Tagebuch

Dienstag 34/2019

Reden wir nicht drüber … 🙄 … Mein Arschxxx – Kater fand es witzig, mich im Schlaf anzufallen und damit zu wecken … 🤦🏼‍♀️ … Alles gut, Kaffee ist gleich fertig und ich habe mich im Wohnzimmer häuslich eingerichtet. Nebenbei schaue ich mir eine „True Crime“ – Serie an.

Gestern dache ich, wenn mein innerer Schweinehund nicht so riesig wäre, würden mir bestimmte Veränderungen bestimmt nicht so schwer fallen. Was allerdings doch arg nach Ausrede klang. Mangelnde Disziplin ist dann doch wohl eher der bessere Begriff und Beschreibung dafür … 😁

Der beste Vorsatz, der beste Plan nutzt nichts, wenn man sich nicht dran hält und bei jeder Gelegenheit Möglichkeiten findet, um sich nicht dran zu halten oder es einfach zu „vergessen“. Auch die Tatsache, die Situation „schön zu reden“ und auf schon erreichtes zu verweisen, kann zuweilen auch nur eine Ausrede sein.

Ich mag meinen Schweinehund. Schließlich kennen wir uns schon ziemlich lange und er ist ja quasi mein Haustier. Aber zugegeben … Wenn ich ihn mir mal genauer anschaue, hat er im Laufe der letzten Jahre ganz schön zugelegt und ist ziemlich fett und bequem geworden … 😳 … Ich war wirklich sehr nachlässig in seiner Beaufsichtigung und habe mich viel zu oft von ihm um den Finger wickeln lassen.

Ach komm, du mußt jetzt nicht auch noch das machen. Morgen ist auch noch ein Tag!“, „Rausgehen? Jetzt? Bist du wahnsinnig? Schon mal das Wetter angesehen? Zu kalt, zu nass, zu heiß!“, und wenn es das nicht war, dann waren es zu viele Menschen oder die Frage, was andere davon denken könnten.

Gut, letzteres hat in den letzten Jahren ziemlich an Zugkraft verloren. Als Argument und Bremsklotz. Dafür zogen die genannten, und noch ein paar andere, umso besser.

Gestern also hat der arme Schweinehund sein Fett abbekommen und erhielt eine ziemlich drastische Ansage. Hat ihm gar nicht gefallen. Heulen, jammern und Haare raufen. Sachen wie „Das kannst du doch nicht machen!“, „Das klappt sowieso nicht, du wirst schon sehen!“ und auch „Ich versteh gar nicht, warum ich mich für nichts so quälen soll!“, waren da noch die nettesten Dinge.

Ekelig wurde das Vieh, als es merkte, das mich diese Litanei dieses Mal so gar nicht beeindruckte und so völlig kalt ließ. Giftig knurrte er „Wer hat den Schuld daran, das ich so fett geworden bin? So passiv und unbeweglich?“ und um sich selbst zu rechtfertigen, „Glaubst du wirklich, mir gefällt das so? Ich habe es doch nur gut gemeint und wollte dich schützen und für Ruhe sorgen.“ … 🙄

Ich muss schon zugeben, das Vieh ist wirklich ein Miststück vorm Herrn. Böse Zungen würden jetzt sagen, er sei ein Spiegelbild seines Besitzers, aber ganz so weit würde ich dann doch nicht gehen … 😉

Auch das er mir, als er merkte, das all die bekannten Sätze so gar keinen Eindruck auf mich machten, schmollend den Hintern zeigte, hat meine Einstellung überhaupt nicht beeinflußt. Im Gegenteil. Zu sehen, das er sogar für seine Hütte schon zu riesig geworden ist, brachte mich zum grinsen. Die Verlockung, dem Schweinehund mit Schmackes auf den riesigen Hintern zu hauen war riesig … 😂😂😂

Und nein, ich habe ihn nicht auf den Hintern gehauen. Der Arme hatte gestern schon genug daran zu knabbern, das ich ihm sagte, das er auf Diät gesetzt wird und wie diese aussehen wird. Da wollte ich ihn nicht auch noch demütigen … 😎 … Schließlich mag ich ihn. Irgendwie. Ist ja auch nicht ohne Grund mein Haustier … 😉

Dabei fällt mir ein … Sag mal Alicemakeachoice, da du doch so tolle Kritzeleien auf deinen Blog veröffentlichst. Wäre da auch mal eine vom Schweinehund möglich? Eine, die ihn Gestalt gibt und vielleicht eine, die ihn schmollend, mit zugewandten Hintern in seiner Hütte zeigt??? … 😁 … Ich mag deine Monster nämlich ziemlich gern … ❤

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Tagebuch

Der Montag ist …

fast Geschichte. Es war ein recht entspannter Tag. Bis auf die Kopfschmerzen am frühen Nachmittag, die dank Tablette schnell verschwanden, aber gerade noch mal neu aufflammen wollten. Ich tippe mal auf einen Wetterwechsel. Denn normalerweise reicht mir eine Tablette, um den Kopfschmerz die Tür zu zeigen.

Auch egal. Geht’s heute mal wieder früh ins Bett, hat auch mal wieder was … 😁 …

Heute Nachmittag war ich zu Recht zufrieden und stolz auf mich. Mein Schreibtisch ist wieder top. Sämtliche Post ist erledigt, eingetütet und inzwischen auf dem Weg zum Empfänger. Die Anrufliste hat sich bis auf zwei Anrufe minimiert. Beide rein informativ. Zudem habe ich heute beim abheften der Unterlagen festgestellt, das ich noch zum Finanzamt muss. Mal nachfragen, ob ich meine Rente versteuern muss.

Ich geh jetzt nicht wirklich davon aus, weil dafür ist die Rente zu gering. Aber sicher ist sicher … 😉

Mini hat nächste Woche Grund zum jubeln. Nächsten Dienstag hat sie eine Probestunde in der Tanzschule und schon am Montag kann sie sich beim Ju Jtsu vor Ort austoben … 😁 …

So viel zum Thema Sportangebot und erster Teil der Freizeitgestaltung.

Die ersten Kerzen sind aus dem Schrank, auf den Schrank gezogen und die erste steht schon feierlich auf dem Tisch. Fehlt nur noch etwas Deko … 🤔 … Sieht so doch etwas kühl aus.

Damit steht mir eine recht ruhige Woche ins Haus und darauf freu ich mich. Donnerstag hat der Junior seinen 15. Geburtstag und sein Geschenk, das Rad, das angeblich erst am 26. geliefert werden sollte, ist schon seit dem 16. bei ihm. Ein Filmchen habe ich am selben Tag noch vom Ex erhalten, das den Junior zeigte, wie er stolz seine Runde drehte … 😊

Und jetzt gönn ich mir „Godzilla“ mit kalten Bier und Chips … 😁

Tagebuch

Montag 34/2019

Es ist schon seltsam, was einem alles durch den Kopf geht, wenn man entweder mit dem Auto auf dem Heimweg ist oder Sonntags in der Spätschicht arbeitet.

Schon gestern Abend dachte ich mir, wow … Eindeutig Herbst im Anflug. Erster Nebel und dunkel wie ein Bärenarxxx … 😳 … Nichts mehr von der sommerlichen Wärme spürbar. Kein sommerlicher Nachthimmel, mit lila Einfärbungen. Einfach nur dunkel.

Heute Morgen steh ich und denke, bäh … Wieder dunkel draußen und nichts zu sehen von der Morgendämmerung.

Ein wenig freu ich mich schon auf den Herbst, wie gestern festgestellt. Kerzenzeit. Kürbisse. Mein Bild vom Herbst sieht aus, wie aus einer Hochglanzzeitung. Völlig kitschig. Aber ich mag das.

Die Gedanken sind unsortiert und überhaupt nicht themenbezogen. Das macht es meist spannend für mich und überrascht mich selbst.

So dachte ich gestern auch darüber nach, was es aussagt, das man „hinter jemanden steht“. Ist per se ja nichts schlechtes. Hinter jemanden zu stehen als Ausdruck von Vertrauen in den anderen. Im Fall von, da sein, stützen, auffangen.

Wenn ich dies zu jemanden sage, meine ich genau das. Diese Aussage hat nichts damit zu tun, das ich dem anderen nichts zutrauen würde. Bedeutet auch nicht, das ich stets und ständig im Hintergrund aufpasse.

Eine spannende Frage, die ich mir noch einmal genauer anschaue. Aber jetzt gibts es noch einen Kaffee und ein wenig Schlummerzeit mit dem Schmusekater … 😊

Tagebuch

Sonntag 33/2019

Fast dekadent lange geschlafen. Macht nichts. Es ist Sonntag und ich habe nichts weiter vor, als mir heute Abend die Spätschicht an der Tankstelle anzutun … 🤦🏼‍♀️

Heute werde ich mich nochmal an die Strukturpläne für Mini setzen. Es sind kleinere Verbesserungen nötig. Hausregeln wird es dann auch geben. Und ich muss mir neue Belohnungen überlegen, die Mini sich „verdienen“ kann.

Mini selbst hat auch eine Aufgabe bekommen, sie soll rote Karten basteln und/oder herstellen. Daran werde ich sie später erinnern, wenn sie wach ist. Manchmal komm ich mir schon wie Hr. Rütter vor … 🤔 … Ich trainiere Basics mit ihr, belohne sie, wenn es gelingt, lasse sie Konsequenz spüren, wenn sie sich verweigert oder ihren Kopf durchsetzen will und gehe mit ihr in Situationen, um zu sehen, ob das Training Früchte trägt.

Allerdings hat der Hr. Rütters oft sehr viel schneller Erfolg, als ich hier. Was nur aussagt, das Hunde nicht so kompliziert sind, wie Menschen … 😉

Wer es übrigens seltsam findet, das ich mir noch extra „Ich – Zeit“ installiert habe, wo ich doch scheinbar mehr als genug Zeit habe. Auch das ist ein Training und für mich ein Raum um durchzuatmen. Mini kann mit Grenzsetzung gar nicht umgehen und Privatsphäre oder gar persönlicher Distanzraum sind für sie Fremdworte. Natürlich läuft es auch hier über „Belohnungen“. Wenn es ihr gelingt, diese Zeit auszuhalten, machen wir am Tag danach etwas zusammen oder als Alternative sammelt sie Punkte, um etwas größeres zu bekommen. Einen Ausflug, Kino oder was auch immer, sie da gerade reizt.

Wenn es interessant ist, das Thema und die MST – Therapie, hinterlasst einen Kommentar und ich sehe zu, mal ausführlicher darüber zu berichten … 😉

Am Mittwoch haben wir den Termin beim Jugendamt um den weiteren Weg und die möglichen Hilfen zu besprechen. Das ich das, was ich mir momentan gut vorstellen kann, nicht gleich präsent sein wird, ist mir klar. Aber dahin zu arbeiten, bis dies Optimum erreicht ist, wäre jetzt mal ein Anfang.

Ansonsten wird die Woche recht ruhig. Krankengymnastik und der verlegte HNO – Termin stehen an, am Ende der Woche kommt ein Pflegedienst, um das halbjährliche Gespräch mit mir durchzuführen.

Wenn alles gut läuft, kann Mini diese Woche noch eine Probestunde im Tanzstudio mitmachen und sich anschauen, wie man wie die Stars tanzt … 😁 … Und nein, sie weiß es noch nicht. Sie würde mich sonst ständig fragen, ob und wann der Termin sei und mich damit in den Wahnsinn treiben … 🤦🏼‍♀️

Hach ja … noch einen Kaffee und dann gehts an den Haushalt … 😎

Tagebuch

Zusammen gefasst …

Die Nachbarin, deren Tochter für Mini ein rotes Tuch ist, haben die Wohnung bekommen, zu deren Besichtigung ich sie brachte. Es fällt mir schwer, meine Freude darüber nicht zu sehr zum Ausdruck zu bringen …

Ich mag ihre Tochter nicht. Nicht, nachdem ich mitbekam, was für eine falsche Schlange das Kind doch ist. So provozierte sie einmal ganz bewußt Mini, stichelte und hänselte sie, bis ich um die Ecke kam. Da wurde sie knallrot, stotterte und behauptete, Mini hätte angefangen und sie bedroht.

Natürlich ist Mini nicht ohne, ganz bestimmt nicht. Aber Mini zieht nicht durch die Nachbarschaft und macht andere Leute schlecht oder setzt bewußt Lügen in die Welt, damit andere Kinder dieses eine Kind meiden.

Von daher freu ich mich riesig, das in zwei Wochen das Theater ein Ende hat und wohl etwas Ruhe einkehrt … 😁 …

Ich habe mir zwei weitere Stunden abgezwackt, die ich im Kalender schön rot eingetragen habe als „Ich – Zeit“ … 😎 … Bewußte Zeit, um mich von Mini abzugrenzen. Zeiit, in der ich von ihr nicht gestört werden darf. Es sei denn, die Wohnung brennt oder so etwas in der Art. Mini findet das weniger toll und kann sich so gar nicht damit anfreunden.

Das Erlebnis, das Kommunikation zum Teil aus Smilys oder Emojis besteht, mit der Erklärung, das man sich „vertraut“ sei und von daher keine langen Worte nötig seien. Ein leichtes Stutzen, zurück treten, nachdenken. Den ersten Impuls unterdrücken, der sofort alles zurückweisen wollte … Nur wegen diesem einem Wort.

Später einfach nur drüber grinsen und für sich selbst denken, das es nicht ganz so stimmt, aber ziemlich oft trifft es schon zu, das man ganz genau weiß, was der andere gerade zum Ausdruck bringen wollte.

Und jetzt geht’s ins Bett …