Tagebuch

Nachtrag … Sofa

Farbe vom Sofa und den Kissen.

Tja, der Hocker ist beliebt 😂😂😂

Und … es liegt an der Außenkamera vom Handy. Die Bilder sind mit dem Tablet gemacht 😎

Tagebuch

Sofa – Geschichten

Mein Sofa wurde geliefert …

Verpackungsbefreiung … 😁

Man erkennt so langsam, was es wird.

Das Sofa steht. Ganz allein aufgebaut und zusammengesetzt.

So sieht es aus, wenn der Hocker den Zwischenraum füllt. Eine Teaumwiese zum Erholen und gut, wenn Besuch da ist 😁

Und ja, der Kater war natürlich der erste … 🙈

Ohne Hocker …

So, da ich heute „Feuer“ gemacht habe, werde ich jetzt den kleinen Hintern auf dem riesigen und saubequemen Sofa parken … 😁

P.S. Morgen gibt es Bilder von der Farbe 😎

Tagebuch

Dienstag 47/2019

Heute also kommt das neue Sofa … 😁 … Ich werde heute Vormittag ein bißchen Möbel rücken und alles vorbereiten, also saugen und wischen. Etwas aufgeregt bin ich jetzt schon. Passen wird es, bei der Größe des Wohnzimmers ist das kein Problem. Spannender wird die Frage, wie wirkt es von der Farbe? (So auf Bildern finde ich es immer problematisch oder vielleicht fehlt mir dazu einfach die Vorstellungsktaft … 🤔) … Und … ☝️ … Wie lässt es sich drauf sitzen?

Heute Nachmuttag werde ich es wissen. Lieferzeit ist zwischen 13 und 18 Uhr, mit Ankündigung eine halbe Stunde vorher mittels Anruf. Das funktioniert übrigens einwandfrei. Bisher erhielt ich bei allen Lieferungen einen Anruf und kurz darauf wurde dann auch geliefert. Freut mich übrigens, wenn dieser Service tatsächlich einwandfrei läuft.

Gestern konnte ich mich nicht aufraffen, zu schreiben. Nö. Keine Lust. Keine Motivation. Und auch wenn ich Lust und Motivation gehabt hätte, hätte es nichts spannendes zu berichten gegeben.

Inzwischen bin ich fit, was Zuckermessen und Insulin spritzen angeht. Darauf bin ich schon stolz. Das Messen an sich sollte eigentlich nicht schwierig sein. Eigentlich … 🙄 … Während bei den beiden anderen Katern sofort Blut kommt, wenn man sie am Ohr sticht, verweigert Anton den Tropfen … 🤦🏼‍♀️ … Erst ein YouTube – Clip brachte die Lösung und seitdem läuft es reibungslos. Auch interessant, das man zu diesem Thema, sehr speziellen Thema, den passenden Clip findet. Im übrigen war der wirklich gut gemacht.

Mein Küchenschrank, zumindest das eine Fach darin, nimmt nun fast ärztliche Züge an. Neben den Medis von Mini, meinen Medis, diversen Bedarfsmedikamenten, findet man nun auch die Spritzen und das Meßgerät im Schrank.

Das habe ich übrigens kostenlos in der Apotheke bekommen. Zumindest ein Lichtblick. Die blöden Meßstäbchen und Spritzen sind teuer genug … 🙄 …

Mit etwas Erstaunen habe ich festgestellt, als ich mich mit dem Gerät vertraut machte, dieses tatsächlich mit der passenden App, mit dem Handy verbunden werden kann. Man also die Werte praktischerweise gleich zur Hand und in einer Kurve die Spitzen gleich bildlich dargestellt bekommt. Macht es übrigens dem Tierarzt einfacher … 😉

Wem es interessiert. Anton seine Werte pendeln momentan zwischen 350, das niedrigste bisher, und 480, was absolute Spitze war. Letzteres wohl, weil die Dosis nicht in der Haut, sondern im Fell landete und Nachspritzen ist verboten. Normal wären Werte zwischen 90 und 270. Wie man sieht, habe ich mich mit dem Thema Katzendiabetis schon hinlänglich beschäftigt und eingelesen.

Auch erstaunt mich, das der Kater es mehr oder minder klaglos über sich ergehen lässt und nur selten versucht zu beißen oder zu kratzen. Der nächste Schritt wird es sein, das ich mit ihm übe, das eine Einzelperson ihn messen und spritzen kann.

Morgen ist dann der Termin in der Wunscheinrichtung. Mal sehen, was es danach zu berichten gibt.

Und jetzt? Jetzt gibt es noch einen … ☕

Tagebuch

Sonntag 46/2019

Ich habe bei weitem nicht die Zeit, alles aufzuschreiben, was so alles passiert. Hier tauchen quasi nur die Spitzen auf. Gerade was Mini angeht.

Aber gut, so ist das wohl momentan. Heute mehr oder minder nur Gedankenfragmente, um selbst erstmal Ordnung zu schaffen.

Mini … Sie hat Einfluß auf viele Bereiche und ich komme an meine Belastungsgrenze. Bei allem Verständnis für ihre Schwierigkeiten und auch für ihre Art und Weise, belastet gerade diese Gesamtheit über die Maßen. Ich bin dauermüde und erschöpft, was weniger der körperlichen Arbeit geschuldet ist. Mental fühle ich mich ausgelutscht, ausgelaugt und „überlastet“. Ihre beständige Forderung nach „emotionaler“ Aufmerksamkeit und Reaktion hinterlassen bei mir Wut, Frust und den ständig steigenden Wunsch, diese Situation aufzulösen.

Ob es besser wird, wenn sie nun in die Maßnahmen geht? Ich weiß es nicht. Ich glaube es nicht. Kann es nicht glauben, da ich durch diese „Belastungszeit“ kaum noch, nein, gar nicht mehr positiv auf solche Dinge reagieren kann.

Immer öfter ertappe ich mich dabei, das ich denke, das mein Leben bevor sie kam, zwar auch nicht toll, aber allemal besser als jetzt war. Das es vielleicht doch besser wäre, sie „auszulagern“.

Ich finde es furchtbar, was da passiert, denn ich reagiere schon angespannt, wenn ich morgens merke, das sie wach ist. Beim Klang ihrer Stimme „rüste“ ich mich wörtlich und im übertragenen Sinn, weil es mir auf die Nerven geht. Weil ich mich stets frage, was sie jetzt schon wieder von mir will, was sie jetzt schon wieder angestellt hat oder, oder …

Fatalerweise hat Mini ja „nur“ eine psychische und keine körperliche Behinderung, so das ich oft auch damit zu kämpfen habe, das man mir diese „Überlastung“ nicht abnimmt oder nachvollziehen kann, weil sie von außen betrachtet nicht auf Hilfe angewiesen ist, da kein Rollstuhl oder andere Einschränkungen zu sehen sind.

Verständnis finde ich wirklich nur bei „Fachpersonal“ und da auch nur im Kern und der ungefähren Vorstellung, wie das Zusammenleben mit Mini und ihrer „Besonderheit“ aussieht. Wobei es für mich auch nicht gerade hilfreich ist, das Fachpersonal zurückmeldet, das schon eine Stunde mit Mini sie extrem fordert und Kopfschmerzen hinterläßt.

Gestern Nachmittag und Abend lief es auf eine Eskalation hinaus. Ich merkte es schon am Nachmittag, das es wieder eine dieser „Situationen“ ist. Um es deutlich zu machen. Es gibt diesen Spruch, das „Jemand um Schläge bettelt“, durch sein Auftreten und Verhalten. So ist hier dann auch mit Mini, sie stichelt, meckert, schreit in einer sich steigernden Spirale. Es gibt kurze Unterbrechungen, von denen ich inzwischen überzeugt bin, das diese nur dem Zweck dienen, das Finale vorzubereiten. Das Finale ist für sie erreicht, wenn ich losbrülle und tatsächlich die Fassung verliere.

Alles Verständnis ihrer Muster nutzt mir aber nichts, weil ich so persönlich drin gefangen bin, das ich es nicht schaffe, es nicht zu bedienen. Weil ich tief innen inzwischen davon überzeugt bin, das sie alles eh nur macht, um mir auf die Nerven zu gehen.

Eine fatale Entwicklung. Eine, die ich die ganze Zeit gefürchtet und mir erheblich Kopfschmerzen verursacht hatte. Hatten wir schon, diese Situation, war für alle bescheiden und hat lange gebraucht, um sich davon zu erholen.

Nun, Mittwoch ist der Termin in der Einrichtung und ich werde darauf drängen, das die Maßnahme in der darauf folgenden Woche beginnt. Noch länger werde ich nicht warten.

Steht die Maßnahme, stehen ein paar Termine an. Termine der Art, das Mini ab nächsten Sommer oder früher in eine 5 – Tage – Gruppe geht. Und ein Termin, also mehrere, beim psychologischen Dienst stehen für mich an. Um dem Herr zu werden, was sich an negativen Mustern wieder eingeschliffen hat.

Und eigentlich wollte ich hier und jetzt nur stichpunktartig die Gedanken sammeln. Sei es drum, vielleicht hilft es mir ja, ruhiger zu bleiben, jetzt, wo ein Teil, der nervige Teil offen liegt.

Ich hol mir noch einen … ☕ … und starre etwas in den Nebel.

P.S. Ist es hilfreich, wenn einem gesagt wird, das Paare zum Teil einen 14tägigen Urlaub 24/7 aufeinander nicht ertragen und es verständlich sei, das ich nach 7 Monaten am Ende meiner Geduld angekommen sei? … 🤔

Tagebuch

Samstag 46/2019

Die Mitte der Nacht ist überschritten und doch bin ich wach. So halbwegs. Okay, körperlich anwesend, da irgendwie nicht mehr müde. Der Kopf sendet teilweise noch das Testbild und scheint noch nicht ganz wach zu sein. Irgendeiner der Angestellten da oben hat verschlafen und so fühle ich mich nicht synchron.

Mittwoch haben wir einen Termin in der Wunscheinrichtung … 😁 … Großes Treffen und Kennenlernen aller, die an dem Projekt gearbeitet haben, um diese Maßnahme ins Leben zu rufen. Neben der Leitung der Schule, die noch daran bastelt intern für Mini ein bis zwei zusätzliche Schulstunden zu generieren, wird die Leitung des ambulanten Dienstes und das Jugendamt anwesend sein. Natürlich wird auch die zuständige Fachkraft anwesend sein und auch unsere MST – Therapeutin.

Zumindest kommt Bewegung in die Sache. Endlich. Ich lass mich überraschen, wie das Treffen wird und wann die Maßnahme beginnen kann.

Und sonst? Gibt es eigentlich jede Menge zu tun. Ich müsste mich lediglich mal dazu aufraffen, auszumisten und zu sortieren. Es gibt viele Themen, die mich gerade beschäftigen und eigentlich noch „abgearbeitet“ werden müssen, schriftlich, für mich. Um die Gedanken zu sortieren und in die richtige Bahn zu lenken.

Und es gilt, das Jahresende vorzubereiten.

Langweilig wird es also bestimmt nicht … 🙄