Tagebuch

Alles nichts, oder?

Der Wetterumschwung hat endlich etwas Abkühlung gebracht. Zumindest draußen. In der Wohnung breitet sich noch die Restwärme aus.

Die Gewitter, waren kurz und wenig imposant. Mich beeindrucken Gewitter erst die mit richtig Krach ums Eck kommen und mit Blitzen nur um sich werfen.

Dafür toben mit Verzögerung auch Gewitter in mir. Die Hitze der letzten Tage war wohl die Ruhe vor dem Sturm … 🤔

Da flitzen so viele Gedanken rum und die Rasselbande? Dreht kräftig am Rad und probt den Aufstand. Das übergroße Ego schnappt und beißt und ich frage mich, um was ich mich jetzt zuerst kümmern sollte … 🤔

Dann tauchen so kleine Bruchstücke aus der jüngsten Zeit auf und ich grinse. Nur um mich kurz danach zu fragen, war das ein Kompliment? Wozu diese unerwartete Süßholzraspelei?

Und das Ego springt vor und sprüht Gift und Galle und ich könnte mitgehen. Beinahe. Losschreien und Geschirr an die Wände werfen.

Was aber absolut sinnlos wäre. Allerdings … 🤔 … Vielleicht sollte ich genau DAS mal tun. Einfach weil das bestimmt nicht erwartet wird. Und vielleicht würde ich dann bis nagende Gefühl loswerden, das mich ab und an überfällt und nervt.

Ich mag nicht mehr aushalten. Ich mag nicht mehr in mich gehen, um bestimmte Sachen zu klären, da ist alles ziemlich klar.

Zumindest nach meinem Maßstab der Ordnung und nur der zählt hier. Basta.

Und dann denk ich wieder daran, was alles vor mir liegt und das es nicht unbedingt ein Spatziergang wird. Aber das ich weiß, wofür ich diesen Weg gehen werde.

Ich nannte es im Gespräch einen Plan. Ein Plan, der zu dem gewählten Ziel führt. Noch immer scheint es nicht klar zu sein, das ein Ziel für mich immer übergeordnet ist. Ein Plan ist nicht unbedingt DER PLAN. Aber er ist nach allen abwägen und betrachten der Möglichkeiten, der effektivste. Und … meine Pläne sind keine staren Konstrukte, sondern werden bei Bedarf an die momentane Situation angepasst ohne das Ziel dabei aus dem Blick zu verlieren.

Oh man … Rauf, runter. Kreuz und quer … Alles nichts, oder?

Tagebuch

Montag 13/2019

Der Tag war okay. Er war so, wie erwartet. Nicht berauschend, nicht überragend, halt okay.

Arbeit? … Läuft. Etwas weniger als letzte Woche Montag. Ich weiß nicht, soll ich deswegen vor Freude aus der Hose hüpfen? … 🤔 … Scheint man irgendwie zu erwarten …

Belangloses BlaBla … Weiteres in Form von „Mach mal …“ und in alter Manier „Das ist nicht meine Sache!“ … 🙄 … Ich will mich nicht aufregen. Ich will auch nichts sagen und doch rutscht das eine oder andere raus.

Ist mir egal. Vielleicht hilft es ja, es sich das immer wieder und wieder zu sagen, wenn schon die beknackte Fee nicht auftaucht und mit ihrem Zauberstab dieses Gefühl hervor zaubert.

An der Tankstelle feststellen, das man zur Zeit nicht mit der Karte bezahlen kann … Echt jetzt!? … Alter … Fxxx dich … Einen Umweg zur nächsten Tankstelle in Kauf nehmen, da man schon in Reserve ist. Ha, Leben am Limit … 🙄 …

Irgendwie war diese Episode so typisch für mich und für dieses Leben … Aber soll ich mich deswegen aufregen? … Nö. Ich will mich nicht aufregen und will nicht so viel denken.

Der Sport war okay. Entspannt bin ich nicht, aber müde. Und einiges ist mir inzwischen auch egal. Was ich nicht ändern kann, ist mir egal.

Menschen sollten Warnschilder tragen, damit man weiß, worauf man sich einläßt. Auf meinem sollte stehen „Nicht kompatibel!“ … Bäh … Es gibt Dinge, die sind so widerlich, wenn an ihnen gerührt wird.

Ich kann es nicht zulassen, das man mich liebt. Auf diese Art und Weise, wie es sein sollte, der Person wegen und all seiner Seiten. Würde ich das zulassen, würde es die innere Überzeugung und das so bekannte Muster ad absurdum führen.

Der so bekannte Schmerz und die Wut, die kenne ich zur genüge. Es sind treue Begleiter seit so langer Zeit, das mir alles jenseits davon vollkommen utopisch vorkommt und es ängstigt mich. Gerade der Schmerz ist es, der mir Halt und Sicherheit gibt. Solange er da ist, ist alles okay, alles normal, alles so wie es immer war. Das kenne ich und damit kann ich umgehen.

Ich kann auch nicht wirklich sehen, verstehen, was andere in mir sehen. Ich will es nicht. Das ist für mich beschämend! Und das tut verdammt weh zu sehen, mit welcher akribischen Perfektion ich die Selbstzerstörung betrieben habe und noch weiter fortsetze …

Wie also könnte ich da zulassen, das mir überhaupt einer nah kommt?

Tagebuch

Bergfest … 09/2019

Schon Mittwoch? Ich hab noch nicht mal meine Motangs – Motivation abgehört … Es kann noch nicht Mittwoch sein … 😂😂😂

Nach dem dämlichen Montag, dem schwankenden Dienstag, bin ich wieder ansprechbar und halbwegs in der Mitte zurück. Gestern und heute waren viele Telefonate fällig, hauptsächlich wegen Mini. Logisch … 🤔

Dazu aber die Tage mehr, wenn weitere Ergebnisse vorliegen. Und … ich bin weit, sehr weit davon entfernt, die Wände hochzugehen oder mich mit Rachegedanken zu tragen. Gerade mit letzterem will ich mich gar nicht beschäftigen. Das sind Gedanken, die die Person und die Situation nicht wert sind. Außerdem vertraue ich auf das Karma … 😁

Und sonst? … 🤔 … Tja, da ist nicht viel passiert. Statt dessen herrscht irgendwie Stillstand. Auto, Wohnung, Job … Und dann ist da noch die Frage, was wird nun mit Mini … 🤔

Essen war die Tage überhaupt nicht gut. Schon spannend, wie sehr mir emotionaler Streß auf den Magen schlägt und dafür sorgt, das ich so gar keinen Hunger habe … 🤔 … Das ist auch etwas beänstigend, weil halt keine Substanz vorhanden ist, sich solche Situationen leisten zu können.

Heute mach ich gar nichts … Außer essen … 😁 … Und wenn ich mich aufraffen kann, kümmer ich mich um meinen Schreibtisch. Oder lass es bis zum Wochenende liegen.

Samstag habe ich noch eine Extra – Schicht übernommen. Warum auch nicht? Ich weiß ja, das mir das früher oder später auch wieder zu Gute kommt.

Jetzt verkrümel ich mich und schau mal, wie weit mein Essen ist … 😁

Tagebuch

Was macht man an Tagen wie diesen?

Nun, was Ihr so macht, entzieht sich meiner Kenntnis … 😁 … Aber was ich mache, das weiß ich … 🤗

Gerade habe ich meinen Account aktualisiert und auch endlich mal aufs Tablet gezogen. Ohne Musik gehts halt nicht und ich werde es auch gar nicht wieder versuchen … 😂😂😂 …

Aufräumen ist auch gesagt. Also innerlich … um mich rum gehts dann die nächste Zeit los. Innerlich bedeutet auch nicht mehr, das der Schweinehund und ich in friedlicher Eintracht auf dem Sofa lümmeln und wir, also ich mich darin übe, das mir alles außer mir selbst egal ist … 😁 … Der Schweinehund braucht das nicht üben, der beherrscht das bis zur Perfektion … 😂😂😂

Daneben gibts auch was zu essen. Nudeln. Was für die schlanke Linie tun … 😉 … Gott, was bin ich froh, das ich keine Kalorien oder Punkte zählen muss, sondern essen kann, was ich gerade will. Selbst wenn es nachts der Burger aus dem FastFood Laden ist. Neuerdings bekomme ich immer so ein fieses Grinsen, wenn ich daran denke, das ich mit 10 und sogar mit 15kg noch nicht mal dick bin, während an anderen Orten mit dem Gewicht gehadert wird … 😁 … Aber das würde ich natürlich nie öffentlich so sagen und schon gar nicht raushängen lassen, das wäre ja so kindisch … 😏

Im übrigen ist es wirklich spannend, was mein Ex da gerade so frabriziert. Mal ganz davon abgesehen, das er wie selbstverständlich davon ausging, das WIR gemeinsam zu Gericht fahren, also mit meinen Wagen und OHNE Spritbeteiligung, bastelt er nun an einer „HappyFamily“. Nicht nur, das die Große mit dem Nachwuchs dort wohnen bleiben wird, nein, jetzt soll der Junior auch wieder bei ihm einziehen … 😨🙈

So für einen ganz kleinen Momen lang, fühlte ich mich schlagartig zurück versetzt, nur um dann festzustellen, das er das tatsächlich mit dem Segen des Jugendamtes so durchziehen will … 😨 … Ich weiß gerade nicht, ob ich jemals fertig werde, mit Kopf schütteln oder vorher anfange zu kotzen … 🤔 …

Allein wenn ich mir die letzte WhatsApp der Großen durchlese, das ich schon den Papa mitnehmen muss, weil es geht aufs Monatsende und er muss ja schließlich mit dem Sprit noch zur Arbeit kommen, lässt mich ja völlig entspannt in die Zukunft gucken … 🤢😱 …

Ruhig bleiben, Luft holen und lächeln. Schließlich kann man nicht alle töten. Oh man … Das Leben könnte so schön sein … 😒

Tagebuch

Montag … 08/2019

Heute habe ich nicht viel Zeit. In einer Stunde mache ich mich auf den Weg zum Sport … 🙊 … Eigentlich habe ich so gar keine Lust. Der innere Schweinehund lockt mit dem Sofa und lümmelt dort schon gemütlich rum … 😒 …

Nö … Keine Chance, mein Freund. Ich hab zwar keine Lust, dennoch werde ich dorthin gehen. Das erscheint mir sinnvoller, als mich hier zu Hause mit allerlei dämlichen Zeug rumzuärgern oder gar wieder Gedankenkreisen nachzuhängen … 😨

Hier zu Hause liegt die Nebenkostenabrechnung und verhagelt mir etwas die Laune. Das ich nachzahlen muß, hatte ich mir gedacht. Allerdings liegt die Summe höher als erwartet … 🙈 … Oh, man … sowas nervt gewaltig … 😡

Dann ist da noch die noch ungeklärte Autofrage … 🙈 … Morgen gehts zum Händler und mal sehen, was ich da geboten bekomme. Eine der wenigen Aufgaben die mir so völlig abgehen … 😒

Und dann ist da noch das Sorgenkind, das ebenfalls morgen zum Tierarzt kommt und wohl nicht wieder mit zurück … 😔 … Der Zustand hat sich leider verschlechtert und ich mag mir das nicht länger mit ansehen, wie der kleine Kerl von allein nur noch kriechend weiter kommt. Das wird ein schlimmer Moment werden, auch wenn er sinnvoll ist … 😢

Ach ja und zu allem Überfluß schlage ich mich mit Themen rum, die mich verfolgen. Die hätten doch erledigt sein sollen, aber nein! Da sind sie wieder und es kostet mich so viel Kraft, mich nicht wieder reinziehen zu lassen. Da zu bleiben, wo ich bin, obwohl es mich genau dorthin zieht … 🙈 … Was für verrückte Momente … 🤔 … Ich verstehe manche Verhaltensweisen so gar nicht und sage mir, muss ich auch nicht, sind ja nicht meine. Und doch … Es beschäftigt mich und malt mir ein übergroßes „?“ in den Kopf. Was wiederum dazu führt, das ich mich ärger. Weil ich mich doch damit beschäftige … Weil … Na, weil, eben.

Ich bin nicht kompliziert. Und überhaupt … Sport. Unterhaltung und Ablenkung durch Gespräche … Mehr will ich heute nicht.