Tagebuch

Sonntag 48/20

Ich sollte aufhören so früh einschlafen … 😂😂😂 … Schon wieder mit Mini gemeinsam um halb neun geschlafen. Ich sagte ihr noch „Gute Nacht“, machte es mir auf dem Sofa bequem …

Tja … an mehr kann ich mich nicht erinnern … 🤔

Egal … Dreh ich hier eine Runde, trink meinen Kaffee und ess ein paar Müsliriegel. Ja, Müsliriegel. Auf die fahr ich momentan total ab. Aus welchen Gründen auch immer … 🤷🏼‍♀️

Gestern waren wir meine ehemalige Arbeitskollegin besuchen und es war, wie eigentlich immer, ganz lustig und auch informativ. Obwohl mich der Buschfunk nur am Rande interessiert … 😁 …

Der Nachmittag war damit also gut ausgefüllt. Es freut mich, das es ihr nun auch so langsam wirklich gut geht, nachdem sie nicht mehr arbeiten muss. Das war gestern auch Thema. Unser Rentnerleben. Und die Tatsache, das man als Rentner tatsächlich nie Zeit hat … 😂😂😂

Ich erzählte ihr, was ich nächstes Jahr so vor habe. An erster Stelle natürlich die Renovierung und der neue Aushilfsjob, den ich mir gerade suche. Von dem Vorhaben, jetzt schon mehr Sport einzubauen und halt nächstes Jahr kontinuierlich auszubauen.

In der Zeit, in der Mini für uns etwas einkaufen ging, fragte sie mich natürlich, was denn nun mit Mini wird. Auch das erzählte ich ihr. Wir suchen halt eine Wohngruppe. Wieder einmal sagte sie mir, das sie mich bewundert und sie könne sich nicht vorstellen, das sie es an meiner Stelle auch so gut gewuppt bekommen würde.

Ich stellte erneut fest, das ich noch immer nicht damit umgehen kann, wenn man mich „bewundert“. Schon gar nicht für etwas, was doch selbstverständlich ist. Aber gut. Das Unbehagen ist schon lange nicht mehr groß, wie es einmal war.

Zum Abschied sind Kollegin und ich darüber überein gekommen, das wir uns nun doch 14tägig treffen und auch damit anfangen werden, etwas gemeinsam zu unternehmen.

Ein rundum gelungener Nachmittag … 😊

Und heute? Da pflege ich das Chaos um mich herum und genieße den „Ich-Mach-Gar-Nichts-Tag“ … 😁

Darauf noch einen großen Kaffee … ☕

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Tagebuch

Sonntag 47/20

Ahh … Sonntag. Ausgeschlafen. Ohne Unterbrechung. Dafür dunkel wie ein Bärenarsch und Frost. Schon gestern war die Flocke zugeeist. Von mir aus. Ich bin hier drinnen und da ist es warm.

Gestern noch mit Mini zum einkaufen gefahren. War auch okay, denn wir hatten das perfekte Zeitfenster. Die erste Welle war gerade durch und die zweite noch nicht in Sicht. Das Einkaufsverhalten verändert sich auch. Sehr zu meiner Zufriedenheit. Viele der von Fachleuten angeratenen Empfehlungen, was die Nachhaltigkeit angeht, werden hier schon ewig so gemacht.

Im stillen danke ich dafür meinen Eltern. Denn ich bin, obwohl ein Kind der 74ziger, damit groß geworden, das man Papier trennt, später natürlich auch Plastik. Das man kein Wasser laufen läßt, beim Zähne putzen. Einkaufskorb und Tasche waren stets im Auto. Glasflaschen statt Plastik. Mein Vater war der Wächter über dieses Gebiet und lebte sich damit auch im Garten und im Haus aus.

Nein, ich ruhe mich nicht darauf aus. Auch hier gibt es Dinge, die man gewiß noch optimieren kann. Gerade was das Plastik angeht. Auch da bin ich dabei, es umzustellen und Alternativen zu nutzen.

Auch bei diesem Thema, ist es wie bei vielen anderen auch. Man fragt sich zwangsweise, warum es den Menschen so schwer fällt, selbst Kleinigkeiten zu verändern, die nichts kosten. Überhaupt ein Bewußtsein dafür zu entwickeln.

Das würde auch zu der Frage führen, wie viel Eigenverantwortung trägt der Mensch, bzw. kann er tragen. Was muss man ihm vorgeben und was kann er tatsächlich für sich und andere entscheiden?

Und so laufen Gedankenspiele, während ich die Wohnung putze oder Essen vorbereite. Was wäre die ideale Mischung der Gesellschaft, was muss, sollte vorgegeben werden und was kann, soll und darf Mensch/Bürger mündig entscheiden. Wie sollte der gesellschaftliche Rahmen gefasst sein?

Spannende moralische Fragestellungen tauchen auf und der Kopf arbeitet. Er ist damit zufrieden. Ob ich meine Gedanken dazu auch mal zu Papier bringe? … 🤔

Ich weiß es noch nicht. Vielleicht. Wenn ich fertig bin mit denken … 😂😂😂

Und während ich das gerade geschrieben habe, kommt da ein böser Gedanke daher. So dachte ich gerade, das solch tiefsinnigen Dinge gar nicht mal übel sind für eine Lager – Tussi. Für eine dumme, wohlgemerkt.

Es zeigt mir, das ich es nicht vergessen habe. Dies nicht und auch nicht diverse andere Äußerungen, von dieser oder der anderen Seite.

Das Lächeln in meinem Gesicht hat mit Sicherheit einen bösen Zug. Sei es drum. Ich mag es, wenn Menschen mich unterschätzen oder in eine falsche „Schublade“ pressen. Ich mag es auch, wenn Menschen meinen und denken, das sie mich kennen und einschätzen können. Wenn dem so wäre, erstaunt es mich dann doch, das bestimmte Sachverhalte nicht angesprochen werden, die sich offensichtlich verändert haben … 🤔

Egal … Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen … 😁

Vor mir liegt mein neues Buch. Ein Stephen King. Und ich freu mich, das Buch später in die Hand zu nehmen und darin abzutauchen. Mehr benötige ich nicht, um glücklich und zufrieden zu sein. Ein Buch, Kaffee und Zeit …

Habt einen ruhigen Sonntag … ☕ …

Tagebuch

Sonntag 43/20

Aus zwei Zimmern schnarcht es. Was mich geweckt hat? Keine Ahnung. Die Kater waren es dieses Mal nicht. Im Gegenteil. Etwas verschlafen haben die mich gerade angeschaut, als ich in die Küche geschlurft bin.

Im Wohnzimmer erwischt mich dann die Zeitumstellung. Na toll … Der Mist nervt. Bei meinem ersten Kaffee frage ich mich, was das eigentlich noch soll. Wem bringt das eigentlich was, die Zeitumstellerei? Eigentlich könnte mir das ja egal sein. Ich brauch die Uhr nicht wirklich. Uneigentlich aber muss ich durch Mini einen festen Törn einhalten. Wegen ihrer Medis. Wegen der Termine.

Ab morgen herrscht wieder etwas wie „Alltag“ und ich bin heilfroh darüber. Die drei, bzw. vier Stunden am Vormittag Ruhe, wenn Mini außer Haus ist, haben mir gefehlt. Und auch Mini hat die Auslastung gefehlt.

Ein paar Stunden später. Ich bin halbwegs frisch und wach. Die Wohnung versinkt nicht mehr im Chaos, das eine Kind schmollt, das andere schläft noch und ich habe den „KeineAhnungWieVielten“ – Kaffee in der Hand.

Es ist windig draußen, aber sonnig und ich freu mich drüber. Die dunkle Jahreszeit kommt eh viel zu schnell. Da muss man noch so viel wie möglich von der Sonne mitnehmen.

Gestern festgestellt, das ich das Waschmittel nicht vertrage und mir tatsächlich inzwischen den gesamten Rücken zerkratzt habe. Super … Das hat mir echt noch gefehlt. Vor allem weil ich das Waschmittel nicht erst seit gestern benutze … 🙄 …

Ich kenn das inzwischen, aber es nervt und ärgert mich immer wieder, weil die körperliche Abwehrreaktion nicht sofort sichtbar wird, sondern zeitverzögert auftritt, aber dann heftig. Am schlimmsten ist der Juckreiz dabei. Und nein, es ist weder Neurodermitis, noch ein psychisches Problem. Es liegt an bestimmten Inhaltsstoffen, auf die meine Haut „sauer“ reagiert.

Das traurige dabei ist der Fakt, das es sich dabei um ein Markenprodukt handelt, auf das ich so heftig reagiere. Die günstigen Eigenmarken von dem Discounter mit „L“ verursachen solche Probleme nicht.

Und sonst so? Es ist Sonntag und damit mein fauler Tag … 😁

Macht was aus dem Tag und laßt euch nicht ärgern … ☕

Tagebuch

Sonntag 33/20

Ich habe kaum Zeit zu bloggen. Das ist einerseits ganz gut, andrerseits ist das doof. Mir brummt der Schädel …

Heute habe ich geschwankt zwischen „Ich schmeiß alle raus und nie wieder rein!“ und „Alter, was soll das denn?!“ … Der Tag hatte viel Unruhe und gefühlte 1000x war ich damit beschäftigt, die Großen zu trennen und zu schlichten.

Zwischendrin dachte ich, das ich der absolute Versager bin. Das ich keinem meinem Kinder gerecht werde. Das dies hier eher ein chaotischer Katastrophenhaufen, als Familie ist. Während andere Familien gemeinsam essen und alles happy golden läuft, herrscht hier Geschrei, Gebrüll und Tren knallen … 🤦‍♀️

Jeder Außenstehende wird denken, das hier Hilfe von Nöten ist und dringend das Jugendamt eingeschaltet werden muss … 🙄

Dann gibt’s es Anrufe, die einem in eine Situation katapultieren, die irgendwie nicht zu beschreiben ist.

Zur Krönung meines Tages rief mich der Ex an, bat um ein Gespräch, das die Kids nicht mitbekommen sollten und fragte dann, ob ich was dagegen hätte, wenn er zu Juniors Geburtstag auch kommt …

Jepp … sacken lassen.

Das wäre der erste Besuch vom Ex bei mir zu Hause …

Ich muss eine Nacht drüber schlafen, ob ich das will und zulassen kann. Es geht schließlich nicht nur um den Geburtstag vom Junior.

Es fiel ihm schwer, mich zu fragen, das merkte man. Ich glaube, er hat Angst seine Kinder zu verlieren …

Warum habe ich das Gefühl auf einen Abgrund zu zu schlittern?

Tagebuch

Sonntag 14/20

Dämliche Frühjahrsmüdigkeit … 🙈 … Die haut mich abends früh um, aus dem Nichts heraus schlafe ich ein. Tief und fest.

Das würde mich für gewöhnlich nicht stören. Aber mitten in der Nacht wach werden, also richtig wach, ist dann schon eher nervig … 🤦🏼‍♀️

Egal … 😁 … Gibt’s jetzt halt einen großen Kaffee und im Anschluß eine Schlummerrunde mit dem oder die Kater.

Die Nachbarn waren gestern alle im „Garten-Werkel“ – Laune. Die Rasenmäher brummten, Freischneider liefen und einige machten Feuer, um ihre Abfälle zu verbrennen.

Der Lärmpegel war schon beeindruckend. So das ich mit dem Buch wieder nach drinnen geflüchtet bin, um dort in Ruhe weiter zu lesen.

Mit Mini dann noch eine kurze Runde durchs Dorf gedreht. Es hätten ein paar mehr Schritte sein können, aber … 😁 … Aber nö. So wirklich überzeugen konnte sie mich nicht zu einer zweiten Runde. Auch wenn es besser für mich gewesen wäre.

Statt dessen einen kurzen Wellness – Moment eingelegt und mich ins Bad verkrümelt. Aber kaum in der Wanne gelegen, als es auch schon Krach und Tumult in der Wohnung gab. Geschrei und Lärm und prompt wurde die Tür aufgestoßen und Mini stand im Bad … 🙈

So viel zum Thema Wellness mit Kindern … 🙈

Interessante Nachrichten via Whatsapp erhalten. Eine davon verursacht Finger jucken und Widerspruchsgeist. Hab ich gut im Griff und atme es einfach weg.

Statt dessen lass ich es stehen, reagiere angemessen und mach innerlich einen Haken dran. Ich will nicht weiter drauf reagieren. Nö.

Bleibt noch fest zu halten das das böse „C“ langsam aber sicher richtig nervt.