Tagebuch

Valentinstag 2020

Noch vor dem Wecker wach. War klar. Ist okay, kann ich mit leben.

Sehr gut geschlafen. Das Antibiotika schlägt ziemlich gut an und sorgt für eine ruhige Nacht. Das Cortison sorgt für nächtliche Ausflüge zum Kühlschrank … 😂😂😂 …

Heute Nacht um drei fand ich mich mit einem Wurstbrot auf dem Sofa wieder, das ich mit Heißhunger verschwinden ließ. Danach konnte ich beruhigt und satt weiter schlafen.

Soweit so gut. Heute geht’s also zurück in die alte Firma. Bin wirklich gespannt, was mich erwartet … 😁 … Der Aufenthalt heute ist zeitlich begrenzt, schließlich muss ich Mini um 12 Uhr pünktlich abholen. Montag hingegen habe ich genug Zeit. Sie sollte ausreichen … 😁 …

Montag bin ich nur durch den Kontrolltermin am Nachmittag beim Arzt eingeschränkt, habe aber dafür mein eigenes Helferlein dabei, da Mini unbedingt mit will … 🙄

Heute also ist Valentinstag. Tag der Verliebten. Hach ja, Tag der Blumenhändler und Schokihersteller.

Natürlich weise ich auch immer darauf hin, vor allem diesen einen Herzensmenschen … 😊 … Aber nicht, um an Blumen oder Pralinen zu erinnern. Nee … Einfach nur so, um ihn auch etwas zu necken.

Und natürlich deswegen, weil man hübsche, kitschige Bilder verschicken kann. Unter dem Deckmantel des Spotts. Man kann sich drüber lustig machen, auch wenn man es insgeheim ganz toll findet. Aber das kann man nicht sagen, schon gar nicht laut.

Und manchmal erlebt man etwas, das einen wirklich überrascht. So wie letztes Jahr, wo ein paar Blumen für Sprachlosigkeit sorgten. Danke nochmal dafür … Die Überraschung war gelungen … ❤

Nein, den speziellen Tag brauch ich nicht wirklich, um mich daran zu erinnern, das man sich liebt, wertschätzt und teilnimmt am Leben des anderen.

Aber den anderen zu überraschen kann auch nicht schaden … 😁

Tagebuch

Weil ich dich …

liebe.

So unschuldig kommt der Satz daher und ich drehe das Handy hin und her. Da ist er wieder, der Spalt zwischen dem, was ist und dem, was und wie ich es will/möchte.

Und da ist noch so viel mehr … Verantwortung, Verpflichtungen, Enge, Weite, Gleichklang.

Es waren zwei Königskinder … Daran muss ich denken und komm mir selbst sehr albern und dramatisch vor.

Dämlicher Vollmond … Und dämliche Hormone.

Es gibt 1000 und einen Grund dagegen und nur einen einzigen dafür. Vielleicht auch noch einen zweiten oder dritten.

Das Handy ruht neben mir. Still und stumm. Still und stumm warte ich auf den Mond. Eine teilweise Mondfinsternis gibt es heute.

Weil es spannend ist, was ich daraus mache … Ich habe keine Ahnung, was ich daraus mache. Und was machst du da draus? Oder ist das auch wieder etwas, was nicht beantwortet wird?

Ich täte gut daran, mich um die Dinge zu kümmern, die vordergründig meiner Aufmerksamkeit bedürfen.

Und doch wandern meine Gedanken immer wieder ab. Die vielen kleinen Dinge, die ich an dir liebe, mich überraschen. Diese kleinen Löcher in der Fassade. Noch mehr Sachen, die ich nicht verstehe, auch nicht erklären könnte.

Na gut. Heute Abend hast du „gewonnen“, ich lasse die Gedanken an dich laufen, lasse mich von dem tragen, was kommt.

Weil ich dich ❤

Tagebuch

„Herz“ – Filme

Ich habe es überhaupt nicht mit Liebesfilmen. Nicht mit diesen klassischen.

„Ein ganzes halbes Jahr“ ist anders. Erfrischend anders. Und ziemlich gut umgesetzt und vor allem besetzt.

Ich habe Tränen gelacht, bei so mancher Szene. Und sehr oft saß ich da und dachte „Guck, das hättest du sein können!“ …

Es gibt selten Filme, die mich ansprechen, ohne das ich sie kitschig finde oder einfach nicht stimmig. Hier ist das nicht der Fall und auch wenn ich das Ende schon kannte, hat der Film mich mitgenommen.

Hach ja … Schön … Und traurig …