Maßnahme beendet wird, dafür kommt (hoffentlich) das passende für Mini.

Wie jeden Morgen … Jetzt noch einen Kaffee … ☕

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Sofa – Geschichten

Mein Sofa wurde geliefert …

Verpackungsbefreiung … 😁

Man erkennt so langsam, was es wird.

Das Sofa steht. Ganz allein aufgebaut und zusammengesetzt.

So sieht es aus, wenn der Hocker den Zwischenraum füllt. Eine Teaumwiese zum Erholen und gut, wenn Besuch da ist 😁

Und ja, der Kater war natürlich der erste … 🙈

Ohne Hocker …

So, da ich heute „Feuer“ gemacht habe, werde ich jetzt den kleinen Hintern auf dem riesigen und saubequemen Sofa parken … 😁

P.S. Morgen gibt es Bilder von der Farbe 😎

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Dienstag 47/2019

Heute also kommt das neue Sofa … 😁 … Ich werde heute Vormittag ein bißchen Möbel rücken und alles vorbereiten, also saugen und wischen. Etwas aufgeregt bin ich jetzt schon. Passen wird es, bei der Größe des Wohnzimmers ist das kein Problem. Spannender wird die Frage, wie wirkt es von der Farbe? (So auf Bildern finde ich es immer problematisch oder vielleicht fehlt mir dazu einfach die Vorstellungsktaft … 🤔) … Und … ☝️ … Wie lässt es sich drauf sitzen?

Heute Nachmuttag werde ich es wissen. Lieferzeit ist zwischen 13 und 18 Uhr, mit Ankündigung eine halbe Stunde vorher mittels Anruf. Das funktioniert übrigens einwandfrei. Bisher erhielt ich bei allen Lieferungen einen Anruf und kurz darauf wurde dann auch geliefert. Freut mich übrigens, wenn dieser Service tatsächlich einwandfrei läuft.

Gestern konnte ich mich nicht aufraffen, zu schreiben. Nö. Keine Lust. Keine Motivation. Und auch wenn ich Lust und Motivation gehabt hätte, hätte es nichts spannendes zu berichten gegeben.

Inzwischen bin ich fit, was Zuckermessen und Insulin spritzen angeht. Darauf bin ich schon stolz. Das Messen an sich sollte eigentlich nicht schwierig sein. Eigentlich … 🙄 … Während bei den beiden anderen Katern sofort Blut kommt, wenn man sie am Ohr sticht, verweigert Anton den Tropfen … 🤦🏼‍♀️ … Erst ein YouTube – Clip brachte die Lösung und seitdem läuft es reibungslos. Auch interessant, das man zu diesem Thema, sehr speziellen Thema, den passenden Clip findet. Im übrigen war der wirklich gut gemacht.

Mein Küchenschrank, zumindest das eine Fach darin, nimmt nun fast ärztliche Züge an. Neben den Medis von Mini, meinen Medis, diversen Bedarfsmedikamenten, findet man nun auch die Spritzen und das Meßgerät im Schrank.

Das habe ich übrigens kostenlos in der Apotheke bekommen. Zumindest ein Lichtblick. Die blöden Meßstäbchen und Spritzen sind teuer genug … 🙄 …

Mit etwas Erstaunen habe ich festgestellt, als ich mich mit dem Gerät vertraut machte, dieses tatsächlich mit der passenden App, mit dem Handy verbunden werden kann. Man also die Werte praktischerweise gleich zur Hand und in einer Kurve die Spitzen gleich bildlich dargestellt bekommt. Macht es übrigens dem Tierarzt einfacher … 😉

Wem es interessiert. Anton seine Werte pendeln momentan zwischen 350, das niedrigste bisher, und 480, was absolute Spitze war. Letzteres wohl, weil die Dosis nicht in der Haut, sondern im Fell landete und Nachspritzen ist verboten. Normal wären Werte zwischen 90 und 270. Wie man sieht, habe ich mich mit dem Thema Katzendiabetis schon hinlänglich beschäftigt und eingelesen.

Auch erstaunt mich, das der Kater es mehr oder minder klaglos über sich ergehen lässt und nur selten versucht zu beißen oder zu kratzen. Der nächste Schritt wird es sein, das ich mit ihm übe, das eine Einzelperson ihn messen und spritzen kann.

Morgen ist dann der Termin in der Wunscheinrichtung. Mal sehen, was es danach zu berichten gibt.

Und jetzt? Jetzt gibt es noch einen … ☕

Tagebuch

Sonntag 46/2019

Ich habe bei weitem nicht die Zeit, alles aufzuschreiben, was so alles passiert. Hier tauchen quasi nur die Spitzen auf. Gerade was Mini angeht.

Aber gut, so ist das wohl momentan. Heute mehr oder minder nur Gedankenfragmente, um selbst erstmal Ordnung zu schaffen.

Mini … Sie hat Einfluß auf viele Bereiche und ich komme an meine Belastungsgrenze. Bei allem Verständnis für ihre Schwierigkeiten und auch für ihre Art und Weise, belastet gerade diese Gesamtheit über die Maßen. Ich bin dauermüde und erschöpft, was weniger der körperlichen Arbeit geschuldet ist. Mental fühle ich mich ausgelutscht, ausgelaugt und „überlastet“. Ihre beständige Forderung nach „emotionaler“ Aufmerksamkeit und Reaktion hinterlassen bei mir Wut, Frust und den ständig steigenden Wunsch, diese Situation aufzulösen.

Ob es besser wird, wenn sie nun in die Maßnahmen geht? Ich weiß es nicht. Ich glaube es nicht. Kann es nicht glauben, da ich durch diese „Belastungszeit“ kaum noch, nein, gar nicht mehr positiv auf solche Dinge reagieren kann.

Immer öfter ertappe ich mich dabei, das ich denke, das mein Leben bevor sie kam, zwar auch nicht toll, aber allemal besser als jetzt war. Das es vielleicht doch besser wäre, sie „auszulagern“.

Ich finde es furchtbar, was da passiert, denn ich reagiere schon angespannt, wenn ich morgens merke, das sie wach ist. Beim Klang ihrer Stimme „rüste“ ich mich wörtlich und im übertragenen Sinn, weil es mir auf die Nerven geht. Weil ich mich stets frage, was sie jetzt schon wieder von mir will, was sie jetzt schon wieder angestellt hat oder, oder …

Fatalerweise hat Mini ja „nur“ eine psychische und keine körperliche Behinderung, so das ich oft auch damit zu kämpfen habe, das man mir diese „Überlastung“ nicht abnimmt oder nachvollziehen kann, weil sie von außen betrachtet nicht auf Hilfe angewiesen ist, da kein Rollstuhl oder andere Einschränkungen zu sehen sind.

Verständnis finde ich wirklich nur bei „Fachpersonal“ und da auch nur im Kern und der ungefähren Vorstellung, wie das Zusammenleben mit Mini und ihrer „Besonderheit“ aussieht. Wobei es für mich auch nicht gerade hilfreich ist, das Fachpersonal zurückmeldet, das schon eine Stunde mit Mini sie extrem fordert und Kopfschmerzen hinterläßt.

Gestern Nachmittag und Abend lief es auf eine Eskalation hinaus. Ich merkte es schon am Nachmittag, das es wieder eine dieser „Situationen“ ist. Um es deutlich zu machen. Es gibt diesen Spruch, das „Jemand um Schläge bettelt“, durch sein Auftreten und Verhalten. So ist hier dann auch mit Mini, sie stichelt, meckert, schreit in einer sich steigernden Spirale. Es gibt kurze Unterbrechungen, von denen ich inzwischen überzeugt bin, das diese nur dem Zweck dienen, das Finale vorzubereiten. Das Finale ist für sie erreicht, wenn ich losbrülle und tatsächlich die Fassung verliere.

Alles Verständnis ihrer Muster nutzt mir aber nichts, weil ich so persönlich drin gefangen bin, das ich es nicht schaffe, es nicht zu bedienen. Weil ich tief innen inzwischen davon überzeugt bin, das sie alles eh nur macht, um mir auf die Nerven zu gehen.

Eine fatale Entwicklung. Eine, die ich die ganze Zeit gefürchtet und mir erheblich Kopfschmerzen verursacht hatte. Hatten wir schon, diese Situation, war für alle bescheiden und hat lange gebraucht, um sich davon zu erholen.

Nun, Mittwoch ist der Termin in der Einrichtung und ich werde darauf drängen, das die Maßnahme in der darauf folgenden Woche beginnt. Noch länger werde ich nicht warten.

Steht die Maßnahme, stehen ein paar Termine an. Termine der Art, das Mini ab nächsten Sommer oder früher in eine 5 – Tage – Gruppe geht. Und ein Termin, also mehrere, beim psychologischen Dienst stehen für mich an. Um dem Herr zu werden, was sich an negativen Mustern wieder eingeschliffen hat.

Und eigentlich wollte ich hier und jetzt nur stichpunktartig die Gedanken sammeln. Sei es drum, vielleicht hilft es mir ja, ruhiger zu bleiben, jetzt, wo ein Teil, der nervige Teil offen liegt.

Ich hol mir noch einen … ☕ … und starre etwas in den Nebel.

P.S. Ist es hilfreich, wenn einem gesagt wird, das Paare zum Teil einen 14tägigen Urlaub 24/7 aufeinander nicht ertragen und es verständlich sei, das ich nach 7 Monaten am Ende meiner Geduld angekommen sei? … 🤔