Tagebuch

Gedanken zur Zeit Nr. 25

Besuch erfolgreich hinter mich gebracht. Das Kind ist versorgt mit Zahnpasta und diversen Leckereien (Ja, das Kind bekam auch etwas von dem Kuchen und eine Kleinigkeit von den vom Besuch stammenden Leckereien.).

Und obwohl ich bei Ankunft schon ziemlich erledigt war, dennoch den Haushalt noch erledigt. Dem Schweinehund mal die Peitsche ans Genick setzen, damit es endlich aufwärts geht.

Festgestellt, das die ärztliche Aufbaukost es echt in sich hat … 😳 … Ich habe sie brav mit Milch angerührt und fand das gar nicht schlecht. Gut, geschmacklich könnte es mehr nach Banane schmecken und die Konsistenz war etwas dicklich, aber gut trinkbar.

Schon nachdem der Becher leer war, fühlte ich mich satt. Nach 5 Minuten hatte ich sogar ein kleines Bäuchlein … 😂😂😂

Die Zwischenmahlzeiten sind also erstmal gesichert.

Wieder einmal festgestellt, das die Idylle in der ich hier wohne und lebe auch Nachteile mit sich bringt … 🙄 … Ich sag nur Sonne, Garten und Gartengeräte … 🤦‍♀️

In Ruhe auf dem Balkon sitzen? Nicht heute. Da brummen Rasenmäher, Freischneider und anderes Zeug munter um die Wette. Ach ja, die lieben Nachbarn … 🙈

Nun gut. Ich habe ein dickes Fell und so lass ich mich nicht wirklich davon stören. Zudem besitze ich ja neue Ohrstöpsel, Airpods, und kann mich mit deren Hilfe von dem Außenlärm abschirmen … 😁

Das erste halbe Jahr von 2021 ist nun fast Geschichte und ich bin etwas frustriert. 6 Monate in denen sich nichts wirklich was getan hat. Zumindest nicht das, was angedacht war und auch die gedachte Richtung ist noch nicht mal im Ansatz erreicht.

Ich könnte es mir einfach machen und sagen, das liegt am bösen „C“ und die Einschränkungen, die das mit sich brachte. Es sind immer nur die äußeren Umstände, warum bestimmte Sachen nicht laufen, in Gang kommen oder gar nicht erst in Angriff genommen werden.

Ich überspringe den Teil, in dem ich alle außer mir dafür verantwortlich mache, das sich nichts getan hat, das es mir körperlich und geistig nicht gut geht und das es mir nicht gelingt, den faulen Hintern hochzubekommen, um endlich mal wieder auf die Beine zu kommen.

Ja, solche Phasen habe ich auch. Steh ich auch zu und finde es auch legitim, mal allen anderen die „Schuld“ zuzuschreiben.

Böld nur, das ich weiß, das dem nicht so ist und ich die äußeren Umstände, Bedingungen und/oder Menschen nicht die ganze Verantwortung dafür aufdrücken kann.

Letztlich liegt es doch an mir. Entweder spiele ich mit und bleibe da, wo ich bin. Oder ich übernehme Verantwortung und ändere die Situation.

Fakt ist, das ich die letzten Wochen ziemlich gehangen habe und so gut wie gar nichts gemacht habe. Trotz diverser Einschränkungen wäre mehr möglich gewesen, aber dazu hatte ich keinen Bock.

Ich habe in einem ganz miesen Loch festgehangen. Ausreden gab es genug und sie waren ja auch plausibel.

Der Preis? Ich starte im Keller und muss Kraft und Ausdauer aufbauen. Trotz der Umstände. Selbstdisziplin und den inneren Schweinehund überwinden, das wird das Übungsfeld.

Wachgerüttelt haben mich mehrere kleine Begebenheiten, bei denen ich plötzlich Schwierigkeiten hatte. Und so fragte ich mich ernsthaft, ob ich dabei weiter zusehen will, wie es immer schlechter wird und bald ohne Hilfe gar nichts mehr geht. Oder ob es nicht Zeit wird, den Modus zu ändern und endlich den Arsch ernsthaft hoch zu bekommen.

Ich nehm dann lieber letzteres. Zumal ich in diese Richtung ja auch schon einiges angeleiert habe. Allerdings halbherzig. Nun gut, da werden wir uns also mit mehr Einsatz drum kümmern.

Das Arztgespräch nächste Woche wird neuen Aufschluss geben. Gerade was die Lethargie angeht, die mich oft fest umschlungen hält. Warm, weich und fluffig. Fatal, wenn man Bewegung benötigt, um im Schritt zu bleiben, die Lunge zu stärken und nicht in der Inaktivität zu versinken.

Das „Kopfproblem“ hat sich ganz schön ausgedehnt. Nicht schön. Aber auch nichts, was man nicht wieder in den Griff bekommt. Im Pferde einfangen und vor den richtigen Karren zu spannen, bin ich inzwischen ganz gut. Wäre nicht das erste Mal, das es so extrem aus dem Ruder gelaufen ist. Aber das erste Mal, das ich auch tatsächlich körperlich darunter eingeschränkt werde.

Schauen wir mal, was man aus dem „Wrack“ noch rausholen kann … 😁

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7 Kommentare zu „Gedanken zur Zeit Nr. 25

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